Forum: Panorama
Kindesentführung: Dem Wahn des Vaters ausgeliefert

Er hat seine eigenen vier Kinder entführt, weil er ihnen ein besseres Leben bieten will. Das beschauliche niedersächsische Hermannsburg war dem Christen Axel H. nicht gut genug - in Afrika will er sich ein neues Leben aufbauen. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Radikalisierung.

Seite 13 von 13
chrima 26.06.2011, 03:35
120. .

Zitat von Mitch
Phantasieren Sie? Oder leiden Sie unter Psychosen, können die Realität nicht mehr erkennen? Haben Sie den Link selber gelesen? Ich habe langsam Angst.
Immer mit der Ruhe! Angst sollten Sie höchstens angesichts Ihres unmöglichen Auftretens haben. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich die Realität sehr wohl erkennen.
Natürlich habe ich den Artikel gelesen. Aber nur weil er im "Qualtitäts"medium Stern zu lesen ist, nehme ich den Inhalt nicht gleich als Realität hin.
Wenn Sie des Lesens mächtig wären, dann hätten Sie sehen können, dass ich schrieb, dass die Hintergründe zu dieser Schlagzeile über einen angeblichen Kindesentführer erst in den Kommentaren heraus kamen.
Ihr Ton ist auch nicht dadurch entschuldigt, dass der Stern (offensichtlich beschämt ob seiner wiederholten journalistischen Minderleistung) die Kommentare inzwischen gelöscht hat.

Hier können Sie nachlesen was tatsächlich hinter der Schlagzeile steht. Für Sie kurz zusammengefasst:

Deutsch-Französisches Paar lebt mit gemeinsamen Kind in der Bretagne. Irgendwann fällt der deutschen Mutter ein, dass es ja "ihr" Kind ist und entführt es nach Deutschland. In diesem Land, in dem Kinder-, Väter- und Menschenrechte nicht wirklich zählen, findet die Kindesentführerin wohlwollende Unterstützung.
Aufgrund der Entführung wird der deutschen Mutter/Entführerin in Frankreich das Sorgerecht entzogen und eine Rückführung des Kindes nach internationalem Recht in die Wege geleitet.
Da monatelang nichts geschieht (normal in Deutschland wenn eine Mutter das Kind entführt bzw. "entzieht"), unternimmt der Vater eigenständig den Versuch das Kind nach Hause zu holen.
Nun ist er plötzlich der angebliche "Kindesentführer" (zumindest in den deutschen "Qualitäts"medien) und die deutsche Polizei unterstützt bzw. verlängert mit ihrem Großaufgebot auf der Autobahn eine tatsächliche Kindesentführung.

Und wie Sie sehen, der Lügenartikel über den angeblichen "Kindesentführer" steht bis heute im Netz.
Die Hintergründe zu diesem spektakulär endenden Fall einer Kindesentführung durch die Mutter müssen mühsam gesucht werden.
Bei etwas Unbedarfteren bleibt mal wieder das gern verbreitete Zerrbild vom bösen Vater und dem bedauernswerten Opfer Mutter hängen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zyklotron 26.06.2011, 12:11
121. Gefängnis Ehe

Zitat von Caroline
Woher wissen Sie, wer wen sitzen gelassen hat???
Im gegebenen Fall kann man nur hoffen, dass die Frau schlau genug war, ihren Mann rechtzeitig zu verlassen.
Das gleiche gilt für Frauen, die von ihren Männern geschlagen, missbraucht oder nach Strich und Faden betrogen werden. Oder die sich einem wahnhaft gewordenen Ehepartner gegenüber sehen.
Jahrhundertelang war die religiöse Ehe für Frauen ein Gefängnis, aus dem sie ansichts solcher Horrorzustände nicht entkommen konnten.
Es ist eine Errungenschaft der gottlosen Strömungen in der Gesellschaft, dass Frauen heute die Wahl haben und ein menschenwürdiges Leben führen können. Lang genug sprach ihnen die Kirche jede Menschenwürde ab.
Sie sollten als Frau genau überlegen, zu welchem Gott Sie beten, der alles Weibliche verdammt und für von Grund auf schlecht hält.
Die Freiheiten, die Sie heute genießen - zum Beispiel, dass man Ihnen hier eine eigene Meinung zugesteht - haben Sie nicht den Gläubigen zu verdanken, sondern den Gottlosen, die die Kirchen zu Kompromissen zwangen den Menschen mehr Freiheiten zu geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
südd. 26.06.2011, 13:15
122. Nachfrage

Zitat von adsum
Ja, Grashalm, auch mit dieser Interpretation lässt es sich verantwortlich miteinander leben. Aber dieser Mann hätte auch bei uns sein religiöses Leben für sich allein ausleben können. Er hätte die Kinder nicht ins Ausland mitnehmen dürfen. Wenn er andere muslimische Gläubige in ihrem Kernland missionieren sollte, dann wird er sehr bald als Märtyrer seines christlichen Glaubens in sein ersehntes Paradies eingehen. Das ist für ihn OK, aber nicht für die vier unschuldigen Kinder! Sie könnten aber auch als Geisel fanatischen Islamisten in die Hände fallen und die BRD erpressbar machen.
Verstehe ich jetzt nicht, laut unser Medien und Grünengutmenschen ist der Islam eine friedliche und tolerante Religion.

Wo soll dann das Problem sein in einem islamischen Land für seinen Glauben zu werben, der Islam macht es auch in christlichen Ländern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unsinkbar2 27.06.2011, 03:20
123. .

Es gibt genügend Familien die auswandern. (vulgo: Väter, die ihre Familie in eine fremdes Land schleppen). Meist aus beruflichen Gründen und egal wohin. Kinder unter 18 oder zumindest unter 16 Jahren müssen dann halt mit. Da kräht dann kein Hahn danach.

Für die Kinder - ob sie später zurückkehren oder nicht - verändert sich das Leben dramatisch und wird sie selbst für immer verändern. Weltoffener aber wahrscheinlich einsam. Mein Mitgefühl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adsum 27.06.2011, 09:43
124. Es gab und gibt auch lockere nichtbigotte Kulturmuslime!

Zitat von südd.
Verstehe ich jetzt nicht, laut unser Medien und Grünengutmenschen ist der Islam eine friedliche und tolerante Religion. Wo soll dann das Problem sein in einem islamischen Land für seinen Glauben zu werben, der Islam macht es auch in christlichen Ländern.
Also, als ich als 19jähriger 100% überzeugter Katholik versuchte zwei Medizin-Studenden muslimischen Glaubebs aus Ägypten zu missionieren, da lachten sich diese Ägypter über mich halbtot.
Sie waren Kulturmuslime und absolut ungläubig. Sie schlugen sich mit ihren Händen gegen die Stirne, dass es nur so klatschte.
Nur dumme, dumme , dumme ungebildete Menschen in Ägypten glauben an eine höhere übernatürliche Macht.
Naja, dachte ich für mich. Ihr seit halt Heidenkinder. Hättet ihr nur den richtigen katholischen Glauben, dann würdet ihr anders denken.
Ach, was stritten wir über die Existenz des Staates Israels und den Gottesglauben.
Ich unterließ es, diese Themen anzusprechen und wir wurden tolle dicke Freunde.
Ja, ich hatte auch dann Vorteile, denn sie mochten kein Schweinefleisch. Das war für sie so etwas wie Hundefleich.

In den Ferien arbeiten wir in Erlangen bei Siemens und in der Mittagspause gingen wir zusammen in die Werkskantine essen.
Her mit euren Schweinebraten, rief ich dann immer und sie folgten mir aufs Wort. So hatte ich die dreifache Menge Schweinefbraten auf meinem Teller
Nur als es einmal herrlich duftende panierte Schweineschnitzel gab, widersetzten sie sich meiner Aufforderung.
Diese Schnitzel sind paniert. Das kann Allah nicht sehen, ob darunter Schweinefleisch ist.
Ja, so locker und lustig konnten Kulturmuslime sein Ende der 50er Jahre. :-)))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 13