Forum: Panorama
Hurrikan "Dorian": "Schwerste nationale Krise in der Geschichte"
AP

Die Zahl der Opfer durch Hurrikan "Dorian" steigt, der Premierminister der Bahamas berichtet von den Schäden. Jetzt nimmt der Sturm Kurs auf die USA.

BSC 04.09.2019, 08:44
1. Küstenschutz

Mich interessiert, was die kleinen Karibik Staaten beim Küstenschutz bisher gemacht haben. Die Hurrikan Saison kommt jedes Jahr, ist bekannt. Kreuzfahrtterminals gibt es dort zu hauf, teilweise 5 riesige Ami-Schiffe mit 6000 Gästen sind da gleichzeitig. Deutschland hätte weder Sylt noch Norderney mehr, wenn man da nicht richtig was tun würde. Aber die kleinen Holz- und Blechhütten halten nicht einmal einen normalen Sturm aus. Jedes Jahr dieselbe Leier. Wird so gebaut, dass auch Wirbelstürme nicht solche Schäden anrichten? Japaner können Erdbeben sicher bauen. warum gibt es keinen Generalplan für den bau von Häusern, die den Hurrikanen trotzen, auch in den USA? Wenn man die die Holzhütten sieht, die durch die Gegend fliegen, dann kann man nur stauen, dass in solchen Gebieten so billig gebaut wird.

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JensJacob 04.09.2019, 09:09
2. Drama.

Und gute Headline für den Klimakampf. Nur leider geschieht dies fast jedes Jahr in der Region und jedes Jahr gibt es wieder Zerstörung. Ich habe Wilma 2005 in Florida erlebt und gesehen wie es am nächsten Tag aussah. Man ist schockiert und kann es nicht fassen, dennoch sind in wenigen Wochen die meisten Schäden nicht mehr sichtbar.

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karlo1952 04.09.2019, 09:18
3. @ 1. Die meisten Menschen dort haben

einfach nicht mehr Geld um besser zu bauen. Es bleiben ja immer ein paar Häuser stehen. Das sind dann die Häuser der Reichen, die sich das leisten können. Und wenn ich eh weiss, dass nächstes Jahr dasselbe Chaos eintrifft baue ich so billig wie möglich.

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hifimacianer 04.09.2019, 14:55
4.

Zitat von BSC
Japaner können Erdbeben sicher bauen. warum gibt es keinen Generalplan für den bau von Häusern, die den Hurrikanen trotzen, auch in den USA? Wenn man die die Holzhütten sieht, die durch die Gegend fliegen, dann kann man nur stauen, dass in solchen Gebieten so billig gebaut wird.
Technisch ist es natürlich möglich, so sicher zu bauen. Alles eine Frage der Kosten! Viele der dort lebenden Bevölkerung kann sich einfach nicht mehr leisten.

Aber man muss auch mal realistisch an die Sache herangehen. Selbst bei unserer Massivbauweise würden bei solchen Windgeschwindigkeiten massive Schäden an den Häusern entstehen. Man sah ja kürzlich in Luxemburg, dass auch hier ganze Dächer einfach wegfliegen können.

Und bei dem vielen Regen der gleichzeitig fällt, wären unsere Häuser bei einem solchen Hurricane auch wirtschaftliche Totalschäden. Sie würden zwar noch stehen, wären aber durch die Feuchtigkeit praktisch für eine sehr lange Zeit nicht bewohnbar. Sie müssten quasi komplett entkernt werden. Und das ist dann im Endeffekt genau so teuer, wie in den USA ein neues Haus in Holzrahmenbauweise zu bauen.

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cosmicspirit 04.09.2019, 19:30
5. Wie vorausgesagt ...

seitens der allermeisten Klimaforscher werden die (Tropen-) Stürme immer heftiger. Sehr bedauerlich, dass schon wieder Menschen ihr Leben verloren.
Im / Am indischen Ozean sind meines Wissens auch schon hunderte Menschen, wegen neuerdings extrem starken Stürmen in den letzten Jahren umgekommen.

Was die Sachschäden der letzten Jahre und die Bedrohung in USA betrifft, könnte man meinen:
Höchstwahrscheinlich haben fast alle kräftig am Klimawandel mitgearbeitet, denn seit den 1950er Jahren sind die Ursachen des Treibhauseffektes bekannt. Dennoch hat man es darüber hinaus sogar geschafft einen Präsidenten zu wählen, der den menschengemachten Klimawandel leugnet.

Ist offenbar halt auch verlockend, täglich billiges Fleisch zu verzehren und (fast) alle Wege mit dem (viel zu großen) PKW oder sogar per Flugzeug zu erledigen.

Also:
Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein!

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