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Iran: Säureopfer verzichtet auf Racheakt

Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt: Ein iranisches Scharia-Gericht sprach dem Säureopfer Amene Bahrami das Recht zu, ihren Peiniger blenden zu dürfen. Nun hat sie auf die Vergeltung verzichtet - in letzter Minute.

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markus_wienken 31.07.2011, 09:35
1. .

Zitat von sysop
Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt: Ein iranisches Scharia-Gericht sprach dem Säureopfer Amene Bahrami das Recht zu, ihren Peiniger blenden zu dürfen. Nun hat sie auf die Vergeltung verzichtet - in letzter Minute.
Schade dass sie darauf verzichtet hat.

Nicht weil ich das Prinzip Auge um Auge oder das iranische Justizwesen gut finde sondern weil es zum ersten mal einen Mann in diesem Land wirklich ernsthaft getroffen hätte.
Das hätte ein Signal auch für andere Männer werden können was ihnen bei Misshandlungen von Frauen blühen würde...
Die verhängten Geld- und Gefängnisstrafe dagegen erachte ich gerade in diesem Kulturkreis als nicht wirklich ernsthaft.

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toledo 31.07.2011, 09:37
2. ...

Was soll man von einem Justizsystem halten, in dem die Frau nach dem 'heiligen Koran' nur halb soviel sei ist wie ein Mann?
Ein weiterer Beleg für die menschenverachtende Steinzeitorientierung einer Steinzeitreligion!

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Resident.Rhodan 31.07.2011, 09:40
3. menschliche Größe

Meinen aufrichtigen Respekt! Jemanden mit Säure zu verletzen empfinde ich als derart niederträchtig und menschenverachtend, daß ich wahrscheinlich nicht auf diese Möglichkeit verzichtet hätte. Es macht nichts ungeschehen, aber Täter sollten auch mal spüren, wie es sich für das Opfer angefühlt hat, derart verletzt zu werden. Knast ist für derartige Taten doch eher noch Belohnung...

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pong89 31.07.2011, 09:41
4. ,....

.......Nachrichten aus dem Mittelalter

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slider 31.07.2011, 09:45
5. Krank, kränker, am Wahnsinn

Zitat von sysop
Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt: Ein iranisches Scharia-Gericht sprach dem Säureopfer Amene Bahrami das Recht zu, ihren Peiniger blenden zu dürfen. Nun hat sie auf die Vergeltung verzichtet - in letzter Minute.
Wer mit solchen Ländern wie Iran o.a. wo die Scharia herrscht, Kontakte oder Geschäfte macht, oder diese "Religion" "toleriert", wo die Scharia den Ton angibt, ist und bleibt ein Mittäter, der Unmenschlichkeit.

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Freifrau von Hase 31.07.2011, 09:46
6. Verzicht

Hat sie wirklich großmütig in letzter Sekunde verzichtet? Oder haben es ihr "gewisse Kreise nahegelegt"?

Trotz allem ist das Schicksal dieser Frau grausam und auch wenn sie hohe Entschädigungen bekommt, ich würde für kein Geld der Welt mit ihr tauschen wollen.

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nataliadirks@gmail.com 31.07.2011, 09:52
7. Muß man diesen Satz

"Nach iranischem Recht und laut dem heiligen Buch des Koran ist eine Frau halb so viel wert wie ein Mann. Folglich zählen zwei Augen einer Frau so viel wie ein Auge eines Mannes." Sollte sie den Wunsch verspüren, auch das zweite Auge zu zerstören, müsse sie umgerechnet 14.000 Euro dafür berappen, so der Richter damals.

noch kommentieren? Alle Mitmenschen im aufgeklärtem Europa die im Islam keine Gefahr für Recht und Ordnung sehen sollten sich diesen Satz noch ein zweites mal durchlesen. Und hier handelt es sich um staatliches "Recht"! Nix mit Talibanstandgericht am Hindukusch etc. Aber eben halt um Islamisches Recht nach der Scharia. Im übrigen genau so auch von den Salafisten gefordert die ja in D einen bemerkenswerten Zufall verzeichnen können. Darf nach den Norwegenmassaker eigentlich noch so etwas schreiben?

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longhoishong 31.07.2011, 09:53
8. ......

14.000 Euro für das zweite Auge...
und eine Frau ist nur halb soviel Wert wie ein Mann...
das sollte sich mal jeder vor Augen führen, der so ein Mittel im Strafvollzug auch für Deutschland fordert, oder gar als gerecht empfindet^^

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Carnival Creation 31.07.2011, 09:54
9. .

dieses islamische 'Recht' ist einfach Irrsinn.

Aber gut, daß sie vergeben hat. Könnte ich wahrscheinlich nicht.

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