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Korpsgeist bei G20: Verblendete Kollegen
DPA

Polizisten müssen sich aufeinander verlassen können, wenn es gefährlich wird. Doch mehrere Strafverfahren nach dem G20-Gipfel vor einem Jahr zeigen, was passiert, wenn Solidarität zu weit geht.

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Planquadrat 07.07.2018, 17:17
1. Was

passiert,wenn Polizisten keine Lust mehr darauf haben, von 2 Seiten in die Mangel genommen zu werden? Wieso sucht man in den linken Medien krampfhaft danach, der Polizei die Schuld an den Ausschreitungen zu geben. Was war denn zuerst da, die Henne oder das Ei. In Hamburg waren es unleugbar die linken und gewaltbereiten Chaoten, die das Leben von Polizisten bedrohten. Oder was sonst sind Steine, Flaschen, Zwillen mit Stahlkugeln und Molotow Cocktails anderes als potentielle Mordwaffen?
Vielleicht sollte sich der Autor selbst einmal bei den Polizisten bei einem solchen Einsatz mit einreihen, da wird er schnell bemerken, wie wichtig Solidarität unter den Polizisten ist. Denn sie können von niemand sonst Hilfe in solchen Situationen erwarten, schon gar nicht von Schreiber, die bequem an ihren Schreibtischen sitzen und nach Haaren in der Suppe suchen.
Ich wundere mich wieso es immer noch Menschen gibt,die trotzdem diesen undankbaren Beruf ausüben, in dem sie inzwischen in manchen Gegenden schon Freiwild sind. Und das für Gehälter, die bei einfachen Beamten in großen Städten kaum noch zum leben reichen.

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njäh 07.07.2018, 17:17
2. Traurig, aber wahr

Es wäre tatsächlich wünschenswert, wenn es Mechanismen gäbe, die es unterbinden, dass quasi keine wirksame Strafverfolgung stattfindet. Es fängt allerdings bei Richtern an, die per se der Polizei mehr Glauben schenken als einfachen Zeugen, geht über Staatsanwaltschaften, die ungern gegen ihr eigenes Exekutivpersonal ermittelt und wird zur Schande für den Rechtsstaat bei der erwähnten Kumpanei. Es fehlt komplett an einer unabhängigen Instanz, an Ombudsstellen und abgestuften Sanktionsmöglichkeiten.

Es würde doch schon etwas bringen, wenn Beamte, die unsauber arbeiten, mal einfach kein Weihnachtsgeld bekommen und leichter strafversetzt werden würden. Leider gibt die polizeiliche Kriminalstatistik keinen Aufschluss über Amtsvergehen wie der Verfolgung Unschuldiger - vielleicht aus gutem Grund, denn hier wird ähnlich akribisch ermittelt wie bei Einbruchdiebstählen. Sollte man etwa Ermittlungsquoten setzen? Pro X erfolgreich ermittelter Amtsdelikte dürfen nur Y Verkehrsordnungswidrigkeiten verfolgt werden? Das wäre doch mal etwas!

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Pfaffenwinkel 07.07.2018, 17:19
3. Diesen Korpsgeist bei der Polizei

gab es schon immer. Denn wer vor Gericht gegen einen Kollegen aussagt, der kann sich gleich versetzen lassen. Am besten auf den Mond.

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rockogranata 07.07.2018, 17:20
4. Endlich hart durchgreifen...

.... und zwar unter den Polizisten! Falschaussagen, Gewalt im Amt und Absprachen beschädigen das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit massiv. Die Polizisten und ihre Gewerkschaften beklagen regelmäßig den fehlenden Respekt vor ihnen. Woher das wohl kommt, bei regelmäßigen Berichten über ungerechtfertigte Polizeigewalt und Kriminalität in den eigenen Reihen? Nur, wenn endlich hart durchgegriffen wird und all die, die so offensichtlich wie diese beiden Piloten keine charakterliche Eignung für den Polizeidienst besitzen, aus dem Staatsdienst entfernt werden, kann sich das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit bessern. Die Anforderung an die Einhaltung von Recht und Gesetz an jemanden, der genau das sicherstellen soll, muss noch viel höher sein, als an Bürger.

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hildesheimer2 07.07.2018, 17:28
5.

Ohne Zweifel sollten Polizisten sich korrekt verhalten. Es handelt sich jedoch nicht um Roboter. Weiter steht es zu den Verbrechen vieler G 20 - Gegner. Hier wird vermummt, es werden die Straftaten vorher geplant, die Straße und Häuser als Versteck genutzt und es gibt äußerst genaue Absprachen um aus den Gerichtsverfahren herauszukommen. Die tatsächliche Zahl der Gewalttaten gegen Menschen und Sachbeschädigungen liegt um ein Vielfaches der Verurteilungen. Das vereinzelte unkorrekte Verhalten von einigen Polizisten so herauszustellen verfälscht die Sicht auf die Situation.

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telarien 07.07.2018, 17:55
6. Schwierig

Natürlich sollten Polizisten nur der Wahrheit verpflichtet sein. Aber sie werden auch überfordert und von der Politik allein gelassen. Das erklärt Manches, entschuldigen tut es nicht.
Im Norden sagt man, der Fisch stinkt vom Kopf. Der Hamburger Bürgermeister hat seine Bürger vernachlässigt und vergessen, um Konzernen und Regierung gefällig zu sein. Hat sich für Herrn Scholz ja auch rentiert...

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LustigerLumpi 07.07.2018, 18:07
7.

Zitat von Planquadrat
passiert,wenn Polizisten keine Lust mehr darauf haben, von 2 Seiten in die Mangel genommen zu werden? Wieso sucht man in den linken Medien krampfhaft danach, der Polizei die Schuld an den Ausschreitungen zu geben. Was war denn zuerst da, die Henne oder das Ei. In Hamburg waren es unleugbar die linken und gewaltbereiten Chaoten, die das Leben von Polizisten bedrohten. Oder was sonst sind Steine, Flaschen, Zwillen mit Stahlkugeln und Molotow Cocktails anderes als potentielle Mordwaffen? Vielleicht sollte sich der Autor selbst einmal bei den Polizisten bei einem solchen Einsatz mit einreihen, da wird er schnell bemerken, wie wichtig Solidarität unter den Polizisten ist. Denn sie können von niemand sonst Hilfe in solchen Situationen erwarten, schon gar nicht von Schreiber, die bequem an ihren Schreibtischen sitzen und nach Haaren in der Suppe suchen. Ich wundere mich wieso es immer noch Menschen gibt,die trotzdem diesen undankbaren Beruf ausüben, in dem sie inzwischen in manchen Gegenden schon Freiwild sind. Und das für Gehälter, die bei einfachen Beamten in großen Städten kaum noch zum leben reichen.
Im Artikel steht nirgendwo das der Polizei die Schuld an Ausschreitungen gegeben wird.

Es wird lediglich hingewiesen auf gezielte Beinflussung und Falschaussagen innerhalb der Polizei um Straftaten zu verdecken oder Verurteilungen herbeizuführen. Das hat nichts mit linken Medien zu tun, das ist inzwischen so ein Reflex wie Rassismus Rufe von der Linken.

Die Polizei steht nicht über dem Gesetz sondern ist nur der ausführende Arm dieses, wenn ein Polizist jemanden die Kniescheibe zertrümmert der vor seinem Haus eine Barrikade abbauen will, allein, ohne Provokation. Dann wollen sie das dieser Polizist keinerlei Repressalien bekommt weil er ja so schwer hat im Alltag? Was für eine Verquere Logik, die Polizei hat nun mal genauso wie jedes andere Staatsorgan gute und schlechte Leute, wenn da grad einer den Frust abbauen will weil es zuhause nicht läuft oder ihm ein Vermummter weggerannt ist, dann hat der Mann nichts in der Polizei zu suchen bzw sollte erst Recht nicht gedeckt werden, der Polizeidienst hat nun mal hohe Anforderung an die Selbstkontrolle.

Genauso wie keiner behauptet die Linken sind Opfer gewesen sollte keiner Behaupten das die Polizei keine Verfehlungen begangen hat, wo kommen wir denn da hin. Wenn er Bestechungsgeld annimmt sollten Kollegen wegschauen, verdienen ja nicht genug die Polizisten? In den geschilderten Fällen wäre der Angeklagte fälschlicherweise 2 Jahre ins Gefängnis gewandert, nur weil die Polizei von Vergeltungsgelüsten geplagt wird. Das hat dann etwas von Polizeiwillkür.

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LustigerLumpi 07.07.2018, 18:14
8.

Zitat von hildesheimer2
Ohne Zweifel sollten Polizisten sich korrekt verhalten. Es handelt sich jedoch nicht um Roboter. Weiter steht es zu den Verbrechen vieler G 20 - Gegner. Hier wird vermummt, es werden die Straftaten vorher geplant, die Straße und Häuser als Versteck genutzt und es gibt äußerst genaue Absprachen um aus den Gerichtsverfahren herauszukommen. Die tatsächliche Zahl der Gewalttaten gegen Menschen und Sachbeschädigungen liegt um ein Vielfaches der Verurteilungen. Das vereinzelte unkorrekte Verhalten von einigen Polizisten so herauszustellen verfälscht die Sicht auf die Situation.
Der Unterschied ist, es wurden Täter verurteilt, bei der Polizei gab es keine Folgen. Das man in dieser Chaotischen Lage und unter beteiligung von internationalen Unruhestiftern nur wenige dezidiert festsetzen kann sollte klar sein.

Nur sind die Polizisten leider aufgrund als Vertreter des Gesetzes in der dummen Lage das wesentlich höher moralischen Standards gelten müssen als bei der normalen Bevölkerung, nur weil die andere Seite sich nicht an die Regeln hält, heisst das automatisch das die Polizei einen Freibrief hat Falschaussagen zu tätigen und gegen das Gesetz zu verstoßen. Mann sollte schon Unterscheiden können zwischen Kollegen anschwärzen und Beweise fälschen oder Straftaten zu verschleiern, Polizei steht mitnichten über dem Gesetz in diesem Land.

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ketzer2000 07.07.2018, 18:27
9. Nur aufgewärnte Informationen

Nichts neues bei SpOn, d.h. es wird ein Review geschrieben auf die Vergangenheit. Es sind keine neuen Erkenntnisse, das sich Polizisten gegenseitig decken. Was ollen sie auch tun, wenn ihnen gegenüber "Demonstanten" stehen, die mindestens genau so gut organisiert und ausreichend bewaffnet sind. Die Kruz ist mittlerweile, dass das Gewaltmonopol des Staates flöten gegangen ist und die Justiz nicht in der Lage ist, in angemessenen Zeiträumen Recht zu sprechen. DIe Folge sind neue Polizeigesetze, die ein präventives Eingreifen ermöglichen. Bedauerlich ist, dass man auch in den Kommentaren sich auf das schwächste Glied konzentiert, nämlich den Polizisten vor Ort. Die Verantwortlichen wie z.B. Herr Scholz als Finanzminister und Frau Merkel als Bundeskanzlerin machen "fröhlich" weiter, obwohl sie für das Desaster von Hamburg die Verantwortung tragen.
Und soche Aussagen "Wenn man berücksichtigt wie schnell ansonsten Staatsanwaltschaften Verfahren wegen vermeintlicher Falschaussagen einleiten ist das schon problematisch." kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen. Eh die Justiz wirklich tätig wird, muss schon einiges passieren.

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