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Internationale Studie: Kinder in Rumänien zufriedener als in Deutschland
Corbis

Wohlstand ist offenbar keine Garantie dafür, dass Kinder mit der Welt zufrieden sind. Das haben Wissenschaftler in einer internationalen Studie herausgefunden.

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2469 13.05.2015, 19:26
1. Wundert nicht

in Südkorea herrscht enormer Leistungsdruck und ein harter Alltag (noch schlimmer ist das in anderen asiatischen Ländern). Ich denke in Rumänien und der Türkei gibt es durchaus einen höheren familiären Zusammenhalt und viele Freiheiten, zumindest in der Türkei werden viele Kinder ja auch regelrecht vergöttert von ihren Eltern. Allerdings glaube ich, dass es in beiden Ländern bei bestimmten Minderheiten (Kurden, Roma) wesentlich düsterer aussiehr.

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tradepro 13.05.2015, 19:31
2. Österreicher in Rumänien

Bin beruflich in Rumänien tätig und kann Ihnen sagen dass die Eltern hier wirklich alles für ihre Kinder tun. Die werden wesentlich mehr umsorgt und wenn es die finanziellen Umstände erlauben auch viel mehr unterstützt. In Österreich und Deutschland herrscht doch eher die Einstellung "ich habe Dir Essen. Unterknft & Ausbildung gegeben. Den Rest machst Du selber". Von daher kann ich schon verstehen dass die Kinder zufriedener sind.

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keilsjuergen 13.05.2015, 19:42
3.

Na hoffentlich haben die auch "Straßenkinder" gefragt...

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lupo44 13.05.2015, 20:05
4. wir sollten uns alle mal erinnern....

die Kinder der Nachkriegszeit.Es gab wenig,aber es wurde geteilt.Wir hatten einen Ball für die ganze Straße und spielten Straße gegen Straße Fußball.Wir hatten kein eigegnes Geld und sind Altpapier und Flaschen sammeln gegangen.Wir sind für alte Leute einholen gegangen und bekamen dafür irgend etwas-Kuchen,Obst oder eine Scheibe Wurst.Ich will damit sagen ,dass durch das wenige eine bestimmte Bescheidenheit entstanden war mit der wir Glücklich waren. Es gab keine soziale Unterschiede und somit auch keinen Neid. Kritiker werden wieder sagen ,naja das war eine andere Zeit-Gott sei Dank ist diese Zeit vorbei.Sage ich auch ,aber ein wenig mehr Bescheidenheit würde unseren Kindern gut tun für alle Lebenslagen.

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kuschl 13.05.2015, 21:13
5. @ lupo44. Sie sagen es!

Volle Zustimmung! Vielleicht liegt das auch daran, daß es damals, wie auch heute in Rumänien, keine Kümmerer und Helferindustrie sowie ungefragte Studien gab, die einem ständig erzählte, wie arm man war. Der nächste Aspekt war, daß Eltern klare Ansagen machten,'weil sie keine tiefenpsychologischen Erkenntnisse einbauten, dazu fehlte die Zeit. Meine Kinderarmut habe ich gar nicht mitbekommen, weil es mir niemand ungefragt erzählt hat. Mit zehn habe ich mein erstes Geld auf dem Feld verdient und Bohnen gepflückt, mit dreizehn bis zum Abi in den Ferien auf dem Bau gearbeitet. Heute ist der Elan schon erschöpft, wenn man einen Antrag beim Amt ausfüllen muss!

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greatsouthern 13.05.2015, 23:01
6. Teenager

sind die, deren Alter ("Age") die Silbe "Teen" drin hat. Also 13 - 19jährige.

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lungu_t_m 13.05.2015, 23:27
7. Was brauchen Kinder?

Ich habe einige Jahre in Afrika südlich der Sahara gelebt. Nach unseren Begriffen hätten die Kinder totunglücklich sein müssen, aber die Kinder waren glücklich und zufrieden. Es war sogar richtig ansteckend.

Geld hatten die Kinder keins, woher auch? Sie brauchten aber auch keins. Es gab aber auch nicht Unmengen von Büchern und Zeitschriften die den Eltern sagten wie sie die Kinder behandeln sollen.

Wenn ich an Afrika denke, denke ich immer auch an glückliche Kinderaugen.

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hanji 13.05.2015, 23:58
8. Antworttendenzen sind je nach Land anders

Ich verstehe nicht, was die Autoren alles in diese banalen Ergebnisse hinein interpretieren: In der Umfrageforschung ist es seit Jahrzehnten bekannt, dass Bürger aus bestimmten Ländern alle Bewertungsfragen stark negativ beantworten (z.B. Südkorea, Japan, Frankreich) und Bürger anderer Länder sehr postitiv (z.B. Lateinamerika, Indien). Das hat nichts mit bestimmten Personengruppen, bestimmten Themen und schon gar nicht mit "objektiven Umständen" zu tun.

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Montanabear 14.05.2015, 17:21
9. Leider

verstehe ich die Kinder. Meine Tochter war drei, als sie das erstemal nach Deutschland kam. Wir gingen auf den Markt in Nürnberg und sie spazierte auf einen Stand mit Aepfeln zu und wollte sich einen aussuchen, so wie sie es von unserem Herkunftsland gewohnt war. Die Marktfrau setzte ihren Hexenblick auf und schlug ihr auf die Hand : "Nicht anfassen !" Meine Tochter war zutiefst entsetzt und weinte. Sie wollte hier nicht bleiben.
So eine Erfahrung prägt. Die Frau hätte ihr doch erst erklären können, dass sie nichts anfassen darf und ihren Hexenblick für ihren Mann reservieren können.
Wir haben den Apfel natürlich gekauft und sind nie wieder auf diesen Markt gegangen.
Das ist mir im Norden übrigens nie passiert. Da hiess es :"Na, willst du was kaufen ? Dann such' dir man was aus."
Kinder merken, ob sie willkommen sind.

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