Forum: Panorama
Konzert in Jena: 50.000 Menschen rocken gegen Rechts

Für den Kampf gegen den rechten Terror haben Rocker Udo Lindenberg und sein Duz-Freund Sigmar Gabriel ihre Kumpel zusammengetrommelt: So standen am Freitagabend unter anderem Jürgen Trittin, Peter Maffay und Clueso*auf der Bühne, um mit 50.000 Menschen*in Jena zu feiern.

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tom2559 03.12.2011, 00:41
1. Endlich,

Endlich hat die demokratische Mehrheit in Deutschland den braunen Dumpfbacken der NPD und Ihren mordenden Terroristen mit ca. 50000 Bürgern aus Jena eindrucksvoll gezeigt, dass die Nazis mit ihren volksdümmlichen idiotischen und menschenverachtenden Parolen in diesem Land keine Mehrheit haben. Jetzt muss endlich ein NPD Verbot erfolgen.

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TimoS. 03.12.2011, 01:09
2. .

Oh Gott, jetzt müssen die Ossis auch so einen Mist über sich ergehen lassen.

Ich kann mich noch an meine Schulzeit Mitte der 90er Jahre erinnern. Man musste selbst in einem ghettoisierten Ballungszentrum an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Freitag vom Migranten ausgeraubt, Samstag vom Migranten mit dem Messer bedroht und am Montag ging es dann mit der ganzen Klasse auf die "Anti-Rechts-Demo" samt Konzert, wo die 68er-Zöglinge und Ärztekinder auftrumpfen und die Guten spielen konnten.

Wer das dann nicht gut fand, wurde öffentlich diffamiert, ausgegrenzt und "zur Rede gestellt"...das, was Deutsche eigentlich am besten können.

Letztendlich geht es hier nicht um Politik, sondern darum, das in diesem Land Andersdenkende, Andersaussehende, Andershandelnde und sich Andersgebende im Allgemeinen nicht akzeptiert werden. In dieser Republik ist der Langhaarige eine Zecke und der adrett gekleidete Mitteleuropäer mit der Aktentasche ein Kapitalist, im schlimmsten Fall ein Nazi. Neid und Vorturteile auf beiden Seiten.

Und in der Zone ist diese fürchterliche Mentalität eben noch stärker ausgeprägt als im Westen. Ich spreche da leider aus Erfahrung.

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HighFrequency 03.12.2011, 01:51
3. .

Zitat von sysop
"Der Kampf für unsere Demokratie muss weiter gehen, auch nach dem Konzert", sagte Lindenberg am späten Freitagabend. Und rief die Zuhörer auf: "Seid wachsam, auch in den Dörfern, in kleinen Orten."
Das braune Verbrechen ist doch nur ein Symptom.
Die dahinterliegende Ursache ist das perverse Wirtschaftssystem und die daraus resultierende kranke Gesellschaft.
Dagegen anmusizieren zu wollen, ist nicht nur ein hilfloses Unterfangen, sondern auch zutiefst verlogen, weil dadurch nur ein bisschen Tünche auf die grundlegende Misere aufgebracht wird.

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cheguevara73 03.12.2011, 04:54
4. und

Zitat von sysop
Für den Kampf gegen den rechten Terror haben Rocker Udo Lindenberg und sein Duz-Freund Sigmar Gabriel ihre Kumpel zusammengetrommelt: So standen am Freitagabend unter anderem Jürgen Trittin, Peter Maffay und Clueso*auf der Bühne, um mit 50.000 Menschen*in Jena zu feiern.
wann rocken sie für mehr soziale (werte) gerechtigkeit?
wann rocken sie für mensch und weniger ausbeutung durch finanz- und bankenwelt?
wann rocken sie für unser kinder aus armen familien, die keine gleiche bildungschancen haben?

events ohne nachhaltigkeit, nur der unterhaltung wegen. danach gehen alle nach hause und leben wie bisher ohne veränderungen.

genau wie s21 ein medienwitz für hr. gabriel/ tritin und co.
rechts bekämpft man nicht durch solche witzveranstaltungen, rechts bekämpft man durch werte, die man innerhalb der gesellschaft verkörpert und vorlebt.

aufklärung in der schule == mehr bildung. hier werden doch nur symptome bekämpft, die ursachen bleiben weiter unterm teppich und die verantwortung wird weiter von a nach b und dann nach c geschoben.

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horstbier 03.12.2011, 06:31
5. Kampf den braunen Verbrechern

Zitat von sysop
Für den Kampf gegen den rechten Terror haben Rocker Udo Lindenberg und sein Duz-Freund Sigmar Gabriel ihre Kumpel zusammengetrommelt: So standen am Freitagabend unter anderem Jürgen Trittin, Peter Maffay und Clueso*auf der Bühne, um mit 50.000 Menschen*in Jena zu feiern.
Dank allen Politikern und Künstlern, die sich gemeinsam mit dem Publikum und der absoluten Mehrheit im Deutschen Volk, gegen diesen Dreck stemmen. Leider konnte ich keinen bekannten CDU Politiker auf dieser wichtigen Veranstaltung sehen. Aber lieber einen nuschelden Udo erleben, als keinen ehrlichen Widerstand aus dem Konservativen Lager. Bleibt zu hoffen, das die Bundesanwaltschaft gewillt ist, die braunen Verbrechen aufzuklären. Eine Überprüfung des Verfassungsschutzes und Teilen der Polizei scheint dringend erforderlich.

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weird 03.12.2011, 06:54
6. Ähem

Zitat von
Natürlich hat Udo Lindenberg genuschelt, als er am Freitagabend auf der Bühne im Jenaer Paradiespark stand: "Wir werden den braunen Spuk, den braunen Terror beenden", sagte der 65-Jährige.
Mit einem Konzert? Hm, dann doch lieber Naziaufmärsche in Dresden oder beim "Fest" der "Völker" blockieren.

Zitat von
Man müsse ein Zeichen setzen, dass die Nazis nicht die Mitte der Gesellschaft übernehmen könnten, sagte Lindenberg am Freitagabend.
Die Nazis bedrohen die Mitte weniger als es der Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit auch unter Anhängern der bürgerlichen Parteien von SPD, FDP und CDU tun. Ich finde es immer wieder unglaublich wie solche sich regelmäßig über "Türken" äußern. Thilo Sarrazin ist kein Einzelfall.

Zitat von
Der Erfurter Clueso forderte auf der Bühne den Kampf gegen rechte Gewalt: "Für meine Generation ist Osten eine Himmelsrichtung."
Nette Einstellung, aber wie fürchterlich naiv ist das denn bitte? Der Kerl kommt aus der selben Generation wie ich und sieht nicht, wie oft benachteiligt, oft belächelt und oft angefeindet "der Osten" oder "die Ossis" werden? Fern jeder Realität...

Zitat von
Schon vor 35 Jahren hatte Lindenberg den Song "Rock'n'Roll-Arena in Jena" geschrieben - womit er damals die Ost-Funktionäre aufrief, ihm "in der DDR 'ne Panik-Tournee" zu erlauben. In Jena hatte er das Lied bisher noch nie live vorgetragen. Für das Konzert am Freitag wartete er nun sogar mit neuem Text auf: "Ihr seid doch damals von Leipzig bis Jena gezogen, um dieses Land zu befrein und nicht um euch neue Kriminelle da reinzuholen, die jetzt die alten braunen Parolen schrein."
Die Strecke von Jena nach Leipzig ist nun mal nicht all zu lang. Vielleicht hätte man damals lieber von Sonneberg bis nach Rostock ziehen sollen?! Und die neuen Kriminellen haben wir uns nicht reingeholt, sondern die sind von selbst gekommen - aus dem Westen. Wir durften doch erst letztens lesen, das die Führungsriege der Nazis alle aus den "alten" Bundesländern kam/kommt. Pastörs, Apfel, um nur zwei Beispiele zu nennen. Bei Kühnen war's doch auch so. Andernfalls hätten wir es hier nur mit ein paar desillusionierten Schlägertrupps zu tun, aber dank dem rechtsextremen Aufbau Ost... den Rest spare ich mir.

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Geziefer 03.12.2011, 07:35
7. Liebt Eure Kinder

Zitat von sysop
Für den Kampf gegen den rechten Terror haben Rocker Udo Lindenberg und sein Duz-Freund Sigmar Gabriel ihre Kumpel zusammengetrommelt: So standen am Freitagabend unter anderem Jürgen Trittin, Peter Maffay und Clueso*auf der Bühne, um mit 50.000 Menschen*in Jena zu feiern.
Der MDR versteckte die Übertragung von Ausschnitten des Konzerts auf die Zeit nach Mitternacht. Dabei hätte es gut zur Prime-Time gepasst. Nichts braucht "der Osten" mehr als einen sozialen und kulturellen Aufbruch der dortigen Bürgergesellschaft. Frische Luft, Lebendigkeit! Sonst ersticken "die neuen Länder" an der braunen Soße und dem Mief der MDR-Volksmusik-Abteilung.

Wie sagte doch Anna Loos von "Silly" gestern abend:

"Liebt Euch! Liebt eure Kinder! Machts euch schön! Denkt an den Anderen! Nicht nur an Euch!"

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Saïph 03.12.2011, 07:49
8. .

Schöne Aktion!

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mavoe 03.12.2011, 07:55
9. Cool

Zitat von sysop
Für den Kampf gegen den rechten Terror haben Rocker Udo Lindenberg und sein Duz-Freund Sigmar Gabriel ihre Kumpel zusammengetrommelt: So standen am Freitagabend unter anderem Jürgen Trittin, Peter Maffay und Clueso*auf der Bühne, um mit 50.000 Menschen*in Jena zu feiern.
Thüringer waren wohl schon immer klammheimliche Wessies. Jedesmal wenn ich von meinem jetzigen Wohnsitz Berlin in meine badische Heimat fahre, und bei Jena quasi 'Halbzeit' ist, fühle ich mich dort gleich irgendwie heimisch. Endlich mal wieder raus aus Preußen

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