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In Kleinstadt mit 7000 Einwohnern: Modemilliardär will Wolkenkratzer bauen - in dänis
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London, Frankfurt Paris - und Brande: Ein Textilunternehmer will in Jütland einen mehr als 300 Meter hohen Büroturm errichten. Der Bürgermeister der Gemeinde kann sein Glück kaum fassen.

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FranzJaegerBerlin2 08.04.2019, 16:41
20. na klar ...

... Die Olsenbande fährt nach Jütland.
Der Bürgermeister sollte sich unbedingt den Plan zeigen lassen.

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wizzard74 08.04.2019, 16:44
21.

Zitat von hohnstein2016
Hoch bauen spart Grundstückfläche, das ist gut. Das wird sicher in der Zukunft auch mehr in Europa kommen. Das wird im langsamen Europa auch Zeit. Ich arbeite zur Zeit in u. a. in Guangzhou China. Dort gibt es überall Wolkenkratzer, teils mehr als 500m hoch und sehr hohe Wohnhochhäuser. In Asien ist das schon lange so, egal ob Shanghai, Beijing, Bangkok, Tokio oder Hongkong, Singapore.. . Sonst koennte man die vielen Menschen gar nicht unterbtingen... Hamburg oder Berlin könnten auch ein paar spektakulär hohe Gebäude gebrauchen, da wuerden gleich viel mehr Touristen kommen. Warum ist den Hongkong die meist besuchte Stadt in der Welt, mit ich glaube 28mio Touristen im Jahr... auch wegen der spektakulären Skyline..... Grüße aus Asien....
"teils mehr als 500m hoch" im Sinne von "genau einer ist mehr als 500m hoch, oder? :-)
Ist schon OK, ganz ohne solche Gebäude wird es nicht gehen. Noch besser wäre es, keinen weiteren Bevölkerungszuwachs zuzulassen. Ist eh schon viel zu eng in Europa. Soll der Rest der Welt doch gerne auf Käfighaltung setzen...

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mariomeyer 08.04.2019, 17:02
22. @hohnstein2016

Dass Hongkong so viele ausländische Besucher hat, liegt womöglich vor allem an der Nähe zur Volksrepublik China, die dort, im Perlfluss-Delta, enorm dicht besiedelt ist, was ein enorm hohes Potential an Touristen darstellt. Da kommen schnell beeindruckende Zahlen zusammen. Ich glaube aber nicht, dass die chinesischen Touristen der schönen Skyline wegen nach Hongkong kommen. Viel eher kann man dort vergleichsweise günstig shoppen, man vertraut den dortigen Händlern mehr als den einheimischen (man hat in punkto Qualitätskontrolle und Produktsicherheit einige unangenehme Erfahrungen sammeln müssen), und nicht zuletzt kann man dort relativ ungestört das Geld unter die Leute bringen, das man sich zu Hause mit nicht immer lauteren Mitteln angeeignet hat (im Zuge der "Korruptionsbekämpfung" schaut man jetzt genauer hin, was die Kader sich alles anschaffen - und wovon). Das dürfte im dänischen Flachland so alles nicht gegeben sein, vermute ich, weshalb dieses "Leuchtturmprojekt" u.U. nicht ganz so viele und große Massen anlocken wird, wie Sie meinen. Kurzum, vielleicht lässt sich nicht alles, was Sie an der Volksrepublik China so sehr beeindruckt und begeistert, eins zu eins in Europa umsetzen, einfach weil die Gegebenheiten andere sind.

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alt-nassauer 08.04.2019, 17:03
23. Das Verwundert mich auch etwas...

Zitat von titzck
Es überrascht, dass sich die meisten Zuschriften positiv äussern. Das könnte tatsächlich eine Touristenattraktion werden. Die Wirtschaft könnte angekurbelt werden. Doch so ein Gigant dürfte nicht in die Landschaft passen. Die gesamte Infrastruktur müsste darauf abgestimmt werden. Welche Auswirkungen hätte dieser Gigant auf Umwelt und Natur? Wie viele Menschen werden dort wohnen und arbeiten? Unsere Nachbarn sollten das Vorhaben wirklich umfassend und kritisch prüfen.
Die Kritiklosigkeit hier! Sonst findet sich immer eine größere Menge an Kritiker. Liegt es daran das es im Ausland gebaut wird und daher weniger tangiert? Als wenn dieses Projekt an Nord- oder Ostseeküste in D entstehen würde. Ich denke die Kritik wäre sehr groß....

Wenn ich bedenke wie schnell man das "Brückenbauwerk" in Limburg an der Lahn, als unmöglich abhakte.

In dem man eine vorhandene große Brücke mit einem Hotel um die Pfeiler herum gebaut hätte, einem Ausflugsziel mit Kaffee und einem Fuß- und Radweg über die Lahn mit Blick auf Dom errichtet hätte.

Der "arme" Architekt kam ja gar nicht zur Argumentation, weniger gutes Bauland zu nutzen. Hotelbedarf gibt es in Limburg, lieber wird der Acker zu Bauland. Ja sogar mit Lügen kam man daher, wie Frischluft Zufuhr - stimmt nicht-, andere Richtung. Dann Beschwerde des anderen Architekt, seine "neue" Brücke würde man nicht sehen usw. und sofort. Aus der ganzen Republik nur Leute die diese Projekt als Aberwitzig bezeichnet haben.

Nun tauchen hier Argumente die Positiv zu bewerten sind und auch auf so einige "Deutsche Projekte", wie nicht nur die "Limburger Brücke" zu treffen würden. Aber wenn sie so hier geplant und gebaut würden, gleich eine Truppe "von" Gegnern und Initiativen auf den Plan rufen würde.

Eigenartige Welt mit Kritik um zugehen... Ich denke so sicher ist das dort auch noch nicht. Gewisse Bauvorschriften und Brandschutz könnte da auch noch Probleme bereiten. Eine Bürgerinitiative gibt es dort wirklich nicht?

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schwerpunkt 08.04.2019, 17:05
24.

Zitat von Kalle84
Schön, dass es so auch noch geht. In ner dt. Kleinstadt würde man 30 Jahre lang hadern, zögern, diskutueren und Bedenken tragen, bis auch der Letzte keine Lust mehr hätte.
Versuchen Sie mal in Bayern die Genehmigung für ein Bauwerk höher als der lokale Kirchturm zu bekommen.
Vorher haben Sie den BER mit dem aktuellen Management zweimal auf dem Acker vor der Gemeinde gebaut und in Betrieb genommen .. inkl. Start- und Landebahn für interstellare Raumflüge.

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Andreas P. 08.04.2019, 17:08
25. Nichts gelernt

Was wir aus den Bausünden der 60er und 70er gelernt haben (hässliche Hochhäuser in der Pampa (wie Maritim in Travemünde etc.) blieb Dänemark weitestgehend verschont. Nichts gegen eine pompöse Zentrale, aber die kann man auch weniger hoch und mehr in die Breite in der Pampa bauen und stört damit das Öko-System weniger.

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mb2018 08.04.2019, 17:18
26. Männer, die gern Türme bauen

Tja, was soll man denken über einen Mann, der mitten im Flachland einen 300 m hohen Turm bauen will - noch dazu einen so hässlichen? Ähnlich, wie Herrn Trump, muss er mit seinem großen, dicken Turm vielleicht etwas anderes kompensieren, was etwas zu klein ausgefallen ist.

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quaki 08.04.2019, 17:22
27. vom Platzverbrauch ideal, da sollten auch Umweltschützer

happy sein...

Wenn Hochhäuser in einem großen Abstand zueinander positioniert werden, dann sollten Sie für Bewohner und Anwohner grundsätzlich gut erträglich sein.

Diese extreme Höhe bringt aber Kosten mit sich, die dann auch laufend erbracht werden müssen..., d.h. die Kundschaft (Mieter, Eigentümer, Pächter) wird nur wohlhabend sein können. Die Nachfrage dürfte daher interessant werden... Man kann nur hoffen, dass der Turm wohlwollend finanziell erhalten wird.

Aber grundsätzlich wären hierzulande mittelhohe Wohntürme mit großzügiger Versatzaufstellung eine bessere, schönere Besiedlung, als ein Reihenhaus nach dem Anderen "hinzulegen".

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login37 08.04.2019, 17:36
28. Zustimmung weil ...

Man baut den Turm offensichtlich nicht ins Stadtzentrum, sondern das wird der Grafik zufolge ein separater Komplex an der Autobahn. Es stört sich in Brande niemand daran, weil es auf diese Weise niemanden in seiner Wohnqualität beeinträchtigt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Turm wohnt niemand. Alles richtig gemacht

In deutschen Städten hatte man in den Siebziger Jahren dagegen vielerorts die "grandiose" Idee, in viele Kleinstädtd ein paar Hochhäuser zu setzen. Wenn ich z.B. hier in der Gegend schaue: Pinneberg, Itzehoe, Elmshorn, ...: Überall monströse Betonklötze aus den 70er im Zentrum. Das sind völlig unpassende Fremdkörper und dauerhafte Schandmale in den Städten. Einfach Betonklötze ohne den geringsten architektonischen Anspruch.

Zum Solar-Kraftwerk: Für 120 MW-Peakleistung benötigt man selbst mit modernsten PV-Modulen ca. 600.000qm Fläche. Auch mit Einkaufszentrum und Bürogebäuden dürfte bestenfalls ein Viertel dieser Fläche als Dachfläche zur Verfügung stehen. Aber vielleicht wird ja in der Nähe noch ein halber Quadratkilometer mit PV zugepflastert.

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fvaderno 08.04.2019, 18:03
29. Wird Brande also die Destination von Millionen Touristen wie Paris?

Bestimmt werden die Touristenströme der Zukunft sich verändern! Man wird in Europa nicht mehr Rom, Paris, das Matterhorn oder Neuschwanstein sehen wollen, nein - jeder will dann einmal die Sehenswürdigkeit in Brande besuchen wollen. Dort gäbe es Möglichkeiten für Basejumper, Ballonfahrer usw! Ein Fussballplatz auf dem Dach wäre doch auch noch eine Überlegung wert! Mit einer solchen Trainingsmöglichkeit wären nach schon 5 WM-Teilnahmen weitere Erfolge zu erwarten!

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