Forum: Panorama
Kindesentführung: Dem Wahn des Vaters ausgeliefert

Er hat seine eigenen vier Kinder entführt, weil er ihnen ein besseres Leben bieten will. Das beschauliche niedersächsische Hermannsburg war dem Christen Axel H. nicht gut genug - in Afrika will er sich ein neues Leben aufbauen. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Radikalisierung.

Seite 2 von 13
kaiserjohannes 24.06.2011, 17:36
10. Ohne genaueres zu wissen

Aber der Mann scheint unter Zwangsvorstellungen zu leiden (Anfangsstadium einer Shizophränie?). Ich kenne in meinen engeren Familienkreis so einen Fall und bei den ist medizinische Betreuung nötig geworden, da seine Krankheit sich progressiv verschlimmerte. Stellt sich die Frage ob der Mann jemals einer psychologischen Untersuchung unterworfen wurde. Dies hätte möglicherweise allen Beteiligten eine schmerzhafte Erfahrung erspart.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nordschaf 24.06.2011, 17:40
11. Hirnpilz

Zitat von crazyphil
Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Wenn Herr H. eine Frau H. wäre und damit Mutter, würde kein Hahn danach krähen, und man würde das dann auch nicht "Entführung" nennen (es sei denn vielleicht, Frau H. wäre Ausländerin).
Hach, da sind sie ja wieder, die armen Männner, die hierzulande durch AGG und Familienrecht benachteiligt werden. Kaum aktuell eine Diskussion auf SPON, bei der das Thema nicht irgendwie aus dem Mustopf auftaucht.

*klopf*klopf* Huhu, jemand zuhause? In diesem Artikel geht es darum, dass ein christlicher Familienvater sich radikalisiert hat und seine Kinder widerrechtlich in eine extrem gefährliche Gegend verschleppt hat. Auch in diesem Artikel, wie so vielen anderen, geht es nicht um das allumfassend wichtige Thema "aktuelle Benachteiligung von Männdern in der Bundesrepublik Deutschland" und es bedarf schon einer erheblichen geistigen Verdrehung, um auf dieses aktuell so beliebte Thema zu kommen.

Mein Mitleid gilt der Mutter (wie jeglichen ELTERNTEILEN entführter Kinder, UNABHÄNGIG vom Geschlecht). Hoffentlich bekommt sie ihre Kinder bald wieder. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir es hierzulande auch mit christlichen Fundamentalisten zu tun bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
urmel_66 24.06.2011, 17:46
12. Kein Beweis für irgendwas...

Zitat von ky3
Ein erneuter Beweis dass Religion als Lebenshilfe nicht taugt.
Unsinn. Logisches Denken ist - Verzeihung - wohl nich' so Ihr Ding?

Solche Einzelfälle "beweisen" überhaupt nichts! Der Mann ist wahrscheinlich psychisch krank und benutzt (bzw. missbraucht) die Religion als Begründung für sein antisoziales Verhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BratSchnitte 24.06.2011, 17:49
13. Bis dahin vorbildlich.

Zitat von
Jede Form von institutioneller Kirche war ihm ein Übel. [...] Alles, was mit der Kirche zu tun hat, duldet er nicht.
Ich halte das für den normalen bzw. einzig richtigen Umgang mit der Institution Kirche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oberpf 24.06.2011, 17:54
14. kindesentführung:dem wahndes vaters ausgeliefert

ich schätze der wird mit den jungs in ägypten und sudan nicht lange reden können dann ist der meister tot.schade umdie kinder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Predo 24.06.2011, 17:54
15. niedlich.

Zitat von greeper
Wer als Staat streng religiösen Menschen wie diesem das Sorgerecht für Minderjährige gewährt, darf sich auch nicht wundern, wenn solch merkwürde Dinge geschehen. Religion ist für Leute die ängstlich sind, geistig beschränkt oder keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen wollen. Solche Personen sind nicht qualifiziert ein Kind zu erziehen.
wieder ein unqualifiziertes religionsgebashe. sie haben recht. mutige menschen glauben an den klimawandel oder machen ein religiöses open-air gelöbnis den bahnhof zu schützen (s21 und so).
ihr selbstgerechter absolutheitsanspruch geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf den fuß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chocochip 24.06.2011, 17:57
16. Wie immer...

Zitat von sysop
Er hat seine eigenen vier Kinder entführt, weil er ihnen ein besseres Leben bieten will. Das beschauliche niedersächsische Hermannsburg war dem Christen Axel H. nicht gut genug - in Afrika will er sich ein neues Leben aufbauen. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Radikalisierung.
Die Frage ist doch: Wer entscheidet welche Lebenswelt für die Kinder die Beste ist?

Die Mutter, der Vater, der Staat?

Was wäre denn passiert, wenn Mutter und Vater nach Afrika ausgewandert wären als radikale Christen? Hätte der Staat dies verhindert?

Wie denn? Mit einer Mauer?

Was wäre, wenn ich als normaler Bürger nach Kanada auswandere in die Wälder aus aussteige, zusammen mit meiner Familie?

Wäre ich dann auch durchgeknallt und müsste mich sorgen, dass ich in Deutschland als "Spinner" gelte?

Übrigens: Entführt eine Frau ihre Kinder, kräht lange Zeit kein Hahn danach. Soviel zum Rechtsstaat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mathias Roeder 24.06.2011, 18:00
17. Spiegel= Neue "Bunte" oder "Frau im Bild" ?

Zitat von crazyphil
Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Wenn Herr H. eine Frau H. wäre und damit Mutter, würde kein Hahn danach krähen, und man würde das dann auch nicht "Entführung" nennen (es sei denn vielleicht, Frau H. wäre Ausländerin).
Ich habe diesen ziemlich einseitigen Artikel auf "Bunte"- Niveau etwa bis zur hälfte gelesen und musste dann einmal nach oben rollen um festzustellen (was eigentlich überflüssig war) ob er von einer Frau verfasst wurde.

Irgendwie kam mir der Begriff "Kachelmann" dabei n den Sinn.
Spätestens seit die Mutter die Gecshichte an der Stern geschoben hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ted211 24.06.2011, 18:00
18. Schlimmer Fall

Ein für alle Beteiligten schlimmer Fall. Ich erinnere mich aber an noch schlimmere Fälle, wo Väter Frau und Kinder getötet haben ohne Fundamentalisten zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chocochip 24.06.2011, 18:02
19. Die Kranke Welt des Vaters?

Zitat von sysop
Er hat seine eigenen vier Kinder entführt, weil er ihnen ein besseres Leben bieten will. Das beschauliche niedersächsische Hermannsburg war dem Christen Axel H. nicht gut genug - in Afrika will er sich ein neues Leben aufbauen. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Radikalisierung.
Er schreibt im Internet:

Einblicke in seine kruden Gedanken gewährt Axel H. auf seiner Website im Internet. „Die Welt ist voller Hass, Gier, Ungerechtigkeit, Untreue, Betrug, Unbarmherzigkeit, Gnadenlosigkeit, Rache, Gewalt, Bosheit, Lügen, Verachtung, Missachtung, Ignoranz, Arroganz, Intrigen, Mobbing, Krieg, Leid“, schreibt er da.

Ja, ist ja krank.... Wirklich ;-)

Hat er nicht Recht? Mal sehen, was demnächst die Gerichte über uns schreiben, wenn sie Internetkommentare auswerten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 13