Forum: Panorama
Junge Migranten: Unter Generalverdacht
AP

Seit der Kölner Neujahrsnacht ist "jung, männlich, südländisch" für viele zu allererst ein Täterprofil. Für Ausländer, die in dieses Raster fallen, wird es zum Stigma. Wir haben in Hamburg, Köln, Berlin und München nachgefragt, was das für die Betroffenen bedeutet.

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Kezman9 24.01.2016, 12:09
80. Glaub...

...das manche Menschen über die Kölner Vorfälle froh sind. So kann man seinen Rassismus gegenüber Schwarzhaarigen freien Lauf lassen. Und ich lehne mich soweit aus dem Fenster un zu sagen, dass man es mit Absicht hat eskalieren lassen um härtere Gesetze gegen Ausländer zu erlassen.

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huebif 24.01.2016, 12:09
81. Wir schaffen das - ihr müsst das für mich schaffen!

Merkel sagt zwar, wir schaffen das (mit der Integration) ... aber danach macht sie genau NICHTS! Merkel hofft, dass Gemeinden und Städte die Kohlen aus dem Feuer heulen Unterstützung Fehlanzeige. Die Zweifel, ob es überhaupt auch nur theoretisch möglich ist, so viele Andere in so kurzer Zeit zu integrieren, dann ist man "Bösmensch". Das Experiment wird leider schief gehen. ...

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Barath 24.01.2016, 12:11
82. ...

Zitat von Jb_007
Warum dann nicht Immigranten z.B. aus Suedamerika, Osteuropa oder Ostasien Anreize geben, zu uns zu kommen? Warum muessen es Leute sein, die mit unserer Kultur und Lebensweise ueberwiegend NICHTS gemein haben?
Weil die vor den Zuständen in ihren Heimatländern fliehen? Wir reden hier nach wie vor über Flüchtlinge.

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Rainer Helmbrecht 24.01.2016, 12:11
83.

Zitat von mur
Schon vor Köln so! Man ist als Südländer immer hinter dran gewesen. Man musste sich in der Schule bei Behörden auf der Mietsuche immer als Schuldiger behandeln lassen ! Das wird auch immer so bleiben nur jetzt erst recht!
Ich weiss ja nicht aus welchem Land Sie kommen. aber es gibt bestimmt auch bei Ihnen Ausländer und da frage ich mich, ob die in Ihrem Land anders behandelt werden als Sie bei uns.

Denn als in Berlin viele westdeutsche junge Leute kamen um der Bundeswehr zu entgehen, hatten die auch Schwierigkeiten durch Vorurteile. Ich vermute, dass ist auf der ganzen Welt so. Selbst ein Hund/Wolf kommt nicht in ein fremdes Rudel, ohne sich zu falten.

Nur ein Wolf oder Hund verhält sich wie ein einheimisches Tier und wird nicht durch Religion beeinflusst und hält sich für etwas Besseres

MfG. Rainer

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Rot2010 24.01.2016, 12:12
84. Asyl? Migranten? Integration?

Merkel hatte kein Geld fuer Schulen, Schwimmbaeder, Strassen etc etc. Es gab kein Geld fuer 6 Millionen Deutsche unter Armutsgrenze. Jetzt sucht sich diese verwirrte Politikerin ein neues Volk und gibt ueber 17 Milliarden fuer diese Typen aus. Hier wird nicht Asyl gegeben, hier wird das Asylrecht von waehlerischen nicht integrierbaren Muslims missbraucht.

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libertador 24.01.2016, 12:12
85. Justiz ist gefragt

Das ist das schlimme an den Taten von Köln. Einige begehen schwere Straftaten und dafür müssen alle leiden, die irgendwie fremd aussehen, egal wie friedlich sie sind und wie lange sie hier schon friedlich leben. Die Justiz, besonders in den traditionell eher SPD regierten Ländern wie NRW denkt offenbar immer nur an die Verbrecher, und dass sie noch eine Chance verdienen und noch eine. Das sie damit gleichzeitig all den anständigen Flüchtlingen und sonstigen Menschen mit südländischem Aussehen sowie natürlich den zukünftigen Opfern der Straftäter massiv schadet, verstehen sie nicht oder es ist den Richtern egal. Ich habe noch nie verstanden warum in Deutschland die Leben der Täter soviel mehr wert sind als die der Opfer, aber an der Entwicklung seit Köln trägt die Justiz in Köln aber auch in Hamburg, da könnte ich sogar selbst ein Beispiel aus meinem Kollegenkreis von vor Jahren anführen, großen Anteil auch wenn die das sicher nicht so sehen und genauso weitermachen wie bisher. Wenn sie die Straftäter gleich beim ersten mal richtig bestrafen würden hätte das nicht nur abschreckende Wirkung sondern würde der Bevölkerung auch gleichzeitig ein Signal geben, dass der Staat seine Aufgabe richtig macht und diejenigen Migranten, die frei rumlaufen anständige Mitbürger sind.

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hinschauen 24.01.2016, 12:13
86.

Zitat von Zappa_forever
Mittlerweilen ein Stigma? Schon lange vor Köln. Nur trauen sich die Medien erst seit Köln diese Thematik kontrovers anzugehen. Jedenfalls wären bei solchen Fällen keine aussagekräftigen Täterbeschreibungen genannt worden, stattdessen wäre nur von Männern um 25 die Rede gewesen. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.klett-passage-in-stuttgart-mitte-23-jaehrige-sexuell-belaestigt-und-ausgeraubt.0f936cbe-2ef6-472c-a349-8a0296218f6b.html Ich für meinen Teil kann aus meiner Erfahrung sagen, dass diese Klientel oder Teile davon sich auch öfters schlicht vollkommen daneben benehmen. Da kann man nur sagen selbst dran schuld! ...denn das ganze ist weniger Folge von Diskriminierung als vielmehr Folge einer soziokulturell bedingten, vollkommen reflexionsbefreiten patriarchalisch-konservativen Erziehung.
Exakt so sieht es aus.
Und wenn bei Spon oder Bento über junge Türken oder Araber berichtet wird, werden Zitate von Vertretern dieser Gruppe abgedruckt, in denen sie sich darüber beschweren, wie diskriminierend die Türsteher sind. Keiner beschwert sich darüber, wie es andere Türken oder Araber (und zwar so viele von ihnen, dass es es keine Einzelfälle sind) geschafft haben, den Clubbesitzern und Türstehern einen Grund für ihre Ablehnung zu liefern.
Mal umgekehrt gedacht: Wenn Clubbesitzer auf Mallorca keine Deutschen reinlassen würden, weil sie Angst haben, dass ihr Laden zum Ballermann verkommt - würden dann auch die Clubbesitzer angegriffen - oder nicht doch eher die dafür wirklich verantwortlich sind - die vielen Deutschen, die sich schlecht benehmen? Ich glaube, Letzteres ist der Fall. Und, ach ja: wenn es um Kritik an Deutschen geht, haben interessanterweise viele Medien überhaupt kein Problem damit, pauschalisierende Formulierungen wie "Die Deutschen" überhaupt zu benutzen.

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kabelfernsehen_seit_86 24.01.2016, 12:13
87.

Zitat von Freidenker10
Ich kann die Abneigung gegen junge zugereiste muslime total nachvollziehen, mir tun aber auch die hier schon länger lebenden Muslime leid, die da nichts dafür können.
Warum? Die sind doch in weiten Teilen auch schon seit Jahren kriminell hier. Oder haben Sie die Rütli-Schule und kurdisch-libanesische Clans vergessen?

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otelago 24.01.2016, 12:14
88. ungelöste Frage

Zitat von Goldwin
wir haben hier im Land mittlerweile eine Stimmung...
Wir hatten eine Stimmung, in der Kriminalität und Brutalität verschwiegen wurde.

Jetzt haben wir eine Stimmung, in der ein klein wenig der Realität der "schlechten Straßenviertel" auch in die Hipster-Medien dringt.

De facto gibt es hierzulande massenhaft eingewanderte Leute und deren Umfeld und Nachkommenschaft, die hier weitgehend scheitern und zwar zum größten Teil.

Sie leben in einem Umfeld, daß nicht hinreichend zum positiven Engagement motiviert.

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Hank Hill 24.01.2016, 12:14
89. Das Verhalten

von Menschen hängt stark von ihrer Sozialisation ab. Es gibt in Deutschland junge Männer, die hier geboren sind und von ihren aus der Türkei stammenden Eltern erzogen worden sind. Wenn sie im Elternhaus lernen, daß der Mann mehr als die Frau gilt dann leben das auch viele in der Öffentlichkeit aus. Wie kann man jetzt von Männern, die in muslimischen Gesellschaften aufgewachsen sind ein Verhalten verlangen, daß konträr zu dem in ihren Heimatländern praktizierten Verhaltensweisen steht ? Die "Integration" muß von ihrer Seite kommen, ich bin nicht bereit Verständnis oder Nachsicht für respektloses Verhalten gegenüber Frauen hin zu nehmen.

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