Forum: Panorama
Kinderbetreuung: Tagesmutter Courage
DPA

Eine Tagesmutter betreut fünf Kinder in einer Privatwohnung, das stört eine alleinstehende Nachbarin. Die klagt, das Landgericht Köln gibt ihr Recht: Die Unruhe im Haus sei unzumutbar, so die Richterinnen. Jetzt muss der Bundesgerichtshof entscheiden, ob das Urteil Bestand hat.

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theraufbold 12.07.2012, 12:54
1. Lustig....

Kinder über alles, wenn die Knirpse nicht um 3 Uhr Nachts randalieren sollte man sie ihre Kindheit ausleben lassen.

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mourkis 12.07.2012, 12:57
2.

Wie läge denn der Fall, wenn dort einfach eine Mutter mit 5 Kindern von 5 Vätern wohnte, die alle regelmäßiges Besuchsrecht haben?

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vincent1958 12.07.2012, 12:58
3. Schön..

Zitat von sysop
Eine Tagesmutter betreut fünf Kinder in einer Privatwohnung, das stört eine alleinstehende Nachbarin. Die klagt, das Landgericht Köln gibt ihr Recht: Die Unruhe im Haus sei unzumutbar, so die Richterinnen. Jetzt muss der Bundesgerichtshof entscheiden, ob das Urteil Bestand hat.
..zu hören,wie bürokratielos Wohnraum anscheinend in Gerwerberaum umzuwidmen ist.....Da wird ja einiges auf die reinen Wohngebiete in Deiutschlands Städten zukommen.Viel Spass auch!

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BeKos 12.07.2012, 13:00
4. Wüste

Die Klägerin Susanne Wolters sollte sich überlegen ob sie in der Wüste nicht beseer aufgehoben ist. Und den Kölner Richter sollte sie gleich mitnehmen. Armes Deutschland und da wundern wir uns jedes Jahr wieder das die Geburtenraten sinken.

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Spassbremse 12.07.2012, 13:00
5. Mitgefühl

Der Klägerin gilt mein volles Mitgefühl. Es kann nicht sein, dass man sich als Leistungsträger eine Eigentumswohnung in schöner Lage hart arbeitet hat, nur, damit dann dort eine Rasselbande einzieht und Radau veranstaltet.

Ja, natürlich sind Kindertagesstätten wichtig, aber doch bitte nicht im Wohngebiet! Könnte man denn dafür nicht eine der häufig vorhandenen Industriebrachen ausnutzen? Gerade so ein altes, verfallenes Stahlwalzwerk stellt doch für Kinder einen herrlichen Abenteuerspielplatz dar!

Wer die Satire findet, darf sie behalten.

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südwest3 12.07.2012, 13:02
6. Lärm

Ich kann beide Seiten verstehen, da ich auch aus Lärmgründen aufs Land gezogen bin (Nachtarbeit). Lärm ist nun mal Lärm, gleichgültig wer ihn verursacht. So sehr ich Knirpse mag, über mir wollte ich auch keine Tagesmutter mit 5 Knirpsen haben.

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themistervolt 12.07.2012, 13:07
7. Typisch Deutschland!

Deutschland = Kinderfeindland! Diese Formel geht doch immer wieder auf. Es gibt halt Leute, die sich an Kinderlärm stören, weil sie wahrscheinlich mit ihrem Leben unzufrieden oder frustriert sind. In meiner Nachbarschaft gibt es auch Kinder, die laut auf der Straße spielen oder im Garten. Ich empfinde es an angenehm, obwohl ich keine eigenen Kinder habe und allein lebe, denn Kinder spielen meist fröhlich und unbeschwert daher. Das belebt irgendwie.
Zu der Klägerin kann ich nur sagen:
"Sind sie sich auch noch stolz darauf?"
Pfui Deibel!

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georgiaonmymind 12.07.2012, 13:08
8.

Zitat von mourkis
Wie läge denn der Fall, wenn dort einfach eine Mutter mit 5 Kindern von 5 Vätern wohnte, die alle regelmäßiges Besuchsrecht haben?
Überfordern Sie bitte die deutsche Justiz nicht. :-)

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Currie Wurst 12.07.2012, 13:08
9. ...

...eine Eventmanagerin, die sich über zuviel Lärm beklagt ? Wahrscheinlich organisiert sie abendliche Events, bei denen soviel Lärm ist, dass es zuhause dann mal richtig ruhig sein muss. Bei solchen Leuten hilft eigentlich nur, dass wir künftig die Rente an die Anzahl der eigenen Kinder koppeln, damit die endlich kapieren, dass sie ihre eigenen Rentenbeiträge nicht für sich, sondern die Eltern zahlen und sich glücklich schätzen können, wenn irgendwo noch Pänz rumlaufen. Ich hoffe, sie ist in die Nähe eines Krematoriums gezogen, um schon mal eine Ahnung von endgültiger Ruhe zu bekommen.

Den Richterinnen möchte man entgegnen, dass nicht nur die Betreuung von fünf Babys und Kleinkindern in einem Mehrfamilienhaus zu "unzumutbaren Beeinträchtigungen" führen kann, sondern auch die Justiz selbst zu den gleichen unzumutbaren Beeinträchtigungen für Bürger mit gesundem Menschenverstand führt. Was für ein blödsinniges Urteil.

Sollte sich Karlsruhe anschließen, sollten sich alle Anwohner stark befahrenener Straßen ermutigt sehen, gegen den Autoverkehr zu klagen. Oder sind Autos etwa wichtiger als Kinder...?

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