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Klage von Nachbarn: München erhöht Lärmschutzwand an Kita

In München haben Nachbarn gegen die Baugenehmigung für eine Kita geklagt und in erster Instanz Recht bekommen. Nun will die Stadt die Anwohner beruhigen - mit einer höheren Lärmschutzwand.

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FetTerBender 29.07.2015, 16:09
1.

Eine tolle Gesellschaft, in der wir leben. Für gute Bildung und Erziehung ist natürlich jeder, aber die dämlichen Bälger direkt neben sich haben? Da klage ich doch lieber.

Da fehlen mir die Worte.

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mongolord 29.07.2015, 16:25
2.

Jetzt werden wieder gleich Wortmeldungen von Leuten kommen die das als überzogen oder lächerlich abtun. Aber eine Kindertagesstädte ist in der Tat eine große Lärmquelle und das hochfrequente Kindergeschrei geht durch alle Wände. Dazu kommt Anfahrts- und Abfahrtslärm, Bälle die gegen Metallzäune geschossen werden und vieles mehr.

Bei uns war auch beim Hausbau nur ein Kindergarten gegenüber, 10 Jahre später ohne eine Nachricht wurde das Gebäude um einen Stock erhöht und nun steht da eine Tagesstädte mit Hort, wo quasi von 9-16 Uhr durchgehend immenser Lärm hier im reinen Wohngebiet entsteht. Sehr ärgerlich und störend wenn man selbst frei hat oder im Schichtdienst arbeitet. Ist auch kein gleich bleibender Lärm sondern ein wirklich penetrantes Geschrei.
Die Kinder trifft natürlich keine Schuld und ich verstehe auch das man mehr Kitaplätze braucht. Aber wäre es nicht cleverer wenn man wenigstens die Anwohner von dem Vorhaben informiert oder das Ding am besten nicht in ein Wohngebiet setzt?

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der.tommy 29.07.2015, 16:30
3.

Im Ernst jetzt? So weit ist es, dass wir unsere Kinder hinter einer schallschutzmauer einsperren? Wie kann es überhaupt sein, dass man sich wochentags von einer Kita gestört fühlt, wenn man eigentlich zu der betreffenden Zeit arbeiten sollte?

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Herr Gott 29.07.2015, 16:35
4. Man kann doch einfach ...

... Flüchtlinge in dem Gebäude einquartieren, die dort wohnen können, wenn es sich um ein reines Wohngebiet handelt und alle wären zufrieden. Für die Kita wird man sicher auch einen geeigneten Platz finden, an dem niemand anstoß nimmt.

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ptb29 29.07.2015, 16:45
5. Wo sollen die Kitas hin, wenn nicht in ein Wohngebiet?

Die Anwohner hatte nie Kinder, auch ihre Verwandten haben keine. Das muss eine trostlose Gegend sein. Arme Münchner!

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Nicole1610 29.07.2015, 17:00
6. Falls sich .....

.... noch jemand fragt, warum die Geburtenrate in Deutschland so niedrig ist, dem empfehle ich Artikel wie diesen.
Die Kinderfeindlichkeit ist einfach nur traurig.

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Bondurant 29.07.2015, 17:03
7. Die Zeiten ändern sich halt

Wie mir berichtet wurde, brauchte es solche Maßnahmen in den kinderreichen Sechzigern nicht. Immer, wenn es zu laut wurde, drohte ein Anwohner den Kindern glaubhaft mit körperlicher Gewalt und es wurde ruhiger.

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jupiter_jones 29.07.2015, 17:08
8. Fehlendes Solidaritaetsprinzip

Wenn sich unter den klaegern nur kinderlose mitbuerger befinden wuerden, koennte ich das ganze zumindest im ansatz nachvollziehen - aber davon gehe ich nicht aus! Vlt stimm ich ausnahmsweise den leuten zu, die immer aus reflex hinausposaunen, die gesellschaft werde immer egoistischer. Ausserdem find ich es noch dazu verstoerend, kinder als laermbelaestigung einzustufen.

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Minette 29.07.2015, 17:11
9. Gebe Ihnen vollkommen recht

Es fehlen wirklich die Worte für solche Menschen. Neulich
in Berlin ist eine 1x-in-der-Woche zum Spielplatz umfunktionierte Straße von Anwohnern per einstweiliger
Verfügung gestoppt worden. In welch widerlicher
deutscher Nachbarschaft leben wir...

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