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Im Wortlaut: So begründet der Papst seinen Rücktritt
DPA

Der Papst sieht seine Kräfte schwinden, sie seien nicht mehr geeignet, "um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben": Benedikt XVI. gibt sein Amt am 28. Februar auf. Die gesamte Rücktrittserklärung des 85-Jährigen im Wortlaut.

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lukas.naegele 11.02.2013, 13:44
10.

Lieber aufhören als sich zu tode schuften.

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atech 11.02.2013, 13:45
11.

Zitat von sysop
Der Papst sieht seine Kräfte schwinden, sie seien nicht mehr geeignet, "um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben".
möge er seinen Ruhestand in Frieden genießen können.

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cylina77 11.02.2013, 13:45
12. Er bittet um Verzeihung für seine Fehler?

Ich bin keine Katholikin und kenne mich daher nicht so gut aus, habe aber bisher immer gedacht, der Papst gilt als unfehlber. Wieso bittet er jetzt um Verzeihung für seine Fehler? Gibt es etwas spezifisches worauf er anspricht?

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Restharn 11.02.2013, 13:46
13. Verständnisfrage

War der nicht schon bei Amtsantritt senil?

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hostalneutral 11.02.2013, 13:52
14. Es ehrt den Nachfolger Petrus zutiefst...

Der Papst tritt zurück. Als Atheist, könnte ich sagen: "Na und...". Es ist aber so, daß hier einer einen sehr anstrengenden Job abgibt, der viel mehr von einem Menschen verlangt, als es sonst üblich ist. Dieser absolute Verzicht eines absoluten Monarchen zeigt mir, die wahre Größe dieses Mannes. Ich glaube nicht an Gott. Trotzdem wünsche ich Benedikt, daß er die nächsten Jahre noch in der Lage ist zu seinem Gott zu beten und nicht durch Ktankheit und Schmerz gepeinigt und gedemütigt wird. Obgleich ich glaube, daß man eine solche Menschensgröße zwar peinigen, schlecht beleumunden, aber nicht demütigen kann..

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fotowilly 11.02.2013, 13:54
15. grösse ist das nicht,

wie ich meine. Aber Respekt. Der Rücktritt war überfällig. In der Regel werden ja Diktatoren durch den Tod von weiterem ausübenden Übel befreit. Es wird sich jetzt vermutlich nichts ändern in der Welt. Schon gar nicht zum Positiven. Doch beachtenswert ist es schon, was der Deutsche da tut. Jeder Mensch hat auch etwas Gutes in sich.

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Kimoya 11.02.2013, 13:55
16. @pömpel

"wann tritt endlich der Rest der Kirche zurück? Wäre schön wenn man das ganze Vermögen an allgemeinnützige Vereine verteilt, damit diese Sekte endlich ein Ende hat." etwas mehr Zurückhaltung, ist das klar?! Die Kirche als Fundament des christlichen Glaubens gab und gibt immer noch mehr Menschen Halt als deine fragwürdigen gemeinnützigen Vereine! Allein deshalb ist hier Respekt angebracht und nicht etwa das Dummgeschwall eines dahingeklatschten Atheisten!

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Peter Werner 11.02.2013, 13:58
17.

Zitat von cylina77
Ich bin keine Katholikin und kenne mich daher nicht so gut aus, habe aber bisher immer gedacht, der Papst gilt als unfehlber. Wieso bittet er jetzt um Verzeihung für seine Fehler? Gibt es etwas spezifisches worauf er anspricht?
Lt. katholischer Lehre ist der Papst unfehlbar, wenn es um Fragen des Glaubens geht und er in seinem Amt als „Lehrer aller Christen“ (ex cathedra) eine Glaubens- oder Sittenfrage als endgültig entschieden verkündet.
(Zitat aus Wikipedia).
Macht er dies nicht, so ist auch die Meinung des Papstes fehlhbar.
Inwieweit Hr. Ratzinger solcherart Verkündungen gemacht hat, ist mir nicht bekannt.

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Bananenblatt 11.02.2013, 13:58
18. Alles Gute!

Ich kenne Seine Heiligkeit noch aus seiner Zeit in Bayern.
Er hat sein Amt, jedes seiner Ämter, immer ernst genommen und nach seiner besten Überzeugung geführt.
Leider ist das heute etwas besonderes. Wir bräuchten mehr "Führungskräfte" wie ihn.

Er gibt sein Bestes, um die Welt zu bessern, auf seine Weise, sein Leben lang. Ich hielt vieles für unserer Zeit nicht angemessen, und ich schätze seinen Einsatz für seine Sache unglaublich hoch ein.

Möge er in den ihm verbleibenden Tagen glücklich sein.

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mischamark 11.02.2013, 14:01
19. Vernünftige entscheidung

Zitat von sysop
Der Papst sieht seine Kräfte schwinden, sie seien nicht mehr geeignet, "um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben": Benedikt XVI. gibt sein Amt am 28. Februar auf. Die gesamte Rücktrittserklärung des 85-Jährigen im Wortlaut.
Wer sich das Audio der Mitteilung auf Radio Vatikan angehört hat, kommt sicherlich zur Erkenntnis, dass es Benedikt XVI wirklich schlecht geht. Menschen haben eben nicht alle die gleiche Konstitution. Und natürlich gehören anstrengende Auslandsreisen in diesem Amt hinzu. Ich wünsche ihm, dass er die vor ihm liegenden stressigen Wochen einigermassen übersteht und dass er zu einem späteren Zeitpunkt imstande sein wird, in besserer Gesundheit geruhsamere Jahre zu verbringen. Man kann über Papst Benedikt denken wie man will, aber ich denke er hat das Beste gegeben, dessen er für den Dienst an der Kirche fähig war.
Gott will es eben in diesem Augenblick anders. Gute Genesung!

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