Forum: Panorama
Hurrikan in der Karibik: "Irma" zerstört Barbuda - Zahl der Todesopfer steigt
REUTERS

Mindestens sechs Menschen sind durch Hurrikan "Irma" gestorben, weitere Opfer werden befürchtet. Auf der Karibikinsel Barbuda zerstörte der Sturm fast alle Häuser. In Puerto Rico waren Hunderttausende Menschen ohne Strom.

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PriseSalz 07.09.2017, 05:56
1. Überseegebiete?

Frankreich hat mehrere Überseegebiete die es als Nationalterritorium betrachten. Das grösste davon ist French Guyana, daneben gibt es eine Anzahl von Inseln in der Karibik. Und wetten Sie was: Als Bürger der Schengenstaaten kriege ich höchstens eine 3-Monatsvisum für diese Departements de Francia. Was läuft da schief? Ich möchte ich gerne, als deutscher Bürger, auf Guadeloupe niederlassen. Ist ja Frankreich.

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frida1209 07.09.2017, 07:34
2.

#2: Gebe Ihnen völlig recht. Man kann es auch zynisch aus Presse-Sicht so betrachten: Sterben doch sowieso ständig Menschen in Indien und den Anrainer-Staaten, da sind 1000 mehr oder weniger keine Schlagzeile mehr wert. Der "Guardian" hat dagegen vor einigen Tagen eine Reportage über die Situation in Mumbai gebracht. Sollte sich SPON mal ne Scheibe von abschneiden.

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fatherted98 07.09.2017, 07:34
3. In den USA....

...sind die Schäden vorprogrammiert. Die Häuser...meist in Holzständerbauweise gebaut (bzw. zusammengezimmert)...halten schon geringeren Stürmen nicht Stand. Dazu kommt, das gerade in und um Miami alle in der ersten Reihe mit Blick aufs Meer wohnen wollen....Häuser werden teils ins Meer (auf Stelzen) hineingebaut....dann wundert man sich das die einem um die Ohren fliegen. Miami hat in weiten Teilen nur Meerwasserhöhe....Überschwemmungen sind also auch vorprogrammiert...Deichbau unmöglich...da das ja den schönen Blick verschandeln würde.
Vielen was jetzt kaputt gehen wird geht auf die Rechnung obiger Fehlplanung und absoluter Ignoranz der Gegebenheiten.

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eskir 07.09.2017, 07:46
4. Klimawandel ist eine Lüge!

Ein Hurricane nach dem Anderen, business as usual. Nicht dass das von steigenden Temparaturen kommen könnte oder so. Nicht, dass wir damit irgendwas zu tun haben könnten. Oder so. Wenn ich bei einigen Bundestagsparteien lesen, dass sie "Den von Menschen verursachten Klimawandel anzweifeln" wird mir ganz anders. @Trump

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#67 07.09.2017, 07:46
5. Miami...

...ist keine Millionenstadt. (lt. Wikipedia etwas mehr als 400.000 Einwohner).
In der Metropolregion wohnen allerdings 5,5 Mio. Menschen, die zieht sich aber weit die Ostküste Floridas hoch...

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rkinfo 07.09.2017, 07:53
6. Es wird berichtet, aber dort hat die Infrastruktur Mängel

Zitat von frida1209
#2: Gebe Ihnen völlig recht. Man kann es auch zynisch aus Presse-Sicht so betrachten: Sterben doch sowieso ständig Menschen in Indien und den Anrainer-Staaten, da sind 1000 mehr oder weniger keine Schlagzeile mehr wert. Der "Guardian" hat dagegen vor einigen Tagen eine Reportage über die Situation in Mumbai gebracht. Sollte sich SPON mal ne Scheibe von abschneiden.
Die Medien berichten doch zu diesen Katastrophen und Hilfsorganisationen bitte um Spenden.
Die Menschen dort sterben aber auch wegen schlechter Infrastruktur nei Überbevölkerung, Armut wegen zu hoher Geburtenrate, Korruktion der Reichen und tiefsitzende Religionskonflikte. Diese Ursachen schrecken in Europa und USA das Interesse ab.

Es sollte jeder über eigene, großzüge Spenden nachdenken ... aber wozu sich die Stories über jene Region reinziehen ?

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omanolika 07.09.2017, 07:54
7. Nachdenklichkeit...

Hurrikan Irma hat Barbuda zerstört,
so mancher hat den Namen der Insel noch nie gehört,
aber jetzt wurde sie platt gemacht,
und diese Sache mal in Anbetracht,
sollten wir uns vielleicht nur fragen,
wieviel kann die Natur ertragen...?

Es gibt keinen beweisbaren Zusammenhang!
Das stimmt vielleicht wirklich, aber wie lang,
haben wir noch Zeit diese schönen Flecken,
auf unserer Welt einfach noch zu entdecken,
ehe sich die Natur wieder ihr "Recht" nimmt?
Das ist etwas, das einen angesichts der globalen Entwicklungen ein wenig nachdenklich stimmt...

Doch den Familien der Opfer wünsche ich jetzt sehr viel Kraft,
und, dass man den Wiederaufbau des Zerstörten bald schafft!

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l/d 07.09.2017, 08:00
8. Die zunehmende Stärke dieser Stürme

und ihr Wassereintrag ist der Tatsache geschuldet, dass das Wasser im Golf deutlich wärmer geworden ist. Das wird in früheren Zeite auch schon der Fall gewesen sein, auch wenn sich jetzt Folgen die Industrialisierung in der schnellen schnellen Zunahme der Temperaturen des Golfoberflächenwassers widerspiegeln.

Ich vermute, dass der nordamerikanischen Kontinent so dünn besiedelt war, weil er zu Warmperioden immer wieder von verheerenden Stürmen heimgesucht wurde und daher nur Menschen eine Heimat bieten konnten, die samt ihren Behausungen sehr mobil waren und zu erfahrungssicheren Sturmzeiten andere Gebiete aufsuchen konnten.

Gleich wie: Für Trump steht die nächst Kehrtwende an, denn wer jetzt ruft, Klimaschutz ist Quatsch, wir müssen Kohle fördern und verheizen, der könnte auch gleich rufen, Hurrikane machen Amerika wieder groß. Und das Ende der Saison ist noch nicht erreicht.

Da man die Stürme aber nicht abschaffen kann, wird man sich in den Behausungen an die Stürme anpassen müssen, flach bauen, ohne Kanten, etwa wie stärker gewölbte Untertassen auf dem Kopf. Am besten standardisiert und in Beton, mit Einheiten, die man zu Großraumgebilden verbinden kann. Eine neue Form von Großstädten wäre die Folge, die viel Land verbrauchten.

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zynik 07.09.2017, 08:02
9.

Zitat von robert_frank
Deutschland kann auf jeden Fall noch Karibik Flüchtlinge aufnehmen Wir haben noch Platz ,Geld und brauchen ein Christliches Gegengewicht zu all sen Moslems . Angie , wir schaffen uns äh das ...................
Sooo, jetzt haben sie ihren stündlichen "FLüchtlinge111!einself"- und "Danke, Merkel"-Spruch abgelasen. Bitte husch, husch zurück in ihre geschlossene Facebook-Gruppe. Hier gehts um einen Hurrikan in der Karibik.

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