Forum: Panorama
Kirchenstreik-Bewegung "Maria 2.0": "Abschaffung männerbündischer Machtstrukturen"
DPA

Die katholische Kirche leidet an den Verbrechen der Sexualtäter in ihren Rängen. Viele Frauen stellen darum tradierte Strukturen grundsätzlich in Frage: Sie wollen ihre Kirche von Grund auf verändern.

Seite 4 von 7
Schartin Mulz 11.05.2019, 15:22
30. Sind Sie Unernehmensberater?

Zitat von MtSchiara
Warum ist es vielen Menschen - und insbesondere auch Nicht-Katholiken und Nicht-Mitgliedern der Kirche - so wichtig, die katholische Kirche zu verändern? Im Gegensatz zum Mittelalter und zur Zeit Martin Luthers leben wir heute im Zeitalter des Meinungspluralismus. Hunderte - wenn nicht gar tausende - verschiedene Weltdeutungssysteme sind konkurrierend im Angebot. Und auf diesem Markt der Weltanschauungen verkauft sich die katholische Kirche bisher nicht schlecht. Sie ist einer der Platzhirsche - wenn auch zur Zeit mit rückläufigen Mitgliederzahlen. Woher also dieser Versuch vieler Menschen, eine der erfolgreichsten Marken zu veränden und anderen weniger erfolgreichen Glaubenssystemen anzugleichen? Glauben diese Menschen, daß die katholische Kirche dann mehr Zulauf bekommt als jetzt ohnehin schon, oder wollen sie die katholische Kirche zerstören? Im Vergleich zu anderen Weltanschauungen braucht sich die Glaubenslehre der katholischen Kirche übrigens nicht zu verstecken: an Logik, Konsistenz, an Wissenschaftsvereinbarkeit und an Spiritualität ist sie der Klimakirche, der linksgrünen Weltrettungsideologie oder auch dem materialistischen Atheismus weit überleben. Daher rührt ja auch ihr bis heute andauernder Erfolg.
Seit wann "verkauft" sich die Kirche? Seit wann ist die Kirche eine "Marke"?
Die Kirche beruft sich auf das NT. Und natürlich muss regelmäßig auf den Prüfstand, ob das, was die Kirche tut, diesem entspricht.
Entweder der Glaube passt auch in unsere Zeit oder er war doch nur eine Zeiterscheinung. Ein Glaube, der davon abhängig ist, an moralischen und gesellschaftlichen Vorstellungen von vor 1000 oder 2000 Jahren festzuhalten, ist tot.
Schon einmal wurde einem Kritiker vorgeworfen, die kath. Kirche zerstören zu wollen. Es enstand eine neue, was der Kritiiker nie gewollt hatte.
Wenn man sich einen der zentralen Streitpunkte der Reformationszeit ansieht, den Ablasshandel, muss sich doch heute die kath. Kirche selbst in den Hintern treten, dass sie dafür die Kirchenspaltung in Kauf genommen hat.
Sie sind, wie ich Ihren Worten über Klimakirche, linksgrüne Weltretter etc entnehme, eher am konservativen Rand der Gesellschaft angesiedelt, um es vorsichtig auszudrücken. Aber stockkonservativ sind im NT nur die Hohenpriester und Pharisäer.

Beitrag melden
hw7370 11.05.2019, 15:35
31. Schizophren

Einerseits haengen diese Frauen an der kath. Kirche, die ganz bestimmte Rituale hat und diese Rituale scheinen ihnen auch zu gefallen und sie zu erbauen. Darum wollen sie nicht austreten.
Anderseits wollen die gleichen Frauen genau diese Rituale so veraendern, wie es ihnen in den Kram passt, natuerlich unter dem Deckmantel der Morderne. Die Kirche soll etwa ihre Sexualmoral der heutigen Zeit angleichen. Dan wird die Morallehre zu einem Wischi-Waschi, denn in 50 Jahren ist es ja wieder anders und abermals soll dann die Kirche wohl ihre Morallehre aendern und dem Zeitgeist anpassen.
Ich nenne das ein schizoides Verhalten, genau wie jene Frauen, die einen Mann heiraten, an dem sie bestimmte Eigenschaften lieben und dann anfangen den Mann veraendern zu wollen. Es ist der Fischer und seen Frouw.
Ausserdem werden hier zwei Paar Schuhe durcheinander geworfen. Die Struktur der Kirche und der Missbrauch von Jugendlichen und/oder Kindern durch einige (!) Priester, wobei statistisch gesehen die allermeisten Kindern in den Familien sexuell und seelisch missbraucht werden. Aber es ist natuerlich aufregender der verhassten Kirche wieder eines auszuwischen. Also bauscht man es schoen auf. Gut dass es den Suendenbock gibt, den Watschenmann.
Und von wegen Maennerbuendnis: also ich bin nicht in der kath. Kirche, sondern in einer der christlichen, wo es verheiratete Pastorinnen ebenso gibt wie verheiratete Pastoren. Wie sagte Jesus zu dem Mann Petrus? DU bist der Fels,auf den ich meine Kirche aufbauen will. Die roemisch-katholische Kirche ist deshalb so erfolgreich, weil sie sich an genau diese 2000 Jahre alten Strukturen haelt. Es ist Mode, dass Frauen mit aller Gewalt Priesterinnen werden wollen. Ich sehe darin allerdigs auch ein patologische Problem. Der Frauen, nicht der Kirche.
Und morgen fordern Transsexuelle Papst zu werden. Und uebermorgen soll man das Wahlalter fuer Paepste auf 14 Jahre runtersetzen. Und so weiter.
Damit wir uns nicht missverstehen: Ich mag die kath. Kirche aus bestimmten Gruenden nicht und bin nicht ihr Advocat. Aber ich mag auch diese Pseudoerneuerer nicht.

Beitrag melden
Schartin Mulz 11.05.2019, 15:47
32. Das ist nur Polemik

Zitat von hw7370
Einerseits haengen diese Frauen an der kath. Kirche, die ganz bestimmte Rituale hat und diese Rituale scheinen ihnen auch zu gefallen und sie zu erbauen. Darum wollen sie nicht austreten. Anderseits wollen die gleichen Frauen genau diese Rituale so veraendern, wie es ihnen in den Kram passt, natuerlich unter dem Deckmantel der Morderne. Die Kirche soll etwa ihre Sexualmoral der heutigen Zeit angleichen. Dan wird die Morallehre zu einem Wischi-Waschi, denn in 50 Jahren ist es ja wieder anders und abermals soll dann die Kirche wohl ihre Morallehre aendern und dem Zeitgeist anpassen. Ich nenne das ein schizoides Verhalten, genau wie jene Frauen, die einen Mann heiraten, an dem sie bestimmte Eigenschaften lieben und dann anfangen den Mann veraendern zu wollen. Es ist der Fischer und seen Frouw. Ausserdem werden hier zwei Paar Schuhe durcheinander geworfen. Die Struktur der Kirche und der Missbrauch von Jugendlichen und/oder Kindern durch einige (!) Priester, wobei statistisch gesehen die allermeisten Kindern in den Familien sexuell und seelisch missbraucht werden. Aber es ist natuerlich aufregender der verhassten Kirche wieder eines auszuwischen. Also bauscht man es schoen auf. Gut dass es den Suendenbock gibt, den Watschenmann. Und von wegen Maennerbuendnis: also ich bin nicht in der kath. Kirche, sondern in einer der christlichen, wo es verheiratete Pastorinnen ebenso gibt wie verheiratete Pastoren. Wie sagte Jesus zu dem Mann Petrus? DU bist der Fels,auf den ich meine Kirche aufbauen will. Die roemisch-katholische Kirche ist deshalb so erfolgreich, weil sie sich an genau diese 2000 Jahre alten Strukturen haelt. Es ist Mode, dass Frauen mit aller Gewalt Priesterinnen werden wollen. Ich sehe darin allerdigs auch ein patologische Problem. Der Frauen, nicht der Kirche. Und morgen fordern Transsexuelle Papst zu werden. Und uebermorgen soll man das Wahlalter fuer Paepste auf 14 Jahre runtersetzen. Und so weiter. Damit wir uns nicht missverstehen: Ich mag die kath. Kirche aus bestimmten Gruenden nicht und bin nicht ihr Advocat. Aber ich mag auch diese Pseudoerneuerer nicht.
Siew gehören selbst einer Kirche an, die vieles von den Forderungen schon umgesetzt hat.
Beschimpfen aber jetzt Frauen, die in der kath. Kirche diese Änderungen auch anmahnen.
Wenn Sie die Struktur der röm. kath. Kirche aus der Bibel ableiten, wie können Sie als Gläubigher dann einer Kirche angehören, die das missachtet? Warum treten Sie nicht aus?
Ihr Beitrag ist unlogisch von vorne bis hinten.

Beitrag melden
ramuz 11.05.2019, 15:48
33. Ich lach mich gleich ...

Zitat von jonath2010
Die große Stärke der Katholischen Kirche ist, dass ihre Lehren seit 2000 Jahren unverändert und unverrückbar bestehen.
.. in den imaginären Himmel!
Ihre vollkommen haltlose Behauptung beweist nun doch sehr viel profundes Unwissen, aber daran glauben (!) Sie gaaaaaanz sicher, nicht wahr?

Beitrag melden
ramuz 11.05.2019, 15:53
34. Na und?

Zitat von hw7370
Und uebermorgen soll man das Wahlalter fuer Paepste auf 14 Jahre runtersetzen. Und so weiter.
.. sher viel kindischer als die schwarz- oder rosa- oder magenta- und weissberockten senilen alten Männer würde die auch nicht handeln, jede Wette!

Beitrag melden
Zeitwesen 11.05.2019, 15:57
35.

Die Kirchen, gerade die römisch katholische, ist eine zentralistische, absolutistische Männerfirma des christlichen Glaubens die ständig ihre Monopolstellung unterstreicht.
Sie ist eine der reichsten Firmen vor der selbst Blackrock, Google, Facebook etc. zusammen ärmlich wirken.
An der Spitze "unfehlbare" Päpste mit mythologisierter Direktverbindung zu Gott, die zumindest in der Vergangenheit gezeigt haben wie unfehlbarer christlicher Glaube funktioniert:
Kriege anzetteln, Menschen hinrichten, Orgien mit Prostituierten (

Beitrag melden
MtSchiara 11.05.2019, 16:08
36. Kirche auf dem Prüfstand

Zitat von Schartin Mulz
Seit wann "verkauft" sich die Kirche? Seit wann ist die Kirche eine "Marke"? Die Kirche beruft sich auf das NT. Und natürlich muss regelmäßig auf den Prüfstand, ob das, was die Kirche tut, diesem entspricht. Entweder der Glaube passt auch in unsere Zeit oder er war doch nur eine Zeiterscheinung. Ein Glaube, der davon abhängig ist, an moralischen und gesellschaftlichen Vorstellungen von vor 1000 oder 2000 Jahren festzuhalten, ist tot.
Wer soll das denn prüfen? Ein TÜV für Weltanschauungen? Wo bleibt denn dann dieser TÜV bei der Klimakirche oder den linksgrünen Weltrettungsideologien und dem hanebüchenen Unsinn, den dieser verzapfen. Diese Ideologien würden keinen Weltanschauungstüv überstehen.

Natürlich haben wir einen Markt der Weltanschauungen. Und nicht ein Weltanschauungstüv, sondern dieser Markt bewertet Weltanschauungen - durch den Zulauf oder Rücklauf, den diese Weltanschauungen haben. Denn das ist die einzige Möglichkeit, dies in freiheitlichen Gesellschaften zu tun. Ein Weltanschauungstüv ist hingegen Kennzeichen totalitärer Gesellschaften, nicht freiheitlicher.

Beitrag melden
Zeitwesen 11.05.2019, 16:08
37.

Zitat von Zeitwesen
Die Kirchen, gerade die römisch katholische, ist eine zentralistische, absolutistische Männerfirma des christlichen Glaubens die ständig ihre Monopolstellung unterstreicht. Sie ist eine der reichsten Firmen vor der selbst Blackrock, Google, Facebook etc. zusammen ärmlich wirken. An der Spitze "unfehlbare" Päpste mit mythologisierter Direktverbindung zu Gott, die zumindest in der Vergangenheit gezeigt haben wie unfehlbarer christlicher Glaube funktioniert: Kriege anzetteln, Menschen hinrichten, Orgien mit Prostituierten (
Leider fehlt die Hälfte meines Beitrags, daher als Antwort Teil 2:

...Orgien mit Prostituierten (u.a. Papst Alexander VI)und Kinder trotz Zöllibats, Konkurrenten vergiften..... und ich spreche hier nur von den Päpsten, also denjenigen die auch dafür gesorgt haben dass Frauen u.a. keine Ämter bekleiden dürfen, Geistliche keinen Sex haben dürfen (zumindest nicht offiziell und wenn dann doch eines bei rauskommt zahlts die Kirche solange es "geheim" bleibt...auch noch heutzutage) und regelmäßig ihre Vorgänger heilig sprechen.
Ja, es gab sicherlich auch mal ganz ordentliche Päpste zwischendurch die es ernst meinten, dass ist aber für den "alleinigen Anspruch" als Religionsvertreter doch etwas dürftig.
Wer meint dass das ja alles nur in der Vergangenheit schlecht lief, hat dann wohl die pädophilen Ausschreitungen der Kirche verpasst, bei dem Wiederrum die Unfehlbaren Päpste mit Vertuschung und Verheimlichung auftrumpften. Da ist die Geldwäsche für die Mafia nur ein Nebenschauplatz.
Wer diesem Verein als religiöser Mensch immer noch diesen Alleinvertretungsanspruch "abkauft" muss schon sehr traditionell oder sehr (gut)gläubig sein.
Daran noch etwas korrigieren zu wollen erscheint doch etwas aussichtslos. Vor allem da die römisch-katholische Kirche nicht nur im Europa der Nachaufklärungszeit aktiv ist, sondern auch in anderen, sehr patriarchisch geprägten Ländern, die eher einen Mann mit gewissem "Fehlverhalten" im kirchlichen Amt respektieren als eine Frau.
Meine Prognose was passieren wird:
Die katholische Kirche wird die "Mädels" ganz dolle für ihr Engagement loben und zumindest hierzulande zustimmen, dass mann mal was reformieren könnte und garantiert drüber sprechen sollte. Dann wird vielleicht sogar noch das Amt der Frauensprechein erfunden die auch mal eingeladen wird und sagen darf dass mann mal was dringend reformieren sollte und anschließend feiert man eine Messe.

Beitrag melden
matthias.ma 11.05.2019, 16:25
38. Nicht katholisch

Kleiner Tipp: Die "gläubigen katholischen Frauen" sind gar nicht katholisch. Wer katholisch ist glaub an die Unfehlbarkeit des Papstes und damit auch an alle Regel, die er in der Kirche aufgestellt hat, inkl. Zölibat und Restriktionen für Frauen. Menschen mit dem hier offensichtlich vorliegenden Glaubensmuster sind evangelisch. Einfach umtaufen lassen und glücklich sein.

Beitrag melden
Schartin Mulz 11.05.2019, 16:30
39. Ok,

Zitat von MtSchiara
Wer soll das denn prüfen? Ein TÜV für Weltanschauungen? Wo bleibt denn dann dieser TÜV bei der Klimakirche oder den linksgrünen Weltrettungsideologien und dem hanebüchenen Unsinn, den dieser verzapfen. Diese Ideologien würden keinen Weltanschauungstüv überstehen. Natürlich haben wir einen Markt der Weltanschauungen. Und nicht ein Weltanschauungstüv, sondern dieser Markt bewertet Weltanschauungen - durch den Zulauf oder Rücklauf, den diese Weltanschauungen haben. Denn das ist die einzige Möglichkeit, dies in freiheitlichen Gesellschaften zu tun. Ein Weltanschauungstüv ist hingegen Kennzeichen totalitärer Gesellschaften, nicht freiheitlicher.
Ihr Name zeigt ja schon, dass Sie provozieren wollen.
Das rechtfertigt aber nicht diese Verdrehung meiner Worte.
Wo habe ich irgndetwas von einem TÜV geschrieben? Es ist interne Aufgabe jeder Institution, sich regelmäßig zu prüfen. Nicht Sache eines TÜVs.
Gott sei Dank hat sich die Kirche seit dem Mittelalter verändert. Auch wenn Menschen wie Sie das vielleicht für einen Fehler halten.

Beitrag melden
Seite 4 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!