Forum: Panorama
Junge Migranten: Unter Generalverdacht
AP

Seit der Kölner Neujahrsnacht ist "jung, männlich, südländisch" für viele zu allererst ein Täterprofil. Für Ausländer, die in dieses Raster fallen, wird es zum Stigma. Wir haben in Hamburg, Köln, Berlin und München nachgefragt, was das für die Betroffenen bedeutet.

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s.klaus.2 24.01.2016, 12:35
120.

Natürlich kann man nicht alle Menschen und auch nicht alle Flüchtlinge, Migranten, Asylsuchende über einen Kamm scheren. Aber die Probleme dürfen auch nicht weggeredet werden. Die meisten sogenannten "südländisch" Aussehenden kommen zur Zeit aus Ländern, wo der Islam Staatsreligion ist. Egal wie gläubig die Menschen auch sein mögen oder auch nicht, in diesen Ländern bestimmt der Islam das Zusammenleben der Menschen untereinander und insbesondere die ungleichen Geschlechterrollen. Diese verbieten ganz klar Frauen Sex vor der Ehe, Frauen müssen züchtig angezogen sein - sprich keine kurzen Röcke usw. bis hin zum Kopftuch oder Ganzkörperverhüllung. Männern hingegen wird sexueller Kontakt vor der Ehe und überhaupt zugestanden, es ist gesellschaftlich akzeptiert und wird sogar von den Familien erwartet. Aber jede Frau, die sich darauf einlassen würde, wäre als moralisch verwerflich - bis hin zur Hure - entlarvt und würde nicht mehr zur Heirat taugen.
Das ist die Realität. Sprich Frauen in Europa sind in den Augen dieser Menschen - freilaufendes Wild, Frischfleisch,
total unmoralisch. Viele glauben sogar, dass europäische Frauen nur auf Sex mit ihnen aus wären. In ihren Augen sind die Frauen hier zügellos, enthemmt, Freiwild, der Lebensstil unmoralisch.
Diese Probleme besten in Deutschland nicht seit gestern. Da muss man nur die Frauen fragen. Ich lebe in Berlin und hier ist es an der Tagesordnung von Männern "südländisch" aussehend - spätestens seit den Flüchtlingen aus dem jugoslawienkrieg - beglotz und angemacht zu werden. Und heute ist wieder so.
Und dazu müssen die Frauen noch nicht mal leicht bekleidet sein. Neulich war ich mit meiner Tochter einkaufen, es ist Winter wohlgemerkt. Zwei arabische "Flüchtlinge"? starrten sie unverhohlen die ganze Zeit an, als hätten sie noch nie ein Mädchen gesehen. Im Schwimmbad Katastrophe. Ich würden Frauen das erste Mal belästigt.

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dr.schitzophren 24.01.2016, 12:35
121. Wer weiß....

Was mich wundert: Überall wo der Islam in den letzten 600 Jahren ""zivilisatorisch ""gewirkt hat...hat er ARMUT,Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen.....Viele fliehen aus diesen Ländern......weil sie offensichtlich dort unglücklich und verfolgt sind...
Wo fliehen sie also hin?
Dorthin wo er nicht herrscht.
Was wollen sie dann dort?
Offensichtlich Zustände wie in dem Land, aus dem sie flüchteten.
Eine Veränderung ihres eigenen Verhaltens kommt, so scheint es, nicht in Frage....Da hat die Prägung wohl ihren Teil zu beigetragen....oder etwa das Bildungsniveau?

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flipbauer 24.01.2016, 12:36
122. Strukturschwach

Zitat von otelago
Um Medizin zu studieren genügt es nicht zu sagen daß man Medizin studieren will. Das sagen in diesen Ländern übrigens alle.
Das sind meine Schüler-ich kenne deren gegenwärtige und hoffentlich zukünftige Biographie, sowie deren Studienchancen. Sie wären/ nein-sind wirklich eine Bereicherung.Gönnen Sie es uns doch bitte hier im Osten, mit all unseren Problemen.

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maximovie 24.01.2016, 12:37
123. zu 15. Erstaunlich ulrich g, 11:43 Uhr

Mich stört es auch, dass Opferberichte zu Köln völlig in den Hintergrund treten, auch welche zu Anwohnern in hochfrequentierten Gegenden, wo der soziale Alltag auf der Straße durch Diebstähle usw. beeinträchtigt ist. Ich hatte die ersten Opferberichte zu Köln in der britischen Presse gefunden. Es wäre ein Leichtes, jetzt aktuell dreißig Kölner Frauen zu interwiewen und über das Verarbeiten der Übergriffe erzählen zu lassen, oder im Interview Flüchtlinge und Kölner Frauen zu mischen, wenn diese dazu bereit sind.

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rantzau 24.01.2016, 12:37
124. Ich kenne kein Land

in dem man so übertreibt, wie hier. Wo man monatelang die Belange der eigenen Gesellschaft nicht behandelt, sondern sich jetzt auf ein Modethema stürzt. In keinem Land, sei es Frankreich, USA, Syrien, Marokko würde es möglich sein, dass Millionen von Ausländern so ein Thema sind. Was ist mit Themen, die unsere Leute betreffen?? Es ist doch ganz klar, ich bin als Ausländer zu Gast, ich stelle nicht dauernd Forderungen (einschliesslich der, Medizin zu studieren, bei Aldi könnte man auch arbeiten!). Krank! Wir!

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Tacitus73 24.01.2016, 12:37
125. mehr Schattierungen

Dieser Artikel ist sicherlich gut, um die Sache differenzierter betrachten zu können. Die Wirklichkeit hat immer viele Schattierungen. Es gibt nicht "den Flüchtling", das ist richtig. Ich kann auch verstehen, dass es viele betroffen macht, nun pauschal als Täter behandelt zu werden; auch wenn mir manchmal die Klage darüber größer scheint als die Verurteilung der Verbrechen der Kölner Silvesternacht. Wenn ich in einem fremden Land Schutz suchen würde - und Menschen mit meiner Herkunft hätten solche Taten begangen, die gegen die Gesetze des Aufnahmelandes verstoßen, so würde ich zwar sicherlich auch meiner Angst Ausdruck verleihen, mit diesen Leuten in einen Topf geworfen zu werden. Ich würde aber auch ein gewisses Verständnis für die einheimische Bevölkerung aufbringen, die durch diese Übergriffe geschockt ist und ihre eigenen Werte, ihre eigene Art zu leben plötzlich durch Fremde in Frage gestellt sieht.
Ferner sollte die Forderung nach einer differenzierteren Betrachtungsweise gleichermaßen die politische Debatte bestimmen. Hier fehlt mir von SPON und anderen Medien immer noch die Bereitschaft, den "anderen" wirklich zuzuhören. Wer die Begrenzung des Zuzugs fordert, notfalls auch durch schärfere Grenzkontrollen oder gar Grenzschließungen, wird weiterhin in eine Schublade gesteckt: "rechts", "Pegida", "besorgter" Bürger. Die CSU, die eine Wende in der Flüchtlingspolitik fordert, wird weiterhin als "populistisch" bezeichnet. Alles jenseits der Willkommenskultur gilt weiterhin als im besten Fall rechtskonservativ. Hier wären mehr Schattierungen ebenfalls dringend nötig. Bisher kann ich hier weder ein Umdenken erkennen noch die Bereitschaft zu einem offenen, demokratischen Dialog.

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frank2013 24.01.2016, 12:39
126. Es war zu erwarten

Schon im Sommer war zu sehen, dass viel mehr junge, teilweise aggressive Männer aus unterschiedlichen Kulturen als Familien mit Frauen und Kinder zu uns kamen. Statt dessen wurden überwiegend kitschige oder berührende Bilder von Familien mit Kindern gezeigt. Das sind genau die Art von Männern, die in Ceauta und Melilla über enorm hohe Grenzzaunanlagen klettern. Viele haben sich die Frage gestellt, ob junge abenteuerlustige Männer, die viel mehr Kraft haben, ein exklusives Recht auf Asyl des Stärkeren haben und erwarteten, dass sie zu einem sozialen Problem werden und die Schwächsten bei uns, die keinen Kampf gewohnt sind, verdrängen. Statt dessen wurde kopflos die Grenze geöffnet, anstatt ein klares Signal auszusenden, dass nur vor Ort geholfen wird und kein Zustrom über Land zu geduldet wird, sonst öffnet man weltweit die Büchse der Pandora oder handelt wie der Zauberlehrling. Warum ist Frau Merkel nicht auf die Idee gekommen, im Libanon, Jordanien und der Türkei registrierte Flüchtlingsfamilien per Luftbrücke oder Schiff zu holen.Wir sind kein Abenteuerspielplatz für junge Männer aus allen Weltregionen, oft handelt es nicht um reine Not, sondern eine Mischung aus Frust über mangelnde Lebenschancen, die vor Ort zu lösen sind, und Abenteuerlust.

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Atheist_Crusader 24.01.2016, 12:39
127.

Zitat von rechthaber76
Allerdings frage ich mich Schon, was die sog. "Schutzsuchenden" gleich in irgendwelchen Clubs wollen.... Das ganze hat uns die verfehlte Migrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte eingebrockt. Hier bin ich ganz klar: Wer hier Leistungen beziehen will, muss sich in die Mehrheitsgesellschaft assimilieren, fertig.
Nach dieser Logik: Wenn die Mehrheitsgesellschaft in Clubs geht, wäre es dann nicht ein Zeichen von Integration, wenn die Minderheiten ebenfalls dorthin gehen?

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diablog 24.01.2016, 12:39
128. Wolfgang Münchhau: Wie die Flüchtlingskrise den Arbeitsmarkt unter Druck setzt

lautete der Titel des nüchternen und mit Logik argumentierenden Artikels von Wolfgang Münchau vor ein paar Tagen. Er räumt den Menschen in Deutschland das Recht ein, wegen anhaltenden Zustrom von Menschen, die am Suchen nach einem besseren Leben, sprich Lebensbedingungen, Arbeit und Geld, sind, ihre eigene Existenz in Gefahr zu sehen.
Einerseits wird von oben herab ein Willkommenskultur verordnet, anderseits wird im Sinne der Meinungsfreiheit offen, und ab und zu geradezu verzweifelt darüber diskutiert, wie man das Leben beinahe einer Millionen Menschen organisiert, ihnen jene finanzielle Grundlage zusichert, die es diesen Menschen ermöglicht ihre Ziele zu erreichen. Ob diese finanzielle Unterstützung damit verbunden ist, dass Menschen, aus völlig anderen Kulturen, anderen Traditionen, anderen Moralverständnis-und Vorstellungen bereit sollen sich anzupassen, gar integrieren, wird kaum kommuniziert, nicht einmal ansatzweise von der Seite der Politik offen formuliert. Einzig die Wirtschaft darf sich freuen, ganz billige Arbeitskräfte – sic! Arbeitskräfte, Max Frisch lässt sich grüssen – einstellen zu können. (Max Frisch sagte als die erste Probleme mit den aus Südländern eingewanderten Gastarbeiten aufgetaucht waren: „Man wollte billige Arbeitskräfte holen, und es kamen Menschen.“)
Die Erwartungen – berechtigte wohl gemerkt! werden hinten die Hinweise auf den Krieg in Syrien und anderen Konfliktregionen werden unterdrückt. Man soll und darf von Menschen keine Bereitschaft sich zu integrieren erwarten, die vor dem Krieg geflohen sind. Seit Jahrzehnten duldet und akzeptiert die Deutsche Gesellschaft eine zunehmend wachsende Parallel -Gesellschaft mit zum Teil völlig unterschiedlichen Lebensführung, eigenen Gesetzen – inklusive lasch verurteilten Ehrenmorde, erduldete Scheinehen, in verschiedenen Bildungsformationen ausgeübte Hasserziehung gegen den Westen, etc. Diese war und ist auch eine Art Angs – und Ablehnungskultur gegen der Gesellschaft, die das erst ermöglicht hat. Nur hat sich keine empört.
Offenbar ist die Gesellschaft ihre Geduld verloren hat. Die Männer, die jetzt befürchtet und abgelehnt werden, geben nur Gesicht der Angst. Auch wenn sie wirklich harmlos sind, und wollen offenbar nur die Sprache lernen, sich ausbilden lassen, arbeiten, und eine Familie gründen – können selber nur sehr wenig beitragen, die Angst abzubauen. Die Politik ist hier gefragt, aber vor allem die Wirtschaft. Sie muss klare Zugeständnisse darlegen: wir brauchen diese billige Arbeitskräfte, dafür werden wir sie einbinden, stellen Erwartungen ihnen gegenüber, und sorgen dafür, dass der Arbeitsmarkt nicht allzu sehr unter Druck gesetzt wird. Man darf die Erziehungsaufgabe völlig auf dem, sonst allein gelassenen Volk/Gesellschaft überlassen. Weil dadurch wird nur die Angst grösser. Cui bono?

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killing joke 24.01.2016, 12:39
129. Frauen in der Flüchtlingshilfe

Ein halbes dutzend Interviews mit Mitarbeitern in Flüchtlingseinrichtungen - alles Frauen. Diese sind zwar im sozialpädagogischen Bereich eh überrepräsentiert, aber nach meinen Beobachtungen drängen besonders alternde, alleinstehende Frauen aktiv in diesen Arbeitsbereich, da sie hier die massenweise Aufmerksamkeit von jungen Männern genießen, die um sie werben und mit ihnen flirten, da sie ihnen wirtschaftlich und sozial ausgeliefert sind und sich so in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden.

Ist nicht schlimm, aber ist halt Realität. Da die Zeit des Totschweigens jetzt langsam zu Ende geht, kann man das ja vielleicht auch ansprechen...

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