Forum: Panorama
Klimaschock: ICE - Hitzedesaster vergrätzt Bundesregierung

Jetzt greifen Bundesminister ein: Nach der Klimakatastrophe bei der Bahn mahnt Verkehrsminister Ramsauer eine schnelle Überprüfung der Züge an. Der Schienenkonzern sucht noch nach dem Fehler - und gibt jetzt weitere Ausfälle der Kühlanlagen zu. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Bahn?

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dirk w. 15.07.2010, 13:26
820.

Zitat von desktopper
Wie immer bei Ihren Beiträgen kann ich Ihnen (und andere sicher auch) nicht ganz folgen ... empfehle: Duden, Deutsche Rechtschreibung und Grammatik ;-) Eine verbilligte ältere Auflage bei "amazon.de" würde ausreichen ;-)
Ihre Erinnerungslücken, aber mutiger Humorversuch.
Tipp an den Mediziner, lachen hält gesund und ihre Raucherbeiträge helfen dabei.

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Zwietracht 15.07.2010, 13:26
821.

Zitat von peter09
Die Fenster sind nicht eingespart sondern dienen der Sicherheit. Halten Sie doch mal bei 200 km/h den Kopf aus dem Fenster.
Es ist völlig egal ob sie eingespart oder aus Sicherheitsgründen weggelassen wurden. Entscheidend ist dass sie sich nicht mehr öffnen lassen und damit die Klimatisierung zum überlebenswichtigen System wird. Solche Systeme sind mit entsprechender Redundanz zu konstruieren, wie jeder Ingenieur in den ersten Semestern lernt, wenn nicht schon auf der Oberschule.

Warum dass hier beim Prestigeprodukt der Deutschen Bahn offensichtlich grob fahrlässig und vorsätzlich nicht geschehen ist wird zu klären sein.

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nmm 15.07.2010, 13:30
822.

Zitat von peter09
Die Fenster sind nicht eingespart sondern dienen der Sicherheit. Halten Sie doch mal bei 200 km/h den Kopf aus dem Fenster.
Blödsinn: man könnte die Fenster so bauen, daß sie sich, wenn der Zug steht, eben doch öffnen ließen.

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flowpower22 15.07.2010, 13:31
823. kleine Reisetipps - ganz umsonst!

Zitat von Robert Rostock
Nöö, das möchte ich nicht. Weil das nämlich bedeuten würde, dass jede Fahrkarte zuggebunden ist. Und das lehne ich strikt ab. Allein schon deshalb, weil es nicht möglich ist, jede Verbindung ohne Umsteigen zu schaffen. Da ja bekanntermaßen die Bahn ständig verspätet ist, nutzt Ihnen dann der obligatorische Sitzplatz nix, wenn der Anschlusszug weg ist. Außerdem kann man nicht jede Fahrt so genau vorher planen. Man weiß nicht immer, wie lange eine Beratung dauert, oder ob es beim Ausflug an die See regnet und man lieber früher zurückfährt bzw. das Wetter und die Begleitung so schön sind, dass man lieber einen späteren Zug nimmt.
Warum denken Sie so umständlich. Kaufen sie doch das Ticket am Bahnhof, wenn die Beratung zuende ist. Ich halte sowieso nichts davon sich das Ticket schon Tage vorher zu kaufen. Wenn der Reisegrund wegfällt, muss man nur unnötig Stornogebühren zahlen und das Prozedere dauert im Schnitt locker 45 min..

Ich kann ihnen nur empfehlen am Freitagsnachmittag mal die Strecke Stuttgart-Frankfurt zu fahren. Auch mit Reservierung kein Vergnügen. Die Leute stehen da matt und schwer atmend in den Gängen geradezu übereinander.

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dirk w. 15.07.2010, 13:36
824.

Zitat von desktopper
Verstehen Sie es doch endlich alle mal!
Ja, wollen wir alle mal, wenn sie ruhiger schreiben würden. Stehen sie noch unter Klimaschock?
Zitat von desktopper
Menschen waren nicht, sind nicht und werden nie perfekt sein!
Und dann nur eine funktionierende Toilette im Zug, besetzt von einem Raucher. Es gibt einfach keine perfekten Tage.

Zitat von desktopper
Und alles, was von Menschen "erschaffen" wird, war nie, ist nie und wird nie perfekt sein!
Sag niemals nie.

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Betonia 15.07.2010, 13:42
825.

Zitat von Volker Gretz
...Die Zustände in Züge, deren Fenster sich nicht öffnem lassen mit einem PKW zu vergleichen...
Oder mit diesen Zuständen:
http://de.news.yahoo.com/2/20100714/...z-55dcd81.html

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Betonia 15.07.2010, 13:49
826.

Zitat von flowpower22
...Ich kann ihnen nur empfehlen am Freitagsnachmittag mal die Strecke Stuttgart-Frankfurt zu fahren. Auch mit Reservierung kein Vergnügen. Die Leute stehen da matt und schwer atmend in den Gängen geradezu übereinander.
Ob die Bahn schon mal daran gedacht hat, die Fahrgäste zu zählen? Und dann eventuell zu den Stoßzeiten den einen oder anderen Zug mehr einzusetzen? Oder kommt da keiner auf solche "innovativen" Ideen?

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Betonia 15.07.2010, 13:51
827.

Zitat von desktopper
... Menschen waren nicht, sind nicht und werden nie perfekt sein! Und alles, was von Menschen "erschaffen" wird, war nie, ist nie und wird nie perfekt sein!
Das von jemand anderem Erschaffene übrigens auch nicht. Aber es funktioniert.

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adama. 15.07.2010, 13:55
828.

Zitat von Betonia
Ja Mensch, ist es denn zuviel verlangt, dass ein staatlicher Betrieb ordentlich und kostenbewusst gemanagt wird?
Ist es Kostenbewußt an 365 Tagen mit einer Hyper-Dyper-Super-Hight-Tech Luxusklimaanlage zu fahren die nur an 2-3 Tagen im Jahr benötigt wird? Ich dachte Bahnfahren wäre ökologisch? Bei den Ansprüchen jedenfalls nicht mehr lange.

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Bombenkönig 15.07.2010, 14:00
829.

Zitat von Ingenieur-in-Ausbildung
Ja, es gibt physikalische Grenzen, die sind bei R134a allerdings noch nicht erreicht. Laut handelt es sich um diese Kältemittel. Die Grenzen für R134a liegen 100°C und 42 bar Druck im Kühlmittelsystem. Es gibt bei diesem System vermutlich zwei Probleme: Erstens ist die abzuführende Wärmemenge begrenzt. Sie wird im wesentlichen durch die Menge an Kühlmittel im Kreislauf limitiert. 7kW je Wagggon (siehe weiter oben) sind leider kein Pappenstil, aber eine machbare Sache. Rechnet man mit 10kW Kälteleistung bei einer Verdampfertemperatur von 0°C, dann müssen etwa 180kg Kältemittel je Stunde im Kreis geführt werden. Dann kommt der technisch anspruchsvolle Teil: Die Erhöhung des Drucks durch einen Kompressor (das Kältemittel wurde ja verdampft) auf vermutlich 8 bar in diesem Fall. Das allein wäre schon aufwändig genug. Das Nächste ist die Thermodynamik: Das Gas erhitzt sich beim Verdichten auf bis zu 40°C. Anschließend muss es durch Kühlung wieder Kondensiert werden. Leider besagt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, das Energie (also auch Wärme) nur vom Medium höherer Temperatur auf Medien niederer Temperatur übergehen kann. Und genau da wird es kritisch, da die Kondensation von R134a mit 8bar bei 32°C abläuft. Ist die kühlende Luft jedoch wärmer, dann gibt es keine vollständige Kondensation und die Hitze kann nicht abgeführt werden. So überhitzt das System peu-a-peu.
MIt einem Satz: Die Klimaanlage ist für diese Außentemparaturen einfach unterdimensioniert.

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