Forum: Panorama
Kerkeling bei "GQ"-Awards: "Nein, es ist keine schöne Zeit, in der wir leben"
Annette Riedl/ DPA

Eigentlich habe er gar nichts sagen wollen, so Hape Kerkeling. Und legte in seiner Dankesrede bei den "GQ Men of the Year"-Awards dann doch los - vor allem gegen SPD und CDU: "So wenig Kanzler wie heut war noch nie."

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sven2016 08.11.2019, 04:23
1. Eine ältere Dane mit Ausschnitt

bis zum Bauchnabel doziert über Sexismus und bremst die ganze Show durch ihre Stunts aus; eine früherer Witzbold bezieht sich auf Hannah Arendt (nicht seine erste „Lieblingsphilosophin“ - komischer Begriff übrigens).

Das ist Alles wirklich nur Unterhaltungsprogramm. Und amerikanische Stars müssen natürlich immer politisch korrekt rüberkommen und den Ton angeben.

Na ja, wer es mag.

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snafu-d 08.11.2019, 05:35
2.

Ein "Kulturschaffender", der nicht routinemäßig gegen die AfD hetzt, ist eine wahre Seltenheit in diesem Land...

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Analogkaese 08.11.2019, 06:35
3. Hätte er nur

geschwiegen, wäre er Philosoph geblieben.
Eine politische oder gesellschaftliche Botschaft sieht anders aus.
Hier höre ich ein wehleidiges Klagelied, sonst nichts.

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sosume 08.11.2019, 06:55
4. Politik ist ...

...das langsame Bohren dünner Bretter. Gewöhnt euch dran! Diese Rufe nach starker Führung widern mich an! Bemerken diese Politikverächter nicht, dass sie die rechte Rhetorik nachahmen?

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stolte-privat 08.11.2019, 07:22
5. Hape ist ein absolut...

...symphatischer Mensch voller Humor und Lebensfreude...und er hat es auf den Punkt gebracht, was in diesem Land nicht stimmt. Applaus!

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Johann Dumont 08.11.2019, 07:29
6. zu wenige Kanzler - noch weniger Journalismus

ich stimme zu, wir haben eine schwache Konzernkonforme Industrie, ermöglicht durch einen schwachen Journalismus. Die Funktion des unabhängigen Journalismus ist in einer Demokratie entscheidend, die Konzentration der Medien in die Hände weniger oder Einzelner verspricht dabei nichts Gutes. Freiheit im Internet wäre eine Option aber Journalisten wie alle anderen werden auch da zunehmend eingeengt.

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Kamillo 08.11.2019, 07:40
7.

Auch wenn er eigentlich nichts sagen wollte, das was er gesagt hat, trifft den Nagel auf den Kopf, so deutlich und treffend, wie von keinem anderen bisher gesagt. Ich hoffe, die Angesprochenen nehmen sich das zu Herzen. Insonesondere die, die könnten, aber nicht wollen. Es gibt übrigens auch welche, die wollen beinahe um jeden Preis, aber es soll bloß nicht so weit kommen! Hoffen wir mal das Beste.

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GinaBe 08.11.2019, 07:51
8. nicht verzagen...!

es darf einfach nicht angehen, daß die politische und bürgerliche Gesellschaft einschließlich aller Intellektuellen derart machtlos ist und ohnmächtig einem demokratischen Zerfall entgegensieht, der WO endet?
Negativbeispiele rechtsokkupierter Nationen sind bereits sichtbar und abschreckende Beispiele geworden.
Butter bei den Fischen, was will die AfD denn?? Zuwanderung wird gebraucht! Probleme sind nur in Wirtschaft und Verteilung und dessen Folgeschäden zu finden. Liegt in menschlicher Würde nicht auch die Fähigkeit, Einsicht zu nehmen auch in unangenehme Symbiosen von Macht und Fortschritt?

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hefe21 08.11.2019, 07:52
9. Runddummschlag

Einfach herrlich, dass auch das Quartalsintelligenzblatt GQ ein paar Preise in den luftleeren Raum wirft. Sharon Stone als "Frau des Jahres". Warum nicht, aber welches Jahr? In die Kategorie "Entertainment" gehört auf jeden Fall die Auszeichnung für Kerkeling, hat er doch schon seit Jahren keinen Tain mehr geentert. Toni Kroos als "Sports Icon" ist geradezu grenzgenial im Jahr des Komplettversagens in Club und NM.

"Wir haben im Moment so einen scharfen Wind im Land; die schärfste Opposition überhaupt - und so wenig Kanzler wie heut war noch nie.""
Na ja, der Winter naht, da kommts schon mal zu scharfen Winden. Die schärfste Opposition überhaupt - von wem um aller Welt spricht der Mann? Aber auf jeden Fall haben wir so wenig Preisverleihungsmoderator(innen) wie noch nie. Selbst einen Schönheitswettbewerb der Marsmännchen würde die Schöneberger (weg)moderieren. Betonung auf Moder.

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