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Kindesmissbrauch in England: Rotherham ist überall
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Der sexuelle Missbrauch von 1400 Kindern in Rotherham sorgte weltweit für Schlagzeilen, doch die Stadt ist kein Einzelfall: Für britische Mädchen gehören Anmachen zum Alltag, systematische Misshandlungen finden in vielen Vierteln statt.

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gribofsky 01.11.2014, 13:22
1. Am Thema vorbei

Der Artikel geht am eigentlichen Skandal von Rotherham vorbei. Kindesmißbrauch gab es früher schon (Ja, ich weiß, macht die Sache auch nicht besser. Hab ich auch nicht behauptet), der eigentliche Skandal war das man nicht gegen die Täter vorging um nicht als ausländerfeindlich zu gelten. Hätte sich die Polizei nicht durch falsch verstandene political correctnes zurückgehalten, hätte vielen Kindern das Leid erspart bleiben können.

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Jo.S 01.11.2014, 13:26
2. Danke / möglicherweise ein sehr wichtiger Beitrag vom SpOn

Der Skandal aus dem August ist schon so alt, dass er langsam in Vergessenheit gerät. Weder in der Presse noch im Netz habe ich tragfähige Analysen gefunden, die mir die folgenden Fragen beantworten:
•Welche Voraussetzungen sind nötig, damit so etwas passieren kann?
•Welche Mittel gibt es, die Opfer zu schützen?
•Müssen wir Bürger oder muss der Staat auch hier bei uns etwas tun, um solche Dinge aufzudecken oder – idealerweise – in Zukunft zu verhindern?

Ich glaube, erst wenn dieses Thema eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit findet, werden diese Fragen öffentlich gestellt und beantwortet werden. Vielleicht dient auch der vorliegende Beitrag dazu, diese Aufmerksamkeit hervorzurufen. Deshalb habe ich mich über diesen Beitrag gefreut.

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vhe 01.11.2014, 13:48
3.

Zitat von Jo.S
Müssen wir Bürger oder muss der Staat auch hier bei uns etwas tun, um solche Dinge aufzudecken oder – idealerweise – in Zukunft zu verhindern?
Ich denke, mit der Odenwaldschule und den ganzen katholischen Aktionen sind Polizei, Lehrer, Jugendämter und auch die Bevölkerung aktuell genug sensibilisiert.

Damit dürfte hier der Großteil des Kindesmissbrauchs da stattfinden, wo er es immer tut - und am schwersten zu finden und zu ahnden ist: In der Famile und dem unmittelbaren Umfeld.

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deeco85 01.11.2014, 13:59
4.

Ich verstehe nicht warum es so schwer ist, solche Fälle rechtzeitig aufzudecken in Zeiten der totalen Überwachung?!

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sequ 01.11.2014, 14:05
5. Kulturelle Differenzen

Ich kann mich einem Vorredner nur anschließen. Als junge Frau kann ich bestätigen, dass respektloses und besonders aufdringliches Angraben vermehrt von Männern kommt, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben als den "westlichen" (alkoholisierte westliche Männer mal ausgenommen). Man muss sich wirklich fragen ob die Nachteile für einige Gruppen (besonders Frauen und Homosexuelle) nicht die Vorteile des Multikulturalismus überwiegen. Bzw ob man die erkämpften Freiheiten und Rechte dieser Gruppen gefährden oder gar opfern will. Dazu bin ich persönlich nicht bereit. Interessant dazu ist auch die Doku "femme de la rue", die Belästigungen von Frauen in Brüssel dokumentiert, gegen die die Zustände in New York gar nichts sind.

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sierrabravofour 01.11.2014, 14:25
6. Sehr schöne

Zitat von Danyr2d2
...ist ja schön und gut und Wünschenswert, - wäre Prinzipiell aber nur durch das Abschwören vom Angelsächsischen Neoliberal-Brutalkapitalistischen Systems möglich- all die anderen Grausamkeiten wie die hier geschilderten sind aus dem Gesellschaftlichen Brutalo-System heraus entstanden! Nichts wird sich bessern, wenn die Menschheit nicht als erstes dem Materialismus abschwört !
Position. Haben Sie gut formuliert. Es ist das kapitalistische System mit etwas neoliberal und einer Prise brutal, auf keinen Fall aber die Kultur oder Herkunft und all das was damit einhergeht.
Wenn da das angelsächsische NBKS für verantwortlich ist, wieso bestehen diese Banden immer aus Pakis?

Das ANBKS schaut aus falscher PC und Angst vor Rassismusvorwürfen weg. Das ist der Vorwurf dem man ihm machen muss.

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archback 01.11.2014, 16:10
7.

Zitat von Hamberliner
....Ich hatte einmal im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung oder Beinahe-Vergewaltigung, die ich gestört und unterbrochen hatte, mich durch das polizeiliche Fotoalbum zu quälen um den (durchaus deutsch aussehenden) Täter wiederzuerkennen. Und zwar in Berlin, Anfang der 90er. Das waren ausschließlich Fotos männlicher Sexualstraftäter. Mir fiel auf, dass darin der bei weitem überwiegende Teil "Migrationshintergrund" hatte. .....
Das ist aber bei allen anderen Delikten genauso. Mir hat schon Mitte der neunziger ein befreundeter Polizist wörtlich gesagt:"Wenn die nicht wären, hätten wir nichts zu tun." Gehen Sie mal in ein Gerichtsgebäude und lesen die Termine für die stattfindenden Verhandlungen. Sie werden kaum deutsche Namen finden.

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Hochbeet 01.11.2014, 16:46
8. Immer die anderen...

sind es; die Pakistanis, Briten, Ausländer etc. Dann erklären die Bösmenschen irgendwas zu einem Tabuthema, das sie jetzt enttarnt haben wollen. Dabei kann man die Klischees jeden Tag vor allem Internet lesen. Also jetzt noch mal zum Mitschreiben: Die Lehrer der Odenwaldschule waren Deutsche, die Exhibitionisten, die teilweise übergriffet wurden im Umfeld der Grundschule meiner Tochter, waren Deutsche (drei Festnahmen) und der Täter, der vor kurzem eine Schülerin in der Nähe verschleppte, vergewaltigte und in den Kofferraum sperrte, war ein Deutscher. Ja -es gibt auch Ausländer, die missbrauchen und vergewaltigen. Und was sagt uns das jetzt? Wir müssen ein Schutzsystem entwickeln, das über beschriebenes Papier hinaus geht. Dies gibt es nicht. An wen wenden sich denn Kinder, die missbraucht werden? Die Täter machen ihnen Angst: Wenn Du mich verrätst, tue ich Dir was an... Das Kinderschutzgesetz von 2011 fokussiert nur auf kleinere Kinder. Und noch was: Statt darüber zu palavern, dass es hier mal wieder gegen die Männer gehe, sage ich als Mann: Ich werde meine Frau und Tochter schützen... Aber wenn ich das mal nicht schaffen sollte, dann werde ich bestimmte Grenzen überschreiten...

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kraichgau12 01.11.2014, 18:32
9. respekt,spiegel

haette nicht geglaubt,das ihr freischaltet
lügen,verdrängen,unterdrücken heizt nur den kessel an,den schon dreissig jahre verdrängen und beschwichtigen vorgewärmt haben
in den achzigern wurde schon klar,das islamische familienvorstellungen mit europäischen nicht kompatibel sind(versuchen sie, eine moslemische "aufgeklärte" Frau ohne zu konvertieren zu heiraten,auch wenn SIE will,und sie lernen die Freuden des Morgenlandes kennen),in den neunzigern wurde schon klar,das man eine Gesellschaft neben der heimischen etablieren wollte,und genau da ging es los,die unbeteiligten Frauen auf den Strassen etc einzuschüchtern und zu belästigen
ab den 00er Jahren ging es denn handgreiflich los "mein Kiez"
wie lange soll das noch toleriert werden?
wer sich im eigenen Land nicht mehr frei bewegen kann,lebt im zustand der dauernden unterdrückten defensive...gesund ist das nicht :)

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