Forum: Panorama
Junge Migranten: Unter Generalverdacht
AP

Seit der Kölner Neujahrsnacht ist "jung, männlich, südländisch" für viele zu allererst ein Täterprofil. Für Ausländer, die in dieses Raster fallen, wird es zum Stigma. Wir haben in Hamburg, Köln, Berlin und München nachgefragt, was das für die Betroffenen bedeutet.

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Badischer Revoluzzer 24.01.2016, 12:24
100. Bei allem Für und Wider

bei allen Verbrechern und Nichtverbrechern, die zu uns kommen, bleibt doch letztendlich die Frage,wer sich hier anzupassen hat. Und die Antwort auf diese Frage ist seit langer Zeit in die deutsche Politik, Öffentlichkeit und Leben in Stein gemeißelt: WIR, wir die wir hier leben und dieses Land mit unserer Kultur haben. Wir sind die Toleranten, die Großzügigen, Duldsamen und dvor allem die Deppen. Deppen allerdings zu denen wir uns selbst haben machen lassen.

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olafjens 24.01.2016, 12:25
101. gefühlte Fakten

Zitat von flipbauer
für mich sind das Hoffnungsträger. Ich unterrichte einige der Neuzugezogenen.Die meisten wollen studieren.Viele wollen Medizin studieren.Ich wohne im Osten; d.h. was dir ärztliche Versorgung betrifft, in dritte Welt Verhältnissen. Diese Neubürger wären eine Chance.
In Thüringen ist die Anzahl der Ärzte 2015 stark angestiegen. Weltweit gesehen gibt es kaum eine höhere Ärztedichte. Aber das Neubürgerargument passt eben so schön ins Weltbild.

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hubertkun 24.01.2016, 12:25
102.

Den Vorbehalten und Vorurteilen kann man nur begegnen indem kriminelle Flüchtlinge und Asylanten konsequent abgeschoben werden.
So wie es heute läuft (Duldung krimineller Ausländer) fördert man geradezu die Vorurteile und legt damit den integrationswilligen Flüchtlingen zusätzliche Steine in den Weg.

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gingermath 24.01.2016, 12:25
103. Nicht kommt umsonst und sofort, auf jedenfall nichts gutes

Vorurteile kommen schnell, aber um sie zu überwinden braucht man mehr, vor allem Zeit und viele gute Taten, nicht mal einen Monat, nach dem "Zwischenfall" ist nicht genügend Zeit.
Natürlich ist es tragisch, aber wenn man sich mal überlegt, wie lange man selbst bzw. andere brauchen um zu verzeihen, versuchen wir unser bestes.
Die Behörden arbeiten also zu langsam, allerdings orientieren sie sich immer nur an dem was vergangen ist, ändert sich die Welt, reagieren sie zu langsam ... kommen mehr als erwartet, reicht die Zeit nicht für alle.
Eine Obergrenze ist gesetzlich nicht möglich, aber menschlich von Vorteil für diejenigen, die schon hier sind, für diejenigen, die dort arbeiten, und für diejenigen, die hier leben.
Aber sie wird nicht kommen, da es dort draußen noch mindestens eine Person gibt, der es noch schlechter geht als den hierzulande ... Deutschland du Engel aller Länder

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Realist50 24.01.2016, 12:25
104. Stunde der Wahrheit vorbei

Nachdem nach den Vorfällen in der Silvesternacht deutschlandweit die Medien den Druck der Wahrheit nicht mehr länger standhalten konnten und sie ihre geschönten Berichte und ihr Verbreiten von Halbwahrheiten unter dem Druck der Öffentlichkeit nicht mehr durchhalten konnten, macht sich nun in der Presse die Angst vor der Wahrheit breit.
Es wird wieder, wie in der guten alten "Vor Silvester Zeit", nur das Gute der Flüchtlinge herausgestellt. Ich empfehle folgenden Artikel sich genau durchzulesen. Hochinteressant und nicht geschönt, viel Spaß beim Lesen:
http://m.welt.de/print/wams/hamburg/article151089911/Ich-halte-es-nicht-mehr-aus.html

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RioTokio 24.01.2016, 12:25
105.

Zitat von dexter_douglas
aufgrund von Bewerberzahlen sondern aufgrund der Kosten des Studiums. Wollen Sie dem deutschen Steuerzahler, aus Naivitaet, denn jetzt auch noch zumuten, dass er hochgejubelte enthusiastische auslaendische Quotenstudierende aus Ruecksichtnahme an den jetzt schon knallharten Auswahlverfahren vorbeischleust und mitfinanziert. Ratio bewahre uns vor soviel Gutmenschlichkeit. WER SOLL DAS ALLES BEZAHLEN???
In keiner einzigen Diskussion habe ich über die Kosten von Studium für Flüchtlinge gelesen.
Das ist für viele halt selbstverständlich, dass die Uni gratis ist, während man im Ausland Sparen und Rücklagen für die Kinder dafür bilden muss.

Jeder Studienplatz kostet uns 50.000 - 150.000 €.
Jeder Schüler 5.000 - 6.000 € pro Jahr und Kind.

Wir haben es ja und übernehmen das gerne. Aber für wie viele? Die Mehrzahl der Kommenden hat ja kaum oder keine Ausbildung.
Da muss zunächst mühsam Deutsch gelernt werden, dann eine jahrelange Ausbildung.
Und dieses Jahr stehen wieder 1 bis 2 Millionen vor der Tür. Ein Wahnsinn.

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ed_tom_bell 24.01.2016, 12:27
106. Was zu erwarten war

Zitat von japhet
Es war zu erwarten, dass kurz nach einem Verebben der allgemeinen Empörung über die Gewalttaten, welche in Köln nur ihren bisherigen Höhepunkt erreichten, die Suche nach Entschuldigungen für die Täter beginnen würde. Und es war zu erwarten, dass man - wie hier im Artikel - auf die negativen Folgen für die Gruppen fokussieren würde, aus denen die Täter nun einmal kommen.
Und es ist auch mittlerweile nichts Neues mehr, dass es Kreise in Deutschland gibt, die bemüht sind eine Rückkehr zu einer sachlichen und unaufgeregten Betrachtungsweise zu torpedieren um ihre Denkschablone aufrechtzuerhalten und ganze Völker unter Generalverdacht zu halten.

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maximovie 24.01.2016, 12:27
107. Generalverdacht oder einfach Angst?

Man kann immernoch vergeblich auf eine Stellungnahme des Zentralrats der Muslime in Deutschland zu den Massenvorfällen Köln warten. So etwas erhält einfach mit Misstrauen und Angst aufrecht. Es fehlt eine klare offizielle Stellungnahme dazu, dass die Frauen im Gastgeberland geschützt werden sollen. Wieso besteht dieses Interesse nicht?

Wenn so etwas von Flüchtlingen, einzelnen Männern oder Ehepaaren, angesprochen wird, erlebe ich das immer sehr positiv! Auch Schilder wie "Sorry Köln" usw.

Angst auf der Straße betrifft nicht nur Flüchtlingsmänner, sondern mittlerweile auch Deutsche. Wenn einem im Dunkeln jemand mit 1 m Abstand hinterher läuft, ist das gleich angsterzeugend, egal, wo der Mann herkommt. Natürlich gibt das solche Reaktionen wie böse Blicke.

Übrigens habe ich die syrischen Flüchtlinge in Berlin in der Bahn usw. als positiv gestimmt und freundlich erlebt, also viel positiver, als z. B. arabisch sozialisierte Jugendlichentrupps in Berlin-Wedding, die gewohnheitsmäßig Passantenbelästigung bei Deutschen betrieben hatten. Da könnten manche etwas von den syrischen Flüchtlingen lernen.

Zum Unsicherheitsgefühl der Deutschen trägt natürlich bei, dass jetzt viele Personen nicht identifiziert werden können, wegen Wechsel der Identität, vermeintlichem Passverlust usw. Da müssen in Zukunft sicherlich biometrische Verfahren eingesetzt werden. Das dient allen und eben auch denen, die sich zu Unrecht und Generalverdacht gestellt sehen. Letzteres will sicher auch niemand, aber Angst vor Gewalt wird eben nicht rational gesteuert. Opfererfahrungen prägen außerdem oft das später Leben nachhaltig, weil das Sicherheitsgefühl langfristig verlorengegangen ist. Davon ist die Atmosphäre in Köln besondern betroffen, wozu der Zentralrat der Muslime eben nichts beiträgt.

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m.sielmann 24.01.2016, 12:27
108. Ist das die zutreffende Fragestellung?

Zitat von ichsagwas
Das ist jetzt tatsächlich ein Problem. Das Verhalten einer (allerdings nicht ganz so kleinen) Minderheit stigmatisiert eine Mehrheit anständiger, normaler Menschen. Wie konnte es so weit kommen ? Ganz einfach: indem wir keinerlei Steuerung und Kontrolle bei der Einwanderung vornehmen, indem wir jeden reinlassen, indem wir keine Auswahl treffen, indem wir nicht abgeschoben haben, sondern dulden. Das läuft ja im Prinzip schon Jahrzehnte so und ist kein neues Phänomen. Wir bräuchten dringender den je ein Einwanderungsgesetz. Das wird auch bald kommen, der politische Druck ist enorm. Und dieses Einwanderungsgesetz wird dann faktisch das Asylrecht ersetzen.
Ist das die richtige Fragestellung? Findet das Problem sexueller Übergriffe auf Frauen so breite Unterstützung, weil es ein gesellschaftliches Phänomen auf jedem Volksfest, besonders auf dem Oktoberfest ist, oder warum wird es nur diskutiert, wenn gewisse (nicht gesicherte) Umstände dafür sprechen, dass derartiges Fehlverhalten einer bestimmten Gruppe von Einwanderern zugeordnet wird. Warum gibt es keine solche Berichterstattung nach dem Oktoberfest, aber nach Sylvester in Köln. Warum kann das unterentwicklete täterfreundliche deutsche Sexualstrafrecht nur breit und kritisch diskutiert werden, wenn die Handelnden Einwanderer sein sollen, die man auch noch einer Gruppe zuordnen kann (der Mahgreb Region)? Oder ist das nicht eine ganz andere Debatte, in der Rassisten keine Verallgemeinerung zu billig ist, um ihr dunkles Spiel zu treiben?

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obruni.ningo 24.01.2016, 12:28
109. Flüchtlinge???

Ich kenne Marokko bestens und in Ghana lebe ich seit fast 10 Jahren. Es will mir nicht in den Kopf warum junge Männer aus diesen Ländern in Deutschland Flüchtlingsstatus genießen.

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