Forum: Panorama
Internet-Pranger: Sportlerin Friedrich verteidigt Outing eines Stalkers
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Leichtathletik-Ass Ariane Friedrich hat die Nase voll von Stalkern. Ein Unbekannter schickte ihr eine anzügliche E-Mail plus Foto seines Genitals - sie veröffentlichte daraufhin seinen Namen bei Facebook. Jetzt streiten ihre Fans: Darf eine Prominente sich auf diese Art wehren?

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DerBlicker 22.04.2012, 19:43
350. natürlich würde ich mich nicht freuen

Zitat von chrispme
Dem stimme ich zu, aber die Veröffentlichung des Namens ohne voherige Verurteilung nicht, zumal auch noch eine zweite Person mit dem gleichen Namen in der gleichen Stadt ansässig ist. Ich vermutet mal sie würden sich nicht freuen, wenn ihr Name in solche einem Zusammenhang fällt und sie aber nichts damit zu tun haben, jedoch sehr viele Menchen (ohne nachzudenken) sich gegen sie wenden.
Aber was soll ich machen? Wenn jemand wie ein RAF Verbrecher heißt, muss er doch auch damit leben, dass er schief angeschaut wird. Das ist eben das Pech Gleichnamiger.

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doniccc 22.04.2012, 19:45
351.

Zitat von team_frusciante
Finden Sie doch meinen Namen und meine Anschrift heraus und veröffentlichen Sie selbige, damit keine Frau in die missliche Lage kommt, Kinder mit mir zeugen zu wollen.
Schicken Sie mir doch ein Foto....äh...nein, lassen wir das lieber!

Zitat von team_frusciante
Aber vermutlich sind Sie schon mit dem Kreuzzug gegen Friedrichs Peiniger beschäftigt.
Hätten Sie aufmerksam mitgelesen, wäre ihnen aufgefallen, dass ich in der Sache selsbt eine eher neutrale Position einnehme und lediglich auf Beträge, die meiner Meinung nach falsch sind, Bezug nehme!

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team_frusciante 22.04.2012, 19:47
352.

Zitat von Petra Raab
Ist ihnen nicht klar, dass das der Anfang ist?
Der Anfang? Wovon? Sie meinen, wer anonym Nacktfotos von sich herumschickt, vergewaltigt morgen?

Sie können das, was Sie in diesem Forum so von sich geben doch nicht wirklich ernst meinen.

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eduardschulz 22.04.2012, 19:49
353.

Zitat von DerBlicker
Wenn es der Wahrheit entspricht. Es kommt allein darauf an, ob er es war. Dann hat Frau Friedrich absolut rechtmäßig gehandelt
Das stimmt nicht ganz. Selbst bei wahren Behauptungen, die geeignet sind einen Anderen verächtlich zu machen, muss die Tatsache, dass die Behauptung wahr ist "erweislich" sein. In diesem Falle müsste F. also nachweisen können, dass sie den Richtigen gemeint hat. Allerdings gehe ich davon aus, dass Frau F. als Polizeibeamtin diesen Paragraphen des StGB kennt.
§ 186 StGB Üble Nachrede - dejure.org

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deb2011 22.04.2012, 19:49
354. Absolut richtig

Zitat von sysop
Leichtathletik-Ass Ariane Friedrich hat die Nase voll von Stalkern. Ein Unbekannter schickte ihr eine anzügliche E-Mail plus Foto seines Genitals - sie veröffentlichte daraufhin seinen Namen bei Facebook. Jetzt streiten ihre Fans: Darf eine Prominente sich auf diese Art wehren?
Kein Täterschutz, sondern Opferschutz. Gut, dass sich ein Opfer hier wehrt und zwar richtig.

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Petra Raab 22.04.2012, 19:49
355.

Zitat von chrispme
Wenn Frau Friedrich den Namen so plump veröffentlicht, warum nicht die vorhandenen Beweise, die das Vergehen belegen?
Weil Frau Friedrich bei Facebook vielleicht nicht vor Gericht ist?

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Trondesson 22.04.2012, 19:51
356.

Zitat von doniccc
Aber sie wird sich wohl ihre Enscheidung überlegt und das Ganze auch durchdacht haben!
Das bezweifle ich. Sehr stark.

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chrispme 22.04.2012, 19:51
357.

Zitat von DerBlicker
Aber was soll ich machen? Wenn jemand wie ein RAF Verbrecher heißt, muss er doch auch damit leben, dass er schief angeschaut wird. Das ist eben das Pech Gleichnamiger.
Bitte was?? Aber das meinen sie doch nicht im Ernst, oder doch?
An der Stelle wird es Zeit den Thread zu schließen. Tut mir Leid, aber das ist ein erbärmliches Argument.

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theresarain 22.04.2012, 19:52
358.

Zitat von DerBlicker
Aber ein Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte ist nicht strafbar, deshalb verstoßen Zeitungen ja auch so oft dagegen, weil es eben nur zivilrechtlich geahndet werden kann.
Das ist richtig. Wobei Medien noch einmal ein Sonderfall sind, da hier Presse-, und Meinungsfreiheit stärker ins Spiel kommen als beispielsweise bei einem Facebook-Eintrag.

Ich halte es eher für angebracht, einmal grundsätzlich zu klären, inwieweit es so etwas wie "virtuelle" Notwehr geben kann. Sagt einem nämlich eine Person etwas Öbszönes ins Gesicht und entblößt dabei seine/ihre Genitalien, wird es u.U. durchaus als Notwehr ausgelegt, wenn der/die Betroffene dann den Täter beispielsweise schlägt. Absolut erlaubt ist es natürlich, andere Personen zu Hilfe zu rufen. Fraglich ist, ob es so einen Sachverhalt eben auch bei Internetkriminalität geben könnte. Natürlich ist keine direkte Gefahr für Leib und Leben zu erwarten, aber eine strafrechtlich relevante Beleidigung auf sexueller Grundlage oder sogar Nötigung bleibt es doch, gegen die man sich eben ggfs. zur Wehr setzen kann. Mit welchen Mitteln, das wäre durchaus juristisch zu klären.

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vhe 22.04.2012, 19:54
359.

Zitat von LeToubib
Fuer Sie ist es also , jemanden an den virtuellen Pranger zu stellen?
Ja. Wenn ich angegriffen werd, darf ich kreativ werden. Die Verhältnismäßigkeit sollte gewahrt werden, aber die Tante hat ihn ja schließlich nicht erschossen oder sein Teil amputiert, sondern einfach seine Tat öffentlich gemacht.

Für mich ist die Verhältnismäßigkeit gewahrt und ich denk, die Bloßstellung wird eine Wiederholung effektiv verhindern. Also: die Abwehr des Stalkers war erfolgreich.

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