Forum: Panorama
Kampf gegen die Krankheit: Jobs bereute alternative Krebs-Therapie

Es ist seine letzte Botschaft an die Welt: Kurz vor seinem Krebstod bedauerte Steve Jobs,*nicht früher auf die moderne Medizin vertraut zu haben. In seiner offiziellen Biographie*erscheint der Apple-Gründer als ständig Suchender, der bis fast zuletzt keine*Schwächen*preisgeben wollte.

Seite 34 von 37
lord nelson 22.10.2011, 11:47
330. Zucker und Krebs

Zitat von hhasenbein123
Sorry, lieber Mitforist. Mir schwillt der Kamm, wenn ich sowas höre. Sprechen wir vom Fruchtzucker in Äpfeln, Birnen, Bananen, Kiwis? Wenn dem Menschen das nicht zuträrglich sein soll, was er, seine Vorfahren, seine Vor-Vorfarhen und seine VorVorVorVorfahren schon verdauten, was dann????
Der Mensch scheint aber evolutionstechnisch eher ein "Fleischfresser" gewesen zu sein. Ich selbst bin übrigens Veganer und liebe darüberhinaus Süßes.
Zucker dürfte in der Tat bei der Krebsentstehung eine entscheidente Rolle spielen. Zumindest der in den westlichen Industrienationen viel zu hohe Zuckerkonsum.
Um welche Art von Zucker es sich dabei handelt, scheint hingegegen egal zu sein.
Das Krebszellen einen signifikant erhöhten Zuckerstoffwechsel haben, macht man sich im übrigen schon seit Jahren in der Krebsdiagnostik zu nutze.Bei der sogenannten PET (Positronenemissionstomographie)wird eine zuckerhaltige, radioaktive Substanz verabreicht. Diese reichert sich aus oben genanntem Grund besonders stark in Krebszellen an.

Beitrag melden
eve70 22.10.2011, 11:56
331. Pankreaskarzinom

Als Ärztin in der Allgemeinchirurgie kann ich die Debatte kaum nachvollziehen. Weder kann ich den Hype um Steve Jobs nachvollziehen, der beruflich sehr erfolgreich war, aber das Leben besteht doch immer noch aus mehr als Elektronikprodukten und ihn so zu überhöhen, ist sehr fragwürdig.
Was den Bauchspeicheldrüsenkrebs angeht, hat der immer eine schlechte Prognose. Die einzige kurative Möglichkeit ist die Whipple-OP, die Jobs auch hatte. Zudem hat man ihm eine Leber transplantiert, die ihm wertvolle Jahre geschenkt haben.
Seine Prognose hatte nichts mit "der Alternativmedizin" zu tun (Die gibt es nicht! Es gibt zig verschiedene Wege, viele davon sind sehr sinnvoll), er wäre so oder so an seinem Krebs gestorben. Evtl. haben alternative sogar zur relativ langen Überlebensdauer beigetragen.

Beitrag melden
sitiwati 22.10.2011, 11:57
332. tja, ein

Zitat von reuanmuc
und das ist gut so, eine Form von Gerechtigkeit in der Welt. Selbstverständlich haben reiche Leute mehr Möglichkeiten, ihre Gesundheit zu pflegen, das ist unvermeidbar und wird immer so sein. Es ist aber nur ein minimaler Vorteil, wenn es überhaupt ein Vorteil ist. Das Wechselspiel von Hoffnung und Verzweiflung kann für alle Beteiligten sehr belastend sein. Gerade ist der Kronprinz Saudi-Arabiens (83) gestorben, nach oder während einer Behandlung in den USA.
Normaler wäre sichre schon eher gestorben, da gabs einen saudischen Herrscher, schwer herzkrank, bei Reisen flog immer ein Erste Hilfe mit einem kompletten Ärzteteam hinterher, bei Genscher, damals AM, flog immer ein bekannter Herzspezialist mit usw
und die schöne Story, der Steve hätte sich nix aus Geld gemacht und noch bis zu seinem Tod gearbeitet, da hatte ich einen Kollegen, der praktisch noch auf dem Sterbebett sich um seine Baustelle kümmerte, und das mit viel, viel weniger Geld als der Steve!

Beitrag melden
Markus2.0 22.10.2011, 12:00
333. Is scho' Recht!

Zitat von reuanmuc
Lesen Sie doch Ihr eigenes Posting #313 nochmal zum Thema peinliche Argumentation. Also spielen Sie sich mal nicht so auf. danke, ein langes und gesundes Leben habe ich schon hinter mir.
Na, dann müssen Sie ja verdammt Viel Glück gehabt haben! Aber das gehört auch dazu!

Was bleibt mir zu Ihren Zitaten noch zu sagen? Wenn die Leute keine Argumente mehr haben oder merken das Sie haltlose Sätze formen, dann kann nichts mehr konstruktives bei rumkommen!

Sie haben mich überzeugt! Anstatt konstruktiv auf mein Gesagtes zu antworten, verlieren Sie sich in dämlichen Zitierungen! Es hat keinen weiteren Wert auf Ihre Ausführungen einzugehen!

Schönen Tag noch!

Beitrag melden
guidok 22.10.2011, 12:11
334. ...dem kann ich mich nur anschließen !

Zitat von Markus2.0
Ich habe mit keinem Wort von mir behauptet ein Experte zu sein, sondern vielmehr Freude über meinen erweiterten Horizont zum Ausdruck gebracht, weil ich mir mehrere Meinungen einholen würde und beidseitig überprüfen würde, nicht mehr und nicht weniger. Ich erfreue mich viel mehr darüber, dass in einer Welt in der sämtliche Freiheiten und freie Entscheidungen weniger und beschränkter werden, mir für mein Leben zu entscheiden wie ich mit solchen Krankheiten umgehe. Und ich muss darüberhinaus nochmal erwähnen, dass manche Aussagen die hier geschrieben werden, bei allem Respekt vor der Trauer und dem Leid, kriminell sind. Die Degradierung und Diffamierung der Alternativmedizin, die hier von einigen Super-Schlauen durchgezogen wird, ist höchst kriminell. In der Wirtschaft würden solche Aussagen über andere Unternehmen mit Rechtsmaßnahmen angenommen werden.
Bisher konnte man immer lesen, dass die Ärzte sich wunderten wie lange Steve Jobs noch lebte und was er noch erreichte. Die Schulmedizin gab ihm keine so positive Prognose.
Und Steve Jobs hat die Aussagen, die hier in den Mittelpunkt des Artikels gestellt wird, nie persönlich gesagt. Hier wird ein Toter instrumentalisiert, um der Schulmedizin zu helfen.
Warum geht die Pharmalobby & CO so aggressiv gegen die nutzlosen Alternativen vor ? Die Leute können doch selbst entscheiden.
Ich werde es hier unterlassen mich über Pro & Contra der Schulmedizin oder der ALternativmedizin auszulassen.
Für mich persönlich hat die sogenannte Alternativmedizin dazu geführt, dass wir mit 2 glücklichen und gesunden Kindern gesegnet sind. Dies wurde von 5 SChulmedizinern und auch einem Professor (nach einer Spiegelung)für nie möglich gehalten. Selbst nach dem ersten Kind sprachen sie von einem Wunder, dass sich nicht wiederholen kann, ohne die Segnungen der SChulmedizin wie z. B. Hormontherapie zu Hilfe zu nehmen.
ICh bin Naturwissenschaftler und war auch sehr der Schulmedizin zugewandt. Jedoch habe ich mich daraufhin auch in Alternativen eingelesen und gesehen, dass die Welt nicht so eindimensional ist, wie es von der Schulmedizin und den instrumentalisierten Medien, oft dargestellt wird.

Beitrag melden
Kulturoptimist 22.10.2011, 12:20
335. @Markus2.0 - Esoteriker

Esoteriker halten sich immer für so besonders weltoffen und alternativ, dabei sind sie vorhersehbarer als alle anderen Patienten!

Wenn ihnen ein exotisch aussehender Typ einen verbogenen Kleiderbügel als Traumfänger verkauft, der "negative Schwingungen" abwehrt, langen sie aber auch gerne mal mit ein paar 100 wenn nicht 1000€ in die Tasche!

Die Industrie mit alternativer Medizin kann sich durchaus mit einem größeren Pharmaunternehmen messen lassen.

Im Gegensatz zu dieser ist sie aber nicht verpflichtet, empirische Beweise zu liefern, denn als Nachweis reicht dem Käufer ja der Irrglaube, er besitze einen "weiteren Horizont" als jene, die der "Schulmedizin" vertrauen!

Auch darf sich - leider im Gegensatz zu all dem Esozumpel - ein Pharmaunternehmen nicht an einem Patienten bereichern, der nach jedem Strohhalm greift und deshalb auch Aurasehern, Handauflegern und Kräuterhexen mit holziger Ladendeko glaubt, wenn sie ihm gepresste Gartenerde als "Naturheilmittel gegen alles" für 50€ das Stück verkaufen.

Prinzipiell ist ja jeder selbst Schuld, wenn er bei solchen Leuten sein Geld lässt, aber totkranke Menschen können eben nicht selbst entscheiden.

Und wenn es zu spät ist, merken sie erst, dass Fußreflexzonenmassage und Mondphasentee eben nicht gegen Krebs helfen! Wie SJ nun...

Beitrag melden
sitiwati 22.10.2011, 12:27
336. was gewisses

Zitat von eve70
Als Ärztin in der Allgemeinchirurgie kann ich die Debatte kaum nachvollziehen. Weder kann ich den Hype um Steve Jobs nachvollziehen, der beruflich sehr erfolgreich war, aber das Leben besteht doch immer noch aus mehr als Elektronikprodukten und ihn so zu überhöhen, ist sehr fragwürdig. Was den Bauchspeicheldrüsenkrebs angeht, hat der immer eine schlechte Prognose. Die einzige kurative Möglichkeit ist die Whipple-OP, die Jobs auch hatte. Zudem hat man ihm eine Leber transplantiert, die ihm wertvolle Jahre geschenkt haben. Seine Prognose hatte nichts mit "der Alternativmedizin" zu tun (Die gibt es nicht! Es gibt zig verschiedene Wege, viele davon sind sehr sinnvoll), er wäre so oder so an seinem Krebs gestorben. Evtl. haben alternative sogar zur relativ langen Überlebensdauer beigetragen.
weis man nicht, man kann nur vermuten, denn kein Arzt kann in einen Menschen hineinschauen, Krebs kann verschwinden, sich unsichtbar machen, aber er lauert immer und überall, vielleicht hat der Gute am Anfang das ganze nicht so tragische genommen, hat ein bischen gesurft und gedacht: was solls ! mein Arzt sagte mal zu mir: nicht zuviel im Intenet, das bringt nix und macht die Arbeit schwierig ! im Prinzip ists eh ein Hasardspiel, was und wer recht hat, das ist immer erst hinterher klar , oder auch nícht!

Beitrag melden
Tobermory 22.10.2011, 12:31
337. Klingt nach Schadenfreude.

Zitat von Piler
"...Der Technikpapst litt an einer sehr seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs - und misstraute der technischen Medizin..." Sich selbst für ein Genie halten und alle anderen für doof ist ja ein typisches Zeichen von maßloser Selbstüberschätzung und Abgehobenheit. Zu glauben, Fruchtsäfte heilen Krebs, daran sieht man, wie wenig Genie dieser Mann wirklich war, und wie wirklichkeitsfremd einen so viel wirtschaftlicher Erfolg machen kann. Schön, dass man diese Information noch durchgesteckt hat, dass zeigt den vielen Kids, dass die Apple-World eben doch nicht so schillernd schön und überlegen ist, und Demut auch dem erfolgreichsten Geschäftsmann gut steht.
Ist ja lächerlich. Die Technik von Apple hat nicht das Geringste mit Gates Glauben an Fruchtsaft zu tun.

Beitrag melden
reuanmuc 22.10.2011, 12:35
338.

Zitat von guidok
ICh bin Naturwissenschaftler und war auch sehr der Schulmedizin zugewandt. Jedoch habe ich mich daraufhin auch in Alternativen eingelesen und gesehen, dass die Welt nicht so eindimensional ist, wie es von der Schulmedizin und den instrumentalisierten Medien, oft dargestellt wird.
Würden Sie ein Auto kaufen, wenn der Verkäufer Ihnen sagt "ich kenne 5 Kunden, bei denen läuft es"? Als Naturwissenschaftler müsste Ihnen doch bekannt sein, was der Unterschied zwischen Wissen und Glauben oder Wissenschaft und Gerüchteküche ist: die Zuverlässigkeit des Wissens. Wenn jemand Ihnen sagt, dass Sie morgen von einem Meteoriten erschlagen werden, dann kann es durchaus eintreffen, aber sicher ist es nicht.

Beitrag melden
Markus2.0 22.10.2011, 12:49
339. Esoteriker?...

Zitat von Kulturoptimist
Esoteriker halten sich immer für so besonders weltoffen und alternativ, dabei sind sie vorhersehbarer als alle anderen Patienten! Wenn ihnen ein exotisch aussehender Typ einen verbogenen Kleiderbügel als Traumfänger verkauft, der "negative Schwingungen" abwehrt, langen sie aber auch gerne mal mit ein paar 100 wenn nicht 1000€ in die Tasche! Die Industrie mit alternativer Medizin kann sich durchaus mit einem größeren Pharmaunternehmen messen lassen. Im Gegensatz zu dieser ist sie aber nicht verpflichtet, empirische Beweise zu liefern, denn als Nachweis reicht dem Käufer ja der Irrglaube, er besitze einen "weiteren Horizont" als jene, die der "Schulmedizin" vertrauen! Auch darf sich - leider im Gegensatz zu all dem Esozumpel - ein Pharmaunternehmen nicht an einem Patienten bereichern, der nach jedem Strohhalm greift und deshalb auch Aurasehern, Handauflegern und Kräuterhexen mit holziger Ladendeko glaubt, wenn sie ihm gepresste Gartenerde als "Naturheilmittel gegen alles" für 50€ das Stück verkaufen. Prinzipiell ist ja jeder selbst Schuld, wenn er bei solchen Leuten sein Geld lässt, aber totkranke Menschen können eben nicht selbst entscheiden. Und wenn es zu spät ist, merken sie erst, dass Fußreflexzonenmassage und Mondphasentee eben nicht gegen Krebs helfen! Wie SJ nun...
Nur mal vorweg. Reden Sie da grad von sich? Oder probieren Sie gerade Ihre aberwitzigen Ausführungen als meine Meinung und Einstellung darzustellen?

Es soll die Möglichkeit bestehen, das manche Köpfe auf dieser Erde noch selbstständig denken, das hat wenig mit Esoterik zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Von daher bezeichnen Sie mich nicht als Esoteriker, ich nehme es mir einfach heraus frei zu denken, das mag Ihnen schwer fallen, das ist ja auch in Ordnung so, aber nicht immer gleich von Ihnen auf andere schließen.

Wenn Sie sich also schon desöftern von einem exotisch aussehenden Typen einen Traumfänger für 1000€ haben andrehen lassen, na denn mal Respekt, Chapo! Vielleicht sollten Sie auch einfach das nächste Mal nach einer exotisch aussehende Frau ausschau halten, die könnte Ihnen Ihr Leben ein wenig versüßen.

Sie sind übrigens der nächste dem es all zu schwer fällt zwischen Esoterikern und Wunderheilern und der tatsächlich Naturheilkunde - die in Deutschland übrigens eine große Tradition hat - zu unterscheiden. Demnach erlaube ich mir mit einem leichten Seufzer den Rest Ihrer Ausführungen zu überfliegen.

Ihre empirischen Beweise für die verschiedenen Schulmedizinischen Behandlungen gegen Krebs würde ich gerne mal sehen. Sie essen bestimmt auch Monsanto Mais und haben da bestimmt auch verdammt viele empirisch belegte Studien. Wohl bekomm's!

Die Aussage ein totkranker Mensch können keine eigene Entscheidungen treffen ist die größte Farce die ich am heutigen Tage gehört habe und fast schon bizarr. Ich möchte nur erwähnen, dass ich mich glücklich schätze, dass Sie in einem solchen Fall für mich keine Entscheidungen treffen.

Nochmal. Es ist gut, dass bei dieser Thematik noch jeder Mensch für sich selber entscheiden kann auf welche Art und Weise er dem Tod entgegentritt und es eben nicht in den Händen von Menschen wie Ihnen liegt.

Beitrag melden
Seite 34 von 37
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!