Forum: Panorama
Kampf gegen die Krankheit: Jobs bereute alternative Krebs-Therapie

Es ist seine letzte Botschaft an die Welt: Kurz vor seinem Krebstod bedauerte Steve Jobs,*nicht früher auf die moderne Medizin vertraut zu haben. In seiner offiziellen Biographie*erscheint der Apple-Gründer als ständig Suchender, der bis fast zuletzt keine*Schwächen*preisgeben wollte.

Seite 18 von 37
doc 123 21.10.2011, 20:05
170. Lebertransplantation!

Zitat von daboat22
Steve Jobs hatte eine seltenen Subtyp des Pankreas Karzinoms (. Dieser geht mit einer wesentlich günstigeren Prognose einher und ist durch Operation und anschließender Radio/Chemotherapie heilbar. In seiner Stanford Rede ist Jobs darauf eingegangen, die Pathologin sei in Tränen ausgebrochen, da nach der Diagnose damit zu rechnen war, dass Jobs noch operiert werden und noch ein paar Jahre weiterleben kann.
Wieso wurde denn dann eine Lebertransplantation durchgeführt? In Deutschland hätte in dieser Situation jedenfalls kein Mensch eine Chance eine Organ zu bekommen. Außer vielleicht mit ganz viel Geld - Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Jobs von Beginn an mit der zugänglichen Maximaltherapie versorgt wurde.

Nochmals, dass sich ein Typ wie Jobs auf eine alternative Therapiemethode einlassen würde glaube ich jedenfalls niemals. Ein dermaßen technikhöriger Mensch hätte dafür gar kein Gefühl und Verständnis.

Beitrag melden
g.sindel 21.10.2011, 20:05
171. Fester Glaube

Zitat von XRay23
...das auch so ein intelligenter Mensch den Scharlatanen zum Opfer gefallen ist. Wann wird derartiger Betrug endlich strafbar?
Es gibt menschen die glauben an soetwas, andere glauben an gott! Glauben ist aber nicht wissen. Glauben ist in unserer westlichen und freien Welt auch nicht strafbar. Sonst müste man ja z.b. den papst sofort verhaften nur weil er menschen durch ihren glauben zu schlechten und negativen Handeln verleitet. (beispiele dazu gibt es z.b. in der dritten welt genug, aber auch bei uns!) Auch der i-Goodd brauchte als mensch etwas an dem er sich festhielt. Ob die schulmedizien im aber hätte helfen können, mag ich bei der diagnose, bauchspeicheldrüsenkrebs, bezweifeln.

Beitrag melden
michael1974 21.10.2011, 20:06
172. ...

Zitat von Mimimat
Wenn wir uns heute rein pflanzlich ernähren, ist der Körper darauf gar nicht mehr eingestellt. Das lernt man in Biologie. aber mit dem Fach haben sie es ja nicht so... ;-)
Zunächst mal ist es anstrengend, Ihre postings zu lesen, weil Sie es nicht so mit den Anredepronomen haben...

Desweiteren finde ich es angesichts Ihrer Ausführungen erstaunlich, wie viele medizinische Wunder unter uns leben, mich eingeschlossen:
Seit 21 Jahren vegetarisch lebend und keine Probleme!

Die Fleischindustrie ist mindestens so skrupellos und protiorientiert wie die Pharmaindustrie, von daher soll man nicht alles glauben, was einem von denen (und auch der Milchindustrie) erzählt wird...

"Wenn unsere Kinder uns in einigen Jahrzehnten fragen, warum wir die Erde für Fleisch zerstört haben, werden wir antworten: 'Weil das so lecker geschmeckt hat.'"
Hagen Rether (sinngemäß)

Beitrag melden
schlussjetzt 21.10.2011, 20:15
173. albern!

Zitat von Eutighofer
"Alternativmedizin" ist eben keine Alternative. Allenfalls ein Placeboeffekt ist zu erwarten - oft zu teuer erkauft dadurch, wichtige moderne Behandlungsmethoden zu spät eingesetzt zu haben.

"modern" = hilfreich?

Ich bitte um wissenschaftlich belastbare Beweise! Her damit!

Beitrag melden
Greleu 21.10.2011, 20:15
174. Stimmt nur teilweise

Zitat von BeitragszahlerwiderWillen
So weit ich weiß, ist Bauchspeicheldrüsenkrebs (wie fast jeder Krebs) auch mit der Schulmedizin nicht heilbar. Ich habe bereits zwei Angehörige dadurch verloren. Allerdings dauerte ihr Sterben (Leben kann man es nicht mehr nennen) nur 4 bzw. 10 Monate. Und medizinische Studien besagen alle das Gleiche. Es ist egal, welche Behandlung man einschlägt, es dauert max. 6-12 Monate bis zum Tod. Da hat sich Steve Jobs einen guten Dienst erwiesen, daß er es auf alternativem Weg versucht hat. 8 Jahre weiter mit Bauchspeicheldrüsenkrebs zu leben und weiterhin beruflich erfolgreich zu sein, ist eine absolute Höchstleistung. Das Leben dauert leider nicht weig und jeder muß einmal sterben, er hat aber die ihm von unserem Schöpfer gegebene Zeit optimal genutzt.
Pankreas-Krebs an sich hat die von Ihnen erwähnte schlechte Prognose von maximal 12 Monaten. Jobs hingegen litt an einem Neuroendokrinen Pankreastumor, der NICHTS mit dem herkömmlichen Pankreaskrebs zu tun hat und eine deutlich längere Überlebenszeit hat. Dennoch sind 8 Jahre sehr beachtlich, was wohl am immensen Geldeinsatz gelegen haben kann.

Beitrag melden
Dugena 21.10.2011, 20:16
175. It depends

Zitat von mitbürger
Dann bringt also auch das ganze Geld nichts?
Im Falle SJ nicht! Aber es gibt Fälle, in denen man sich eine gute medizinische Behandlung schon mit viel Geld erkaufen muss: z.B. ist die Mutter einer bekannten von mir kürzlich an Bronchialkarzinom gestorben. Sie lebte mit durchschnittlichem Einkommen in Moskau. Das Geld für ein vielleicht lebensrettendes (oder zumindest verlängerndes) CT hatte sie vor zwei Jahren nicht...

Beitrag melden
xtechnokratx 21.10.2011, 20:18
176. Später

ist man immer schlauer oder auch nicht, er hat mit Krebs von 2003 - 2011 überlebt, ob er ohne alternative Therapie länger oder kürzer überlebt hätte kann niemand sagen...

Beitrag melden
niemat 21.10.2011, 20:19
177.

Zitat von schlussjetzt
(Da denke ich gern an den Herrn Professor, der meinem verschiedenen Vater damals ohne medizinische Not und wahrscheinlich aus purer Leidenschaft zum medizischen Fortschritt den linken Arm außer Gefecht gesetzt hatte.) Mir selber hätten Ihre "modernen Mediziner" vor Jahren am liebsten den Hals aufgeschnitten, um - wie ich danach in der Dissertation des empfehlenden Experten lesen konnte - die für das Gesundheitssytem wahrscheinlich billigere Lösung umzusetzten. Mir wurde das natürlich anders, nämlich als "medizinische Notwendigkeit", verkauft.
Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber schwammiger als Sie kann man sich nicht ausdrücken. Beschreiben Sie doch genau die Problematik der Fälle. Es würde mich sehr interessieren.

Zitat von schlussjetzt
Und Ihr Körper ist auch (zum Glück?) kein Auto, dass man hinten links neu lackieren kann und dass vorne rechts nur ausgebeult werden muss, damit wieder alles schick und undendlich lebensverlängernd ist.
Von unendlich ist in der Medizin auch nie die Rede.

Zitat von schlussjetzt
Der Artikel sagt eigentlich nur aus, dass die "modernen Mediziner" ziemlich argumentationsschwach und teilnahmslos gewesen sein mussten.
Wo sagt der Text etwas von Argumentatiosschwäche und Teilnahmeslosigkeit?

Zitat von schlussjetzt
Wissen Sie, ob die "moderne Medizin" Herrn Jobs nur einen Tag eines lebenswerten Lebens geschenkt hätte?
Herrn Jobs ist durch seine Lebertransplantation sogar mehr als ein Tag geschenkt worden. Und Organtransplantationen sind meines Erachtens nach eine Entwicklung der modernen Medizin.

Beitrag melden
BeitragszahlerwiderWillen 21.10.2011, 20:19
178. .

[QUOTE=altefrau99;8968653] Zitat von BeitragszahlerwiderWillen
Wer auf die Schulmedizin setzt, stirbt genauso! Die meisten Menschen sterben übrigens in den Händen der Schulmediziner. Komischerweise stört das niemanden? Wenn hingegen ein einziger stirbt, der auf die Naturheilkunde vertraut hat, ist das Geschrei groß! Wenn ich an meine Jugendzeit und Studentenzeit denke, war Krebs immer tödlich. Heute sind etliche Formen, die heilbar sind und etliche Kranken, die nicht nur Gnadenfrist, sonder wertvolles Leben geschenkt bekommen. Und das nicht von der Alternativmedizin! Ich würde begrüßen, wenn die immensen Forschungsgelder, die in die AIDS-Forschung gehen, mindestens teilweise sinvoller verwendet würden. Aber die alternativen Heilmethoden, als einzig allein richtig zu erkennen, so überheblich dürfen sind nicht sein. Ich bin keine Medizinerin, aber Jahre in der Krebsforschung gearbeitet und habe etliche Vewandten, Kinder,die Ärzte sind. Die Darmkrebse in der Familie hat nicht irgendein Quaksalber geheilt, sondern das Messer und die Chemotherapie.
Ich finde die Überheblichkeit der Schulmediziner auch blöd! Schauen Sie sich doch einfach mal die Statistik an: jedes Jahr sterben mehr Menschen an Krebs. Sicher wegen der tollen Erfolge der Krebstherapie...
Ein wertvolles Leben konnte ich bei keinem meiner Angehörigen feststellen, zumindest seit dem Zeitpunkt, in dem sie sich in die Hände der Schulmedzin begaben. Schreckliche Qualen verbunden mit monatelangem Siechtum waren die Folge.
Wie heilt man den Darmkrebs mit dem Messer? Wächst das herausgeschnittene Stück neuerdings wieder nach?
Aber Sie haben Recht: die Gelder für die AIDS-Forschung könnte man sinnvoller verwenden!

Beitrag melden
UfSi 21.10.2011, 20:21
179. er hat's zum Schluss wohl auch erkannt

Zitat von tyrannosaurus
Ja, und sein - man verzeihe mir diesen Ausdruck - totalbescheuertes Veganertum hätte er gleich auch noch mitbereuen sollen: Seinen Körper mit einer solchen ausschliesslich ideologisch begründeten Wahndiät vorsätzlich zu schwächen und in der Folge mitzuschädigen ist grobfahrlässig, um nicht zu sagen schwerst selbstgefährdend.
Es ist tatsächlich total bescheuert, sich vegan zu "ernähren". Für werdene Menschen, Säuglinge, wachsende Menschen bzw. Organe(...) sind bestimmte Aminosäuren essentiell, die nur über tierisches Eiweiß aufgenommen werden können. Muss nicht Fleisch sein, im Eidotter sind - beispielsweise - alle lebensnotwendigen Aminosäuren.

Gegenteil: Vor vielen Jahren besuchte meine Mutter, nach der Ratlosigkeit eines Landarztes, einen Homöopathen. Er erkannte und sagte: "Ich kann Ihnen nicht helfen. Gehen Sie ins Krankenhaus xyz und lassen Sie sich untersuchen". Er hatte recht; es war MS...

Beitrag melden
Seite 18 von 37
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!