Forum: Panorama
Kachelmann nach Freispruch: Ein Interview, ein Buch, eine Schlacht

Fast ein Jahr lang hat er geschwiegen, nun hat Jörg Kachelmann sein erstes Interview gegeben. Mit der "Zeit" sprach er über den Prozess, die Frauen, sein geplantes Buch - und kündigte einen juristischen Feldzuge gegen all jene an, die Unwahrheiten über ihn verbreitet hätten.

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theresarain 18.06.2011, 22:04
550. Wie gesagt ...

das ist ein absoluter Nebenschauplatz, auf mich wirkte sie aber eher sanft und nicht kalt - wobei ein Foto halt letzten Endes über den Menschen dahinter und dessen Charakter (in die eine oder andere Richtung) doch wenig aussagen kann. Ziemlich gutaussehend fand ich sie (und nicht nur ich) - zumindest auf dem Foto.

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theresarain 18.06.2011, 22:17
551. P.s.

Ganz abgesehen von "sanft oder kalt" (was ohnehin subjektiv ist): Ziemlich mutig fand ich es, dass sie nach all dem Hass und der Häme ihr Gesicht ganz offen zeigt. Was ist so komisch an dem Gedanken, dass sie erst gedacht hat, sie könnte sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, sich und ihr Privatleben weitgehend raushalten und nun gemerkt hat, dass sie eben Gesicht zeigen muss und will - gerade weil ihr das "Verstecken" immer wieder vorgeworfen wurde. Ich persönlich glaube ja, dass es Kachelmann in der öffentlichen Meinung sehr von Nutzen war, dass er ein Gesicht hatte und sie eben nicht. Ich glaube, dass es nun schwieriger für ihn wird. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass, wenn die Nebenklägerin ebenfalls eine beliebte und bekannte Moderatorin/Schauspielerin/Sängerin o.ä. gewesen wäre, die Stimmung ihr gegenüber niemals so feindselig geworden wäre. Viele Menschen haben eben doch den Eindruck, sie "kennen" einen Menschen, der in der Öffentlichkeit steht und halten entsprechend zu ihm bzw. zu dem Bild, das sie von ihm haben. Das Phänomen sieht man an den hartgesottenen Kachelmann-Fans ja durchaus (und konnte man auch herrvoragend im Fall Michael Jackson beobachten). Wenn Du als Mr. oder Mrs. Unbekannt gegen einen Promi "antrittst" v.a. gegen einen Promi mit positivem Image, hast Du immer die schlechteren Karten. Keiner kennt dich, aber dein Gegenüber meint jeder zu kennen und einschätzen zu können.

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frenchcurry 19.06.2011, 10:15
552. mit Hilfe ..

Zitat von theresarain
stapelweise die Bunte. Ich brauchte eine Zeit lang, bis ich gecheckt hatte, dass die Frau auf dem Cover mitnichten eine Schauspielerin oder Model ist, sondern Kachelmanns Ex. Wow, die sieht ja mal richtig, richtig gut aus. Ich frag mich ernsthaft, warum zur Hölle DIE Frau es jahrelang mit dem waldschratigen Kachelmann ausgehalten hat. GAnz nebenbei finde ich es doch recht mutig von ihr, nach dem Prozess und all der negativen Publicity ganz offen ihr Gesicht zu zeigen. Hätt ich mich nie getraut, beweist aber Courage. Die Frau wird mir richtig sympathisch.
.. einer Armee von Stylisten, Friseuren, Beleuchtern, Fotografen und Fotoshop wird auch aus mir wahlweise eine Claudia Schiffer oder eine Brangelina Merkel. Notfalls wird auch noch ein Maskenbildner hinzugezogen. Ist doch klar, dass die Lady nicht mit ihrem (sicherlich ansehnlichen) Alltagsgesicht abgelichtet werden möchte.

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sinta 19.06.2011, 10:35
553. .

Zitat von theresarain
stapelweise die Bunte. Ich brauchte eine Zeit lang, bis ich gecheckt hatte, dass die Frau auf dem Cover mitnichten eine Schauspielerin oder Model ist, sondern Kachelmanns Ex. Wow, die sieht ja mal richtig, richtig gut aus. Ich frag mich ernsthaft, warum zur Hölle DIE Frau es jahrelang mit dem waldschratigen Kachelmann ausgehalten hat. GAnz nebenbei finde ich es doch recht mutig von ihr, nach dem Prozess und all der negativen Publicity ganz offen ihr Gesicht zu zeigen. Hätt ich mich nie getraut, beweist aber Courage. Die Frau wird mir richtig sympathisch.
Ach du liebe Zeit, das ist ja schon fast süß ...

Die Frau wurde geschminkt, zurecht gemacht.
Hier nur mal ein Beispiel, wie Frau ungeschminkt aussehen kann:

http://www.wunderweib.de/media/redak.../Madonna-h.jpg

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rabenkrähe 19.06.2011, 20:42
554. Wandel

Zitat von theresarain
Ganz abgesehen von "sanft oder kalt" (was ohnehin subjektiv ist): Ziemlich mutig fand ich es, dass sie nach all dem Hass und der Häme ihr Gesicht ganz offen zeigt. Was ist so komisch an dem Gedanken, dass sie erst gedacht hat, sie könnte sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, sich und ihr Privatleben weitgehend raushalten und nun gemerkt hat, dass sie eben Gesicht zeigen muss und will - gerade weil ihr das "Verstecken" immer wieder vorgeworfen wurde. Ich persönlich glaube ja, dass es Kachelmann in der öffentlichen Meinung sehr von Nutzen war, dass er ein Gesicht hatte und sie eben nicht. Ich glaube, dass es nun schwieriger für ihn wird. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass, wenn die Nebenklägerin ebenfalls eine beliebte und bekannte Moderatorin/Schauspielerin/Sängerin o.ä. gewesen wäre, die Stimmung ihr gegenüber niemals so feindselig geworden wäre. Viele Menschen haben eben doch den Eindruck, sie "kennen" einen Menschen, der in der Öffentlichkeit steht und halten entsprechend zu ihm bzw. zu dem Bild, das sie von ihm haben. Das Phänomen sieht man an den hartgesottenen Kachelmann-Fans ja durchaus (und konnte man auch herrvoragend im Fall Michael Jackson beobachten). Wenn Du als Mr. oder Mrs. Unbekannt gegen einen Promi "antrittst" v.a. gegen einen Promi mit positivem Image, hast Du immer die schlechteren Karten. Keiner kennt dich, aber dein Gegenüber meint jeder zu kennen und einschätzen zu können.
....

Ein Meinungswandel hin zur Öffentlichkeit während des laufenden Prozesses wäre vielleicht noch glaubhaft gewesen, aber unmittelbar danach?
Und daß sie äußerlich mehrheitlich ankommt, mag ja sein, jedenfalls dürfte sie selber den Eindruck haben, sonst würde sie sich gerade jetzt nicht so offen präsentieren.
Und einen Vergewaltigungs-Prozeß zu verlieren dürfte für ein wirkliches Opfer ungemein peinlich sein, da wäre ein vorläufiges Verstecken mir nachvollziehbarer.
Auffällig ist ja, daß eine ganze Damen-Riege auf ihr Inkognito verdammt viel wert legte, außer natürlich der Bunten gegenüber, die gegen gute Zahlungen gleich übertriebene Offenheit genießen durfte!
Mir liegt übrigens jede Häme gegenüber der Klägerin fern, sie scheint mir nämlich zutiefst gestört und fühlt sich jedenfalls verletzt, was sie mit ihrem großen Prozeß ja überdeutlich ausgedrückt hat.
Und bei diesem Störungsbild gibt es eine Nationalhymne "Höre, was ich nicht sage", der sie dann ja reichlich gefolgt ist, beispielsweise mit dem Prozeß, beispielsweise mit der Auffälligen Präsentation des Buches "Der Soziopath von nebenan".
rabenkrähe

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