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Kosten des Skandalbaus: Architekt bringt Tebartz-van Elst noch mehr in Bedrängnis
DPA

Nun bestätigt auch der Architekt der Limburger Bischofsresidenz: Franz-Peter Tebartz-van Elst wusste von Anfang an, wie teuer der Protzbau werden würde. Über die Kosten sei oft mit dem Bischof gesprochen worden. Zudem sei der Bau durchaus planmäßig verlaufen.

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keineahnungimmermeinung 13.10.2013, 21:45
1. ausgelutschtes thema

gibts nichts Interessanteres mehr zu berichten als diese ´top news´?
Gibt spon sich erst zufrieden, wenn das wild erlegt ist? Dann ist es ja schon fast am Ziel. Kann diesem Geldverschwenden recht wenig abgewinnen, andererseits:welche schönen kirchlichen Bauwerke wären denn entstanden, hätten nur die Finanzen im Vordergrund gestanden?
Das Thema ist es nicht wert- die Gelder sind doch keine öffentlichen oder sehe ich das falsch?

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Frittenbude 13.10.2013, 21:45
2.

Zitat von sysop
Nun bestätigt auch der Architekt der Limburger Bischofsresidenz: Franz-Peter Tebartz-van Elst wusste von Anfang an, wie teuer der Protzbau werden würde. Über die Kosten sei oft mit dem Bischof gesprochen worden. Zudem sei der Bau durchaus planmäßig verlaufen.
Die Aussagen des Architekten dürften mit Vorsicht zu genießen sein:

Man darf sich die Frage stellen, inwieweit der Architekt nicht bei einer Kostenexplosion eine Mitschuld befürchten müsste (unter der Annahme, dass ihm die Bauaufsicht oblag), und er somit Grund haben könnte, schon aus Eigenschutz die Existenz einer Kostenexplosion zu verneinen.

Und man darf im Übrigen davon ausgehen, dass der Architekt an den gestiegenen Baukosten und -leistungen sehr gut verdient hat, denn:
Die Höhe des Architektenhonorars setzt sich aus dem Umfang der Leistungen, den Baukosten und der Schwierigkeit der Bauaufgabe zusammen.

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Velociped 13.10.2013, 21:46
3. Da sollte man nicht den Architekten fragen...

Kostenexplosionen werfen auch ein schlechtes Licht auf die Architekten. Dass dieser sich nun rechtfertigt, verwundert nicht. In dieser Sache ist er also mindestens so befangen wie Tebartz-van-Elst selbst.

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gerrittaffer 13.10.2013, 21:49
4. Wer lügt hier denn nun?

Der Bischof? Der Architekt? Die Wirtschaftprüfer? Die Medien? Allein in Spon las ich in den vergangenen Tagen 5 oder 6 unterschiedliche Beträge zwischen einer und zehn Mio. Euro für die ursprünglich veranschlagten Kosten. Ich sehe natürlich ein, dass dieser Verbrecher-Verein, der seit Jahrhunderten die Menschheit unterdrückt, endlich zerschlagen wird. Mit allen Mitteln, aber doch bitte nicht mit so billig aufgezogenen Kampagnen...

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to5824bo 13.10.2013, 21:50
5. Es ist genug

Noch einmal (auch wenn es wieder aus mir nicht verständlichen Gründen Gefahr läuft, der Foren-Administration ebenso zum Opfer fallen wird wie 3 Beiträge zuvor):

Der Mann "hat fertig". Es lohnt nicht mehr, weitere Einzelheiten wie die Aussage des Architekten oder die Umstände seines Ryanair-Flugs nach Rom eingehend zu beleuchten.

"Es ist genug!" (Der biblische Prophet Elia (1. Könige 19,4)
"It's over." (Anwalt Saul Goodman in "Breaking Bad")
"Es ist vollbracht." (hat auch mal einer gesagt, Johannes 19,30).
"Basta!" (ein deutscher Bundeskanzler a.D.)

Jetzt bitte lasst diesen Mann, der sich wohl würdelos verhalten hat, wenigstens in Würde "abdanken" (oder wie immer der terminus technicus im CIC bei einem Bischof heissen mag.
Aber sowohl der Argumente als auch der Häme ist genug.

Möge der Mann zur Ruhe und dabei hoffentlich auch zur Einsicht gelangen.

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was soll die Aufregung ? 13.10.2013, 21:51
6. es war doch schon immer so ...

dass die Kirche das Geld ihrer Schäfchen verprasst hat, oder hat schon jemand den Bau des Kölner Doms oder es Ulmer Münsters in Frage gestellt ? Wer früher die Kirche kritisiert hat, wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

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blasphemiker 13.10.2013, 21:57
7. und jetzt...

Zitat von sysop
Nun bestätigt auch der Architekt der Limburger Bischofsresidenz: Franz-Peter Tebartz-van Elst wusste von Anfang an, wie teuer der Protzbau werden würde. Über die Kosten sei oft mit dem Bischof gesprochen worden. Zudem sei der Bau durchaus planmäßig verlaufen.
weiß man auch, wieso die Handwerke gut daran getan haben ihre Arbeit fotographisch zu dokumentieren. Bei solch einen gesalbten Lügner, wie Herrn Tebartz-van Elst ist es ohne weiteres zu erwarten, dass er Rechnungen nicht bezahlen und erbrachte Leistungen einfach leugnen würde.

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founder 13.10.2013, 22:02
8. 41 Millionen sind

Habe im Frühjahr umfangreich Kostenermittlungen für mein Projekt Solares Bauland vorgenommen. Einer neuen Methode für
"Leistbares Wohnen - leistbare Energiewende"

Als Obergrenze wurden 2200 EUR pro m² Wohnfläche ermittelt,
komplett mit der gesamten Technik.

Im Sinne dieser Kostenermittlung sind 41 Millionen EUR:

18.636 m² Wohnfläche
51.900 m² Gesamtfläche der Siedlung
519 Bewohner der Siedlung
4 MW Photovoltaik
12 MWh Pufferakkus für Eigenbedarf und bedarfsgerechte Einspeisung

Also wurde dort auf kleinsten Raum das Geld für
eine 5 ha große Plusenergiesiedlung verballert.

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JenseitsVonLinksRechts 13.10.2013, 22:05
9. kranker Mann, naives System

Meiner Meinung nach ein narzisstischer Mann der nie haette Bischoff werden duerfen. Aber da haben noch ne Menge anderer Leute versagt, dass sie solch ausufernde Spirenzien ueberhaupt zuliessen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

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