Forum: Panorama
Internationaler Sorgerechtsstreit: "Ich spreche jeden Tag mit deinem Foto"

Die*Iranerin Bahare Balvasi lebt in Augsburg, ihre neunjährige Tochter Hatsi Hunderte Kilometer entfernt in den Niederlanden -*zum Wohl des Kindes, wie die Behörden*behaupten. Doch warum können sich Mutter und Kind*dann nicht sehen? Aus reiner Beamtenwillkür? Ein Gericht muss jetzt entscheiden.

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sosonaja 01.11.2011, 06:48
1. .

Was erwartet ihr denn, Deutschland hat die faulsten und kriminellsten Beamten/Politiker der Welt.

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buutzemann 01.11.2011, 07:51
2. es gibt 1000de von Vätern in Deutschland,

...die ihre Kinder nicht sehen dürfen aufgrund durchgeknallter Mütter und einer männer/väterfeindlichen Amtshilfe. Schreibt doch lieber mal darüber.

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Horstino 01.11.2011, 08:21
3. mal wieder der böse Staat

Zitat von sysop
"Das Versagen internationaler Abstimmung hat dazu geführt, dass Mutter und Tochter sich ohne jeden persönlichen Kontakt in zwei verschiedenen Ländern aufhalten - und das wird dann als kindswohlgerecht bezeichnet", empört sich Farschtschi.
1. Die gute Frau hat sich vermutlich nachdem sie bemerkt hat, dass sie hier mangels Berechtigung kein Asyl bekommt in die illegal in die Niederlande begeben umd ihr Glück da erneut zu versuchen. Sie hat die internationale Verwicklung also selber verursacht.
2.Die Autorin missversteht das Rechtsstaatsprinzip aus Art. 20 III GG ganz gewaltig.
Gesunder Menschenverstand ist eine Sache für Ermessensentscheidungen. Ich glaube aber kaum, dass die Behörde hier Ermessen hatte ("keine rechtliche Handhabe"), sondern dass sie gesetzlich zur Herausgabe an den in NL bestellten Vormund verpflichtet war. Da gibts halt kein Ermessen.
Stellen sie sich mal vor, sie werden zusammengeschlagen und der Richter sagt ihnen, nööö, den find Ich jetzt aber gemein den Täter nach § 323 StGB zu bestrafen, Ich wend die Norm einfach mal nicht an.
Die Ausführung, dass ein Rechtsstaat nicht funktioniere ohne einzelne Beamte die den mut besitzen sich ihres Menschenverstandes zu bedienen ist in soweit ziemlich irreführend.
Es ist vielmehr ein Pervertierung des Rechtsstaatsgedankens, wenn man den einzelnen Beamten dazu auffordert klare Entscheidungen des demokratisch legitimierten Gesetzgebers zu unterlaufen.

3. Wenn Ich das richtig verstehe, waren es die Niederländer die widersprüchlich gehandelt haben. Nämlich erst ausweisen und dann aber doch das Kind behalten. Dennoch ergeht sich der Artikel vor allem in Vorwürfen gegenüber deutschen Behörden die mMn hier von allen Beteilligten am wenigsten für die Sitation können.

4. Die Aussagen der Frau und ihres Anwalts werden weitläufig zitiert, obwohl es doch starke Zweifel an deren Glaubwürdigkeit gibt. Ganz ehrlich, wenn die Behörde sagt, die hätte informiert ist das vermutlich wahr. Was glauben sie was die für einen Ärger mit der Dienstaufsichtsbehörde bekämen wenn sie lügen würden? Und was das Urteil des niederländischen Familiengerichts betrifft: Wenn da drin steht, die Frau sei suizidgefährdet ist das allemal glaubwürdiger als wenn die Frau das Gegenteil behauptet. Man könnte ja zum Beispiel auch in die Entscheidung des LG ALkmaar schauen. Die werden das ja wohl auch irgendwie begründet haben. Das wird dem Leser freilich nicht präsentiert. Und ein selbst eingeholtes Gutachten ist auch lächerlich. Der Gutachter den Ich bezahle schreibt auch was ich möchte zumal die Dame unstreitig zuvor Suizidversuche unternommen hat.

5. Die Frau scheint ja auch allgemein nicht in der Lage gewesen zu sein sich richtig um das Kind kümmern. Sonst hätte es nicht schon hier eine Pflegefamilie gegeben.

Ich halte den Artikel einfach für grenzwertig, weil hier die deutschen Behörden ins Unrecht gesetzt und teilweise auch delegitimiert werden für Vorgänge für die sie am wengisten können.
Und die Frau die erst illegal hier und dann illegal in die Niederlande eingereist ist und die scheinbar mit ihrem Leben nicht klar kommt die wird als das arme arme Opfer der Behörden dargestellt. Ich komme nicht umhin zu vermuten, dass die Geschichte auch als Munition im ausländerrechtlichen Verfahren dienen soll.

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jgb 01.11.2011, 08:30
4. xxx

Das passiert tausenden Vätern jeden Tag und es kräht kein Hahn danach.

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Neinsowas 01.11.2011, 08:37
5. da kriegt man doch die Wut!

Da regieren Bürokraten über das Leben eines 9-jährigen Mädchens, das in disem Alter sehr wohl seine differenzierten Meinungen und Wünsche formulieren kann und dem man nur zuhören müsste.

Depression nach Trauma verlangt Hilfe und nicht ein zusätzliches Trauma!
An diesem Beispiel sieht man in aller Schärfe den Wahnsinn, den Bürokratismus anstellen kann! Da °arbeiten° Menschen, die nicht eigenständig denken und fühlen und ihr Gewissen immer auf Vorgesetzte, Bestimmungen, Vorschriften und Gesetze übertragen. "Holzmenschen" sind das. Pfui Teufel!

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chris2000 01.11.2011, 08:39
6. Wenn es der Mann wäre...

würde kein Mensch drüber schreiben. Wie viele Väter sehen ihre Kinder nicht mehr nach einer Trennung?

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terion 01.11.2011, 08:44
7. Wo ist das Problem?

Wo ist das Problem? Wenn eine Frau dem Vater das Kind vorenthält, ist das offenbar auch kein Problem. Warum wird sich nur darüber aufgeregt, wenn das Frauen passiert? Und diese ominöse Mutter Kind beziehung ist nicht besser oder schlechter als die Vater Kind beziehung. Dieser Hype wird nur von Frauen ausgenutzt, um den Vätern auch noch den letzten Rest an Unterhaltszahlungen herauszupressen.

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DonQuappo 01.11.2011, 08:50
8. Jep,

Zitat von Horstino
1. Die gute Frau hat sich vermutlich nachdem sie bemerkt hat, dass sie hier mangels Berechtigung kein Asyl bekommt in die illegal in die Niederlande begeben umd ihr Glück da erneut zu ......
ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Was mich zudem wundert ist die unreflektierte Darstellung, dass man sie in Iran schon "an der Grenze" verhaftet hätte - warum?

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karteileiche007 01.11.2011, 08:51
9. Grausam

Eine Mutter und ihr Kind werden ausgewiesen obwohl die Rückkehr ins Heimatland das Kindeswohl in Gefahr bringen würde - jede Mutter, jeder Vater, kann sich vorstellen was das für ein Trauma für ein Kind und auch die Eltern ist.

Aber jeder kriminelle Drogendealer der nicht einmal bereit ist, die Sprache seiner Wahlheimat zu lernen, bekommt eine Aufenthaltsgenehmigung mitsamt Dolmetscher hinterhergeworfen wenn er behauptet im Heimatland wäre er in Gefahr.

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