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Kosten des Skandalbaus: Architekt bringt Tebartz-van Elst noch mehr in Bedrängnis
DPA

Nun bestätigt auch der Architekt der Limburger Bischofsresidenz: Franz-Peter Tebartz-van Elst wusste von Anfang an, wie teuer der Protzbau werden würde. Über die Kosten sei oft mit dem Bischof gesprochen worden. Zudem sei der Bau durchaus planmäßig verlaufen.

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p00chie 14.10.2013, 09:08
140. Verschwendung von Steuergeld

Wäre das wenigstens Geld was die Kirche selbst erwirtschaftet hat könnte es einem relativ egal sein. Allerdings wird die Kirche großteilig nur durch den Staat bezahlt. Alle Kirchengehälter werden vom Staat bezahlt. Er hat jedoch keinerlei Mitspracherecht. Ein Bischof "verdient" im Monat 9000-11000€ wofür auch immer.
Diese Reparationen laufen bereits seit über 200 Jahren und werden irgendwann enden. Das Problem löst sich ja von ganz allein. Man muss nur warten und genügend Platz auf dem Friedhof schaffen.
Derzeit gibt es noch ca. 50 Mio Menschen die sich zur Kirche bekennen und sie werden rapide weniger. Dafür kann man Herrn van-Elst danken und das tue ich.

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deglaboy 14.10.2013, 09:11
141. Sonderwünsche

Ein Bischof ist halt was Besonderes unter der Sonne. Da sind Sonderwünsche doch normal und selbstverständlich. Oder?

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ultimaratiofarm 14.10.2013, 09:13
142. Immer noch Sommerloch?

Na gut, das Ding wird also teuer. Aber werden nicht alle größeren Bauten heutzutage viel teurer als gedacht? Ist es nicht geradezu normal, dass es so ist, wie es ist?
Ich könnte jedem Entscheidungsträger heute nur eines raten:

Baut nichts mehr! Um Himmels willen, wenn ihr auf eurem Posten bleiben wollt: baut bloß nichts! Das geht kostenmäßig immer in die Hose und kostet den obersten Entscheider immer den Job!
Und zurück zum aktuellen Fall: So langsam bekommt man Mitleid mit dem unsympathischen Bischof. Wieder einmal wird seitens der Presse eine Hetzjagd veranstaltet, die erst endet, wenn das Wild erlegt ist.

Und noch was: Hier wird das Geld einer privaten Organisation (kath. Kirche) verbraten. Sofern das deren Mitglieder stört, können Sie austreten. Niemand wird gezwungen, da mitzumachen. Es wird auch niemand deswegen höhere Kirchensteuern bezahlen müssen, geschweige denn andere Steuern. Andere Steuerzahler sind gar nicht betroffen.

Letztendlich wirtschaftet hier eine religiöse Vereinigung nur schlecht mit ihrem eigenen Geld - was interessiert das uns?

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sso82 14.10.2013, 09:13
143. Langsam nervt es!!

Langsam finde ich es nervig täglich dieses Männchen auf SPON sehen zu müssen. Wenn jetzt morgen raus kommt, dass es nicht 40, sondern 41 Mio gekostet hat dann kommt wieder ein SPON Artikel über die volle Breitseite. Was soll das? Wir haben es jetzt geschnallt: Der Typ gibt jede Menge Geld aus. Ok? Wir haben es gerafft lieber SPON! Berichtet bitte wieder über süße Eisbärbabys wenn es sonst nix zu berichten gibt. Oder was ich noch besser finde: Schreibt einfach mal auf Seite 1 über die volle Breitseite: "Heute ist mal absolut garnichts passiert. Sie können das Browserfenster schließen und sich anderen Dingen widmen. Es ist einfach nichts los heute." Das wäre mal wirklich klasse!

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harryweißenfels 14.10.2013, 09:14
144. weniger ist mehr

betrachtet man die Architektur nüchtern und vorurteilsfrei, muss man fairer weise sagen, dass bauvorhaben ist sehr gut gelungen -- sehr anspruchsvolle und gute Architektur -- das "Gespann" von Bischof und Architekt hat bleibende werte geschaffen -- also ich sehe hier keine Geldverschwendung, sondern stilvolle Architektur

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ewspapst 14.10.2013, 09:15
145.

Zitat von r.spenger
Doch, es sind auch öffentliche Gelder - z.T. nämlich veruntreute Gelder staatlicher Subventionen für katholische Kindergärten, die hier in andere Töpfe umgeleitet wurden. Wir werden noch einiges darüber hören/ lesen.
Sehr geehrte Moderation, ich hoffe, die Antwort eines langjahrigen Foristen verschwindet nicht wieder, denn sie ist sachlich geprägt.

Ich hoffe es sogar, dass wir etwas darüber hören. Wie gestern bei Jauch bekannt geworden ist, haben die bischöflichen Stühle als Institutionen des öffentlichen Rechtes dennoch nicht die Verpflichtung, ihre dort lagernden Millionenvermögen zu veroffentlichen. Jede öffentliche Institution ist dazu verpflichtet, nur die RKK entzieht sich dieser Pflicht, ohne das die Offentlichkeit sich darüber über die Medien empört.
Wir werden zu Spenden und andere Hilfen von den Kirchen ständig animiert, trotz der dort liegenden Millionen. Es ist für einen Demokraten völlig unverständlich, wie hier die üblichen Regeln für die Offentlichkeit ausgehebelt werden.

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bieberh 14.10.2013, 09:17
146. das Geld ist weg. und jetzt.....

...tritt er von seinem Amt zurück. Mehr passiert nicht! Soviel zu unserem Rechtssystem....ggggrrrr.....
Wer soviel Steuern veruntreut, sollte nach unserem Rechtssystem auch ensprechend zur Verantwortung gezogen werden. Das wäre mal ein glaubwürdiges Signal, dass vor dem Gesetzt alle gleich sind...
Ach ja, und so träumen wir weiter.....zzzzzzzz.....

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MiniDragon 14.10.2013, 09:17
147. 31 Mio Stuhlgeld = Peanuts!

“Im Vergleich mit den Steuerzahlerzahlergeld, welches beim Bau des Hamburger Konzerthauses und des Berliner Flughafens verprasst wurde.“

Könnte nicht Franz-Peter Tebartz-van Elst nicht auch so gedacht haben ? Wundern würde es mich jedenfalls nicht.

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benmartin70 14.10.2013, 09:17
148.

Zitat von Ganzgeber
Das Gebäude mag etwas teuer geworden sein, ist aber jedenfalls gelungen. Darüber hinaus werden die Kosten (und wir reden nicht etwa von Milliarden) von den freiwilligen Clubmitgliedern der kath. Kirche getragen. Wie wird daraus bitte ein nationales Thema? Auf die Kirche einzuprügeln macht SPON erkennbar mehr Spaß als etwa über grüne Pädophile zu schreiben.
Immer noch nicht mitbekommen, dass Bischöfe aus allgemeinen Steuergeldern alimentiert werden?

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stoffziege 14.10.2013, 09:17
149. Der Architekt muss nichts klarstellen.

Er bekommt einen Auftrag, und den hat er auszuführen. Dem Bischof als seinem Auftraggeber über den Mund zu fahren ist nicht seine Aufgabe. Klar, dass es etwas teurer wird als veranschlagt, wenn man von 147 auf 2.000 qm² geht, und dann noch Sicherheitsglas aus den USA haben möchte.
Bin ich froh, keine Kirchensteuer mehr zu zahlen.

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