Forum: Panorama
Kaiser Akihito: Japans letzte Hoffnung in Krisenzeiten

"Gemeinsam mit dem Volk" lautet das Credo des japanischen Kaisers Akihito. Selten haben seine Landsleute ihn so gebraucht wie in diesen Tagen nach der Katastrophe. Der Tenno bietet den Menschen Orientierung - und öffnet sogar seine Sommerresidenz für die Opfer.

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Sapientia 25.03.2011, 17:00
1. Womit auch der Seite erklärt wird, wie schwer....

Zitat von sysop
"Gemeinsam mit dem Volk" lautet das Credo des japanischen Kaisers Akihito. Selten haben seine Landsleute ihn so gebraucht wie in diesen Tagen nach der Katastrophe. Der Tenno bietet den Menschen Orientierung - und öffnet sogar seine Sommerresidenz für die Opfer.
das japanische Volk betroffen ist unnd dass noch nicht absehbar ist, inwieweit sich dies ggf. noch steigern könnte, während sich die Verantwortlichen ständig entschuldigen.

Falls uns dann die AKWs um die Ohren fliegen sollten und wir - völlig verstrahlt - die Münder wundgelutscht haben mit Jod-Tabletten, sehen wir pausenlos wen, der sich im TV verbeugend entschuldigt?

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ermanos 25.03.2011, 17:18
2. Rastet SPON jetzt endgültig aus?

Erst die bizarre, hysterische "Berichterstattung" über die Atomkatastrophe in Fukushima, jetzt dieser Yellow-Press-Quatsch über den Kaiser. Gibts hier eigentlich keinen verantwortlichen Redakteur mehr, der die Texte checkt bevor sie ins Webfrontend gelangen?
"Und Tokio, diese derzeit so verängstige Metropole, verlöre die letzte Hoffnung."
Sagt mal gehts noch?

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jenzy 25.03.2011, 17:32
3. ...

Zitat von ermanos
Erst die bizarre, hysterische "Berichterstattung" über die Atomkatastrophe in Fukushima, jetzt dieser Yellow-Press-Quatsch über den Kaiser. Gibts hier eigentlich keinen verantwortlichen Redakteur mehr, der die Texte checkt bevor sie ins Webfrontend gelangen? "Und Tokio, diese derzeit so verängstige Metropole, verlöre die letzte Hoffnung." Sagt mal gehts noch?
das sie anscheinend nichts von der japanischen mentalität verstehen, ja wahrscheinlich auch nicht im geringsten daran interessiert sind, sollten sie solche artikel erst gar nicht lesen.

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semper fi 25.03.2011, 17:33
4. -

Zitat von Sapientia
Falls uns dann die AKWs um die Ohren fliegen sollten und wir - völlig verstrahlt - die Münder wundgelutscht haben mit Jod-Tabletten, sehen wir pausenlos wen, der sich im TV verbeugend entschuldigt?
Sie sollten die Dinger nicht lutschen, sondern schlucken. Allerdings müssen Sie wegen der japanischen AKW weder das Eine noch das Andere. Ich nehme Ihre Äusserung 'mal als Ausdruck der allgemeinen German-Angst-Hysterie zur Kenntnis.

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Emil Ule 25.03.2011, 17:39
5. Sieht so aus...

...als hätten die Deutschen nach dem Verlust ihres Präsidenten vergessen, wie wichtig eine moralische Instanz für ein Volk ist. Merkel hat scheint's absolut alles an die Wand gefahren. Kein Wunder. Jemand, dessen einziges, unbetreitbares Talent, das Ausschalten von Gegnern ist. (Solche Leute sind natürlich auch scharf drauf, am besten ohne Schiedrichter zu spielen...)

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dr.épernay-boiler 25.03.2011, 17:40
6. Gespenstisch

...wenn man seine Hoffnungen auf ein tradiertes Gespennst legt.

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oldharold 25.03.2011, 18:05
7. Für Deutsche keine Gefahr

In Deutschland gilt glücklicherweise das Grundgesetz, nachdem kein Deutscher sein Leben für andere riskieren muß. Anders als in der Ukraine und Japan kann also kein Mitarbeiter eines AKW, kein Feuerwehrmann, kein Soldat gezwungen werden, beim GAU eines deutschen AKW Reparatur- oder Löscharbeiten zu leisten.
Der GAU darf sich dann also zum Super-GAU entwickeln und wer davor Angst hat, kann ja in der Zeit verreisen.
Toll, oder?

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mscharisma 25.03.2011, 18:38
8. wirkungsloser Beschwichtigungsversuch

"Denn die hilflosen Beschwichtigungen ihrer Regierung bewirken das Gegenteil: Am Donnerstag trank Tokios Gouverneur Shintaro Ishihara, 78, vor laufenden Fernsehkameras demonstrativ ein Glas Leitungswasser."

Wer haette gedacht, dass die Beschwichtigung nicht funktioniert, wenn's um Langzeitbelastung und langjaehrige Folgeschaeden geht, einen 78-jaehrigen demonstrative ein Glas mehr oder weniger verseuchtes Wasser trinken zu lassen?

Falls der Gouverneur Enkelkinder hat, sollte er die vor der Kamera Wasser trinken lassen, ein Glas pro Stunde, mindestens bis beim Reaktor keine Strahlung mehr entweicht. Und dann koennte man sich nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten eventuell endlich sicherer fuehlen.

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zulthak 25.03.2011, 18:42
9.

Zitat von dr.épernay-boiler
...wenn man seine Hoffnungen auf ein tradiertes Gespennst legt.
Sie sind der beste Beweis dafür, dass in Deutschland einiges schief läuft. Nationale Symbole wie ein Monarch sind in vielen Kulturen wichtig und von Bedeutung. Wir haben unseren Patriotismus und den Glauben an Symbole, Helden etc. Verloren. Armes Deutschland.

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