Forum: Panorama
Identität verwechselt: Unschuldiger kommt nach 29 Jahren aus Haft
AP/ Virginia Deptment of Corrections

Jahrzehntelang hat Michael Kenneth McAlister seine Unschuld beteuert. Er saß in Haft, weil er eine Frau missbraucht haben soll. Jetzt hat der wahre Täter gestanden - er sah McAlister zum Verwechseln ähnlich.

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klugscheißer2011 14.05.2015, 11:56
1. die USA - das Vorbild an Rechtsstaatlichkeit

Das, was die Justiz diesem Mann angetan hat, ist unverzeihlich. Nun kann man für ihn nur hoffen, dass er draußen irgendwann zur Ruhe kommt und ein schönes Leben führen kann, das der Staat ihm ebenfalls bezahlt.

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studibaas 14.05.2015, 12:02
2. Genau deswegen...

gehört Todesstrafe verboten.

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Larosen 14.05.2015, 12:06
3. Entschädigung

Die Entschädigung dürfte sich bei der Dauer der zu unrecht Abgesessene Strafe auf mehrere Millionen Dollar belaufen. Ich hoffe er reibt es der voreiligen Staatsanwaltschaft schön unter die Nase. Das was er in deinen besten Jahren verpasst hat, wird es nie wieder aufholen können.

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Atheist_Crusader 14.05.2015, 12:10
4.

Wieso ist da von Begnadigung und Straferlass die Rede? Müsste nicht schlicht das Urteil gegen ihn aufgehoben werden?

Begandigung ist doch "Gnade vor Recht", und das Recht ist erwiesnermaßen auf sseiner Seite.

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Sandbänker 14.05.2015, 12:10
5. Noch mal Glück gehabt, ....

... unter anderen Rahmenbedingungen wäre er vielleicht zum Tode verurteilt worden.

In Deutschland wäre mit einer Haftentschädigung von 25 € pro Tag zu rechnen - abzüglich Unterkunft und Verpflegung ...

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schwarzflug 14.05.2015, 12:19
6.

In den USA kommt man auch fuer jeden Mist ein halbes leben lang in den Knast. Dieser Mann sollte ein gutes Leben auf Kpsten des Staats führen dürfen, das was er verpasst hat kann ihm niemand mehr zurück geben.
Da kann er noch froh sein nicht zu den Todeskandidaten zu gehören, genau deshalb gehört die Todesstrafe verboten. Das der Staat sich das Recht nimmt einen Menschen lebenslang einzusperren ist schon mehr als genug.

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zitzewitz 14.05.2015, 12:20
7.

Die Begründung für die Freilassung des Mannes ist m.E. haarsträubend. Nach sorgfältiger Überlegung hält man also einen Straferlass für angemessen. Wie bitte? Die Freilassung ist nicht angemessen sondern zwingend erforderlich und was gibt es da lange zu überlegen? Und warum ist von einem Straferlass die Rede und nicht von einer Aufhebung des Urteils und einer vollständigen Rehabilitierung. Angemessen wäre gewesen, spätestens im Jahre 1993 den Fall nochmals sorgfältig zu überprüfen, dann wäre er wohl 22 Jahre eher rausgekommen. Aber Juristen sind ja weltweit bekanntlich unfehlbar.

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go-west 14.05.2015, 12:23
8. Was bekommt der Mann

als Entschädigung??

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Meconopsis 14.05.2015, 12:26
9. Eine Schande für die US-Justiz

Diejenigen im Justizapparat, die 1993 das Gnadengesuch abgelehnt haben - die müssten vor Gericht kommen. Eine Schande für die US-Justiz, und nur die Spitze des Eisbergs - und noch viel schlimmer, als das, was die bayrische Justiz Gustl Mollath angetan hat.

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