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Katastrophenfall im Berchtesgadener Land: Hinter der weißen Wand
DPA

Im Berchtesgadener Land sind die Häuser zahlreicher Bewohner zugeschneit, die Menschen kommen teils nur über die Balkone ins Freie. In die Angst mischt sich inzwischen auch Wut auf die Behörden.

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minimalmaxi 14.01.2019, 07:48
1.

Bei einer solchen Katastrophe sollte man nicht verärgert oder wütend sein. Alle geben ihr Bestes und sind bemüht, zu helfen wo es geht.

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john_doo 14.01.2019, 07:50
2. Früher war das ein Beitrag in ...

... der Regionalzeitung, heute wird da ein Aufriss gemacht, als wäre es auf einmal eine Besonderheit, dass es im Winter kalt wird, schneit und im Vergleich zum Rest der Republik SO viel ist. Und dann auch noch in den Bergen. Wer hätte so was ahnen können?!

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fatherted98 14.01.2019, 07:53
3. sorry....

....habe so was auch schon mal erlebt....bis an den Dachfirst eingeschneit....da muss man frühzeitig reagieren....das Dach räumen bevor 2m Schnee draufliegen....um das Haus herum räumen soweit möglich.....klar....das Problem wohin mit dem ganzen Schnee stellt sich immer...aber die Leute sind doch nicht in Mallorca beheimatet und müssten auch solche extremen Wetterlagen einschätzen können.
Unverständlich allerdings auch die nur "wenigen" BW Soldaten die dort im Einsatz sind.....warum da nicht letzte Woche schon ein paar tausend Mann/Frau ins Krisengebiet geschickt werden konnten....der Katastrophenfall zum Einsatz galt ja schon. Naja....Hauptsache Frau v.d.L. kommt jetzt zum Schulterklopfen.

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mwroer 14.01.2019, 07:56
4.

Bei allem Verständnis - es muss jedem klar sein dass die Behörden in erster Linie für die öffentlichen Gebäude und die Infrastruktur zu sorgen haben. Mir würde nicht einfallen darauf zu warten dass jemand das Dach meines Privathauses freischaufelt oder mir Wege von der Haustür zur Straße buddelt.

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erzengel1987 14.01.2019, 08:06
5. ok

Also man muss Behörden irgendwo in Schutz nehmen. Solche Schneemassen sind erstmal sehr ungewöhnlich. Bei einer allgemeinen Erwärmung wird so ein Fall wohl auch eher seltener werden. (Außer der Golfstrom ändert sich).
Das man sich nicht zu hundert Prozent auf Hilfe verlassen kann ist denke ich mal auch klar. Man muss bei Eigentum immer selbst Hand anlegen solange man es selber machen kann. Hilfsbedürftig sind die die zu alt zu schwach oder krank sind und nicht ihr Dach selbst räumen können.

Andererseits es gibt wesentlich schlimmere Unwettersituationen. Hier kann man später erzählen, seht mal wir waren so tief im Schnee versunken. Man sollte auch das beste rausholen und hier solange kein Gebäude einstürzt oder man in einer Lawine ums Leben kommt... ist das doch ein richtig tolles Abenteuer.
Leider wird das schlimmste wohl noch kommen... wenn das ganze schmilzt dürfte ein Hochwasser folgen mit wahrscheinlich weitaus mehr Sachschäden...

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ernale 14.01.2019, 08:15
6. Wieso Wut auf Behörden?

Die Behörden sind nicht verantwortlich für das Wetter, Schnee gab es früher schon reichlich. Also gewartet, bis andere die Arbeit abnehmen, anstatt selber das Dach von Beginn an frei zu halten? Männer im Haus. Dürfte kein Problem sein. In Kanada, selbst in Toronto Außenbezirken, gibt es solche Verhältnisse fast jeden Winter, allerdings mit eisigeren Temperaturen. Ja, das ist ätzend, wenn man so oft schaufeln und Vorsicht walten lassen muss. Aber eigentlich.....normal für einen Winter

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jliopf 14.01.2019, 08:16
7. Warum hört man nichts aus der Schweiz?

Hat‘s da nicht geschneit oder haben die einfach die Situation besser im Griff?

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Pela1961 14.01.2019, 08:17
8. Wer über

die Behörden meckert und sich sogar aufregt, dass das Telefon "belegt" sei, sollte sich überlegen, dass die dort sitzenden Personen als Privatleute vermutlich genau die gleichen Probleme mit dem Schnee haben wie die Anrufer. Mit dem Unterschied, dass sie zur Arbeit müssen.......

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siechmar.g 14.01.2019, 08:21
9. Leider ist es so

Zitat von mwroer
Mir würde nicht einfallen darauf zu warten dass jemand das Dach meines Privathauses freischaufelt oder mir Wege von der Haustür zur Straße buddelt.
Mein Sohn ist zur Zeit auch im Einsatz. Ziele sind (wie sie auch schreiben) öffentliche Gebäude und Infrastruktur) Leider gibt es immer wieder Anfeindungen von Bürgen die eben genau das erwarten und fordern dass z.B. die Schneelast auch von ihren Häusern (ohne dass ein Notfall vorliegt) geräumt werden oder eingeschneite Grundstückeinfahrten frei geräumt werden. Das ist aber die Ausnahme - grösstenteils wird die Unterstützung sehr gut angenommen. Endlich eine Sinnvolle Aufgabe - sie müssen Deutschland nicht am Hindukusch verteidigen, es gäbe bei uns auch genügend Potential.

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