Forum: Panorama
Jagd in den USA: Vier Bären an Überdosis Schokolade gestorben

45 Kilogramm Schokolade und Donuts hat ein Jäger im US-Bundesstaat New Hampshire ausgelegt, um Bären zu ködern. Vier Tiere starben nach dem Mahl. Jetzt wird eine Änderungen des Jagdgesetzes debattiert.

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strohkopf 23.01.2015, 10:32
1. Naja

ob sie jetzt an der Schokolade sterben oder durch den Jäger. Sagt allerdings einiges über das Fachwissen des Jägers aus, wenn er seine Beute die er so vermute ich schiessen wollte zuvor aus Dummheit vergiftet...

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Chaosfee 23.01.2015, 11:34
2.

Zitat von strohkopf
ob sie jetzt an der Schokolade sterben oder durch den Jäger. Sagt allerdings einiges über das Fachwissen des Jägers aus, wenn er seine Beute die er so vermute ich schiessen wollte zuvor aus Dummheit vergiftet...
Mag ja vielleicht sein, aber ob ein Jäger auch auf eine Bärenmutter und ihre Jungtiere geschossen hätte, die er nun unbeabsichtigt vergiftet hat? Oder hätte er um der Jungtiere Willen sie nicht eher verschont und sich andere "Beute" gesucht?

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Minette 23.01.2015, 12:18
3. Darf man fragen

wieso überhaupt Donuts und Schokolade in Jagdgebieten als Köder ausgelegt wird?? Was soll das? Süßigkeiten?
Hab ich als Jägerin noch niemals gehört. Wenn wollen sie ködern um was zu tun anschließend??? Bestimmt nicht die Bärin töten, dann hätten die Jungen das Nachsehen.
Als Schütze ein absolutes Tabu. Hat der Jäger nicht absichtlich gemacht...... daß ich nicht lache. Das weiß doch jedes Kind, wie gefährlich Schokolade für Tiere ist!
Schokolade muß komplett verboten sein zur Tierfütterung, ist im Übrigen aus allen Zoo's und Park's
bekannt. Wie blöd muß man sein in USA? Außer natürlich,
Schoko und Co wird nur zu Vergiftungszwecken benutzt..

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skoodge 23.01.2015, 12:44
4. Ja..

Schokolade und Doughnuts aus Wäldern verbannen, dann sind alle Bären Probleme gelöst.. Bin ich der einzige, der das Gefühl hat, die Bären würden sich über eine Verbannung der Jäger noch viel mehr freuen..!!! Gehirn, irgendwer..?!

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Bundeskanzler20XX 23.01.2015, 12:54
5. Dummheit weit verbreitet

Das Schokolade für viele Tiere giftig ist, ist auch bei uns nicht allgegenwärtig bekannt.
Als Jäger sollte man das allerdings wissen.

Ein Arbeitskollege macht derzeit einen Jagdschein ohne Waffen um im Anschluss in die Falknerei einzutauchen. Das wissen was er sich dabei aneignen muss ist sehr umfangreich. Ich kann mir das in den USA nicht vorstellen, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

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strohkopf 23.01.2015, 13:54
6.

Zitat von Chaosfee
Mag ja vielleicht sein, aber ob ein Jäger auch auf eine Bärenmutter und ihre Jungtiere geschossen hätte, die er nun unbeabsichtigt vergiftet hat? Oder hätte er um der Jungtiere Willen sie nicht eher verschont und sich andere "Beute" gesucht?
Stellt sich nur die Frage ob ein "Jäger" der Tiere mit Schokolade ködert auch weiß dass man Tiere mit Jungtieren nicht schiesst… Er scheint ja so auch nicht viel über seine Beutetiere gewusst zu haben.

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suomi15 23.01.2015, 14:10
7.

Die Kommentare zu diesem Artikel zeigen wunderbar auf, dass ein Verständnis anderer Kulturen nur mit umfangreichem Wissen über diese gelingen kann.

In diesem Fall geht es um den Begriff "Jäger" bzw. "hunter", der in den USA eine völlig andere Bedeutung hat als in Deutschland.

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aurichter 23.01.2015, 15:11
8. Geht es hier um Begrifflichkeiten

oder um die völlig unnötige Vergiftung von Wildtieren, die durch den Verzehr anschließend sehr qualvoll verendet sind? Wohl eher um den Vergiftungstod und die grenzenlose Dummheit dieser Menschen. Mir ist es da egal wie eine Person genannt wird und es unterschiedliche Auffassungen der Begriffe Jäger oder Hunter geht. Allein dieses Abschweifen vom eigentlichen Problem zeigt einiges auf. Nun denn. Es wird da im Ländle vieles mit Unwissenheit entschuldigt, die Füttern ihre Jagdhunde sicher auch mit Schokolade und Rosinen, sollte mich zumindest nicht wundern. Denen sollte man einen Bärenklau-Salat vorsetzen.

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bambata 23.01.2015, 17:13
9. bambata

... Krone der Schöpfung wäre wohl eher mit dem Attribut Betriebsunfall hinreichend zutreffend beschrieben.

US-"Hunter" füttern wilde Tiere mit Unmengen Schokolade, Chinesen versprechen sich Gesundheit von biologisch völlig unverwertbarem Keratin des Horns des Nashorns, sogenannte "Jäger" schießen Elefanten, Löwen, Büffel und andere grossartige Geschöpfe um der Trophäe willen (tatsächlich wohl eher aus blosser Lust am Töten).

Was wäre diese Erde für ein gelungener Ort, hätte der Schöpfer am fünften Tage seine Arbeit eingestellt.

Und ja, "Strohkopf" (Nomen est Omen?), es macht auch für das "niedere" Geschöpf einen Unterschied, ob es erschossen wird (sicher auch kein schöner Tod), oder tagelang dahinsiecht und qualvoll verendet. Der Todeskampf bei einer Theobrominvergiftung kann über 36 Std. andauern und endet schließlich mit Atemstillstand. In diesem Fall sind die Bärenjungen aller Wahrscheinlichkeit zuerst verendet. Die ebenfalls im Todeskampf befindlichen Bärenmütter mussten neben dem Todeskampf auch noch den Schock des Verendens der Jungtiere ertragen. Sehr, sehr grausam das Ganze.

Um ein Gefühl für den Todeskampf zu bekommen, stellen Sie sich vor, jemand stülpe Ihnen eine Plastiktüte über den Kopf, die im Bereich des Munds und der Nase 36 "Atemlöcher" mit je 1 mm Durchmesser hat. Jede Stunde wird dann eines der Löcher mit Klebeband zugeklebt.

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