Forum: Panorama
Katholische Kirche: Limburger Bischof verkaufte Immobilienpaket ans eigene Bistum
Sascha Ditscher

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach SPIEGEL-Informationen Immobilien des Bischöflichen Stuhls ans eigene Bistum verkauft. Nun gibt es den Verdacht, der Kirchenmann habe so seinen neuen umstrittenen Prunkbau finanzieren wollen. Tebartz-van Elst weist dies zurück.

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herr_kowalski 26.08.2012, 16:49
1. Nicht mal das Finanzamt........

Zitat von sysop
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach SPIEGEL-Informationen Immobilien des Bischöflichen Stuhls ans eigene Bistum verkauft. Nun gibt es den Verdacht, der Kirchenmann habe so seinen neuen umstrittenen Prunkbau finanzieren wollen. Tebartz-van Elst weist dies zurück.
Ein perfekters Beispiel für einen Staat im Staate.
Auf Kosten der Armen.

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Broeselbub 26.08.2012, 16:52
2. was soll

man dazu sagen? Diese Sekte ist geldgeil. Warum müssen die eigentlich keine Steuern zahlen wie jeder normale Bürger auch. Ist dieser Staat schon so tief mit diesem Unternehmen verwurzelt? Ach ja da steht ja ein C im Parteinamen. Was immer das auch zu bedeuten hat. Die ursprüngliche Bedeutung hat dieses C längst verloren.

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tripelkonzert 26.08.2012, 16:54
3. Wohltätige Zwecke

Jeer Deutsche Katholik muss sich fragen lassen, warum er immer noch Geld in Form von Kirchensteuer an die Kirche zahlt. Soviel mehr Gutes könnte er tun mit einer Überweisung an "Ärzte ohne Grenzen" oder das Rote Kreuz, um nur mal zwei Beispiele zu nennen. So aber bleibt Deutschland die zweitgrößte Einnahmequelle des Vatikans.

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osz 26.08.2012, 17:02
4. Luxusgebäude des Bischofs

Die katholischen Amtsträger solltn sich mal ein Beispiel am Lebensstil ihres vor ca. 2000 Jahren verstorbenen Chefs nehmen. Aber so ist es oft mit den Stellvertretern und Subalternen: Sie leisten sich mehr als der fürs Business hauptverantwortliche Chef und sind bei Verfehlungen ihrereigenen Untergebenen gnadenlos..

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Bono Beau 26.08.2012, 17:08
5. Da haben Seine Zweckcellenz

ja einen höchst diskreten Weg gefunden, sich der Sorgen seiner Mieter zu entledigen. Ist in der Ersten Klasse auch au gout, sich mit Besitzlosen zu befassen. Das muss man verstehen. Und wer versteht, geht.

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martin-gott@gmx.de 26.08.2012, 17:09
6. Steuereinnahmen steigern

Zitat von sysop
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat nach SPIEGEL-Informationen Immobilien des Bischöflichen Stuhls ans eigene Bistum verkauft. Nun gibt es den Verdacht, der Kirchenmann habe so seinen neuen umstrittenen Prunkbau finanzieren wollen. Tebartz-van Elst weist dies zurück.
wenn Immobilien verkauft werden fallen doch normaler Weise Steuern an weshalb hat dieser Verein denn schon wieder eine Ausnahme

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Seven76 26.08.2012, 17:10
7. Bin gepannt...

...wann die ersten Verteidiger seiner Eminenz hier erscheinen und ihm voller Inbrunst die Stange halten, äh beistehen. Werden wohl die gleichen wie beim Indien First-Class Mißgeschick sein...;-)
Und für alle die, die gleich wieder brüllen Kirchengelder gehen niemanden außerhalb der Kirche was an, sei dies empfohlen: http://www.stop-kirchensubventionen.de/

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holdost 26.08.2012, 17:14
8. Bischof

ich kopiere aus Wikipdia:

Franziskus genoss eine für einen Bürgerlichen vergleichsweise hohe Bildung, offenbar weil sein Vater davon ausging, dass er als Kaufmann Lesen, Schreiben und Rechnen können müsse. Daher schickte er seinen Sohn in die Schule der Pfarrei San Giorgio, die vom Kapitel zu San Rufino unterhalten wurde;[2] dort lernte Franz zumindest Lesen, Schreiben und etwas Latein. In seiner Jugend führte Franz ein ausschweifendes Leben, mit dem Geld seines Vaters hielt er seine Altersgenossen bei Festen frei und war solchermaßen oft der Mittelpunkt der jugendlichen Feiern.

Franz von Assisi (auch Franziskus von Assisi, lat.: Franciscus de Assisi oder Franciscus Assisiensis, ital.: Francesco d'Assisi, gebürtig Giovanni Battista Bernardone; * 1181/1182 in Assisi, Italien; † 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb von Assisi) lebte streng nach dem Vorbild des Jesus von Nazaret (sogenannte Imitatio Christi), wie er selbst sagte, das Evangelium sine glossa, das heißt nach der Bibel ohne aufgesetzter Deutung. Diese Lebensweise zog gleichgesinnte Gefährten und Nachahmer an. Franziskus gründete den Orden der Minderen Brüder (siehe Franziskanische Orden) und war Mitbegründer des Frauenordens der Klarissen. Er wurde von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Sein Gedenktag ist in der römisch-katholischen, der alt-katholischen, der anglikanischen und einigen evangelischen Kirchen am 4. Oktober.

Gott gibt keinen Menschen auf, auch nicht den Raffgierigen, den Eitlen, den Verschwender und den Lügner. Es besteht also noch Hoffnung.

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Greyjoy 26.08.2012, 17:22
9.

Zitat von tripelkonzert
Jeer Deutsche Katholik muss sich fragen lassen, warum er immer noch Geld in Form von Kirchensteuer an die Kirche zahlt. Soviel mehr Gutes könnte er tun mit einer Überweisung an "Ärzte ohne Grenzen" oder das Rote Kreuz, um nur mal zwei Beispiele zu nennen...
Dafür müssten die entsprechenden Menschen aber erst mal Gutes im Sinn haben.
Seien wir ehrlich, bei den meisten gehts doch nur um Humtata an Weihnachten und um die Märchenhochzeit.
Viele sind nicht in der Lage bzw. zu faul um sich eigene Gedanken zur Existenz und ihrer Rolle in der Welt zu machen und dann bleibt man doch beim altbewährten Modell.
Diejenigen die ihre "christlichen Werte" (als ob andere Menschen und Religionen die nicht auch hätten) auch wirklich leben wollen die tun das auch.
Seien wir ehrlich, neben den ganzen pseudoreligiösen Geiern gibts auch genug Menschen die im Namen der Krichen viel Gutes tun.
Es könnten aber mehr werden.

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