Forum: Panorama
Krawalle beim G20-Gipfel: Polizei richtet Sonderkommission ein
REUTERS

Die Hamburger Innenbehörde will aufarbeiten, wie es zur Eskalation der Gewalt beim G20-Gipfel kam. Die Täter und ihre Helfer sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

Seite 2 von 6
atzepeng82 10.07.2017, 16:23
10. Surprise...

Welch Überraschung, das randaliert wurde und es Ausschreitungen gab. Was soll der ganze G20 Zirkus eigentlich in einer Grossstadt. Mit den Kosten für das ganze, manch medien schätzen es auf 1 milliarde, das ganze mal G20, macht 20 milliarden, mit dem man eine Insel irgendwo kaufen koennte, ein riesiges Schloss raufsetzen koennte, ein Landeplatz und allerlei Sicherheitsrelevante Vorkehrungen treffen könnte, so das sich jeder Regierungsboss dort Aug in Aug sehen kann und dort über nichts verbindliches miteinander unterhalten kann und dabei klasiche musik hören und abwechselnt internationale speisen zusich nehmen. Das klingt doch mal nach einer vernünftigen Bilanz und einen wirtschaftlich weisen Zusammenarbeit aller...

Beitrag melden
Knackeule 10.07.2017, 16:23
11. Symbolhandlungen

"Symbolhafte Reaktionen wie Rücktrittsforderungen würden nicht weiterhelfen", sagte Innensenator-Vollversager Andy Grote. Dummes Politiker-Geschwätz und Symbolhandlungen wie SOKO-Installationen zur Ablenkung des Politikerversagens aber auch nicht. Das ist so durchsichtig wie Quellwasser.

Beitrag melden
cor 10.07.2017, 16:26
12. Was genau erwarten Sie denn?

Zitat von marcus_tullius
die dem rotbehosten Mädchen, das das gepanzerte Fahrzeug mit Turnschuhen (!) erklettert hatte, aus allernächster Nähe minutenlang Pfefferspray ins Gesicht gespritzt haben, sollte man auch einmal fragen, was in ihnen so vorgegangen ist. Offenbar eine ......
"Aus nächster Nähe"? Wie sonst sollte man denn Pfefferspray einsetzen, wenn nicht "aus nächster Nähe"?
Es gibt erlaubte Formen des Protests und verbotene. Eine Sitzblockade (auf dem Boden!) beispielsweise ist nur Nötigung. Das Besteigen eines Polizeifahrzeuges ist verboten. Die Polizei wird alles dafür tun, um eine Person dort wieder runter zu holen, denn sie behindert damit effektiv den Polizeieinsatz.

Was genau erwarten Leute wie Sie? Autos brennen, Läden werden geplündert.... und Sie klettern auf ein Polizeiwagen und werden dann wieder sanft runter gebeten? Wie naiv sind Sie?

Kennnummern für Polizisten. Interessant. Und dann? Statten Sie denen dann privat einen Besuch ab, nachdem Sie den Namen rausbekommen haben, oder wie? Sie haben doch den Schuss nicht gehört!

Beitrag melden
cor 10.07.2017, 16:27
13. Was genau erwarten Sie denn?

"Aus nächster Nähe"? Wie sonst sollte man denn Pfefferspray einsetzen, wenn nicht "aus nächster Nähe"?
Es gibt erlaubte Formen des Protests und verbotene. Eine Sitzblockade (auf dem Boden!) beispielsweise ist nur Nötigung. Das Besteigen eines Polizeifahrzeuges ist verboten. Die Polizei wird alles dafür tun, um eine Person dort wieder runter zu holen, denn sie behindert damit effektiv den Polizeieinsatz.

Was genau erwarten Leute wie Sie? Autos brennen, Läden werden geplündert.... und Sie klettern auf ein Polizeiwagen und werden dann wieder sanft runter gebeten? Wie naiv sind Sie?
Kennnummern für Polizisten. Interessant. Und dann? Statten Sie denen dann privat einen Besuch ab, nachdem Sie den Namen rausbekommen haben, oder wie? Sie haben doch den Schuss nicht gehört!

Beitrag melden
Little_Nemo 10.07.2017, 16:30
14. Das große Schuldabstreifen

Man möchte zu gern hoffen, dass das historische Debakel dieses Gipfels nun endlich vorbei und die richtigen Konsequenzen daraus gezogen würden. Leider muss man aber nun erleben wie Herr Scholz und andere wortreich versuchen ihr Versagen mit allerlei Rhetorik zu übertünchen. Ja, man sollte auch in einer Stadt wie Hamburg einen Gipfel abhalten können. Wäre schön! Man sollte eigentlich aber doch auch unter Staatsmännern und -Frauen miteinander debattieren können ohne dabei von einer veritablen Armee eskortiert und geschützt werden zu müssen. Das geht aber, wie wir wohl alle wissen, nicht. Drum kommt auch niemand auf die Idee.

Im Vorfeld des Gipfels lief im TV, ich glaube in der ARD, ein filmisches Portrait über das Schanzenviertel, in dem auch auf den bevorstehenden Gipfel eingegangen wurde. Da wurden Anwohner und Kleinunternehmer aus dem Viertel vorgestellt und interviewt. Und was Bürgermeister Scholz und die Bundesregierung offenbar nicht wussten - warum auch immer - schienen diese Leute schon zu wissen und sehr zu fürchten: dass es knallen und ihr Viertel verwüstet werden würde und sie mal wieder ohne eigenes Verschulden und ohne Ausweg an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz und in Gefahr geraten würden, wie auch schon an anderen Chaostagen. Man mag gern träumen was möglich sein sollte. Es ist aber nicht Aufgabe der Politik die Bevölkerung, die zu schützen ihr erklärter Auftrag ist, für ihre wohlfeilen Wolkenschlösser in die Arena zu werfen. Man hätte vorab besser das getan wovon man so oft wohlfeil faselt: die Sorgen und Nöte der Bürger hören und ernst nehmen.

Ich hoffe, dass möglichst viele dieser schwarz vermummten Randalekasper verhaftet und zur Verantwortung gezogen werden können. Aber auch die verantwortungslosen Politiker, die dieser Katastrophe mit ihrer Ignoranz und ihrem Narzissmus den Boden bereitet haben, sollten dafür haftbar gemacht werden.

Beitrag melden
irobot 10.07.2017, 16:31
15.

Zitat von atzepeng82
Mit den Kosten für das ganze, manch medien schätzen es auf 1 milliarde, das ganze mal G20, macht 20 milliarden, ...
Was ist dann für eine Rechnung? Gesamtkosten mal Teilnehmer?

Beitrag melden
chico 76 10.07.2017, 16:33
16. In der

Zitat von estiikay
Es gibt ja Vorwürfe, der Beginn der Demo-Auflösung sei nicht rechtens gewesen und dies führte zur Eskalation.
ersten Reihe standen jede Menge Vermummter, was soll da nicht rechtens gewesen sein, erstmal zu stoppen war richtig.

Beitrag melden
spontifex 10.07.2017, 16:36
17. Das beste Zeichen

... dafür, dass es gleich losgeht.

Sonderkommission, ach lass' doch. Arbeitet das Geschehen lieber schön musikalisch auf, und alles wird gut.

Und vor allem, ÖRR: Erpresst und ernötigt nicht verfassungswidrig Zwecksteuern von den Bürgerinnen und Bürgern.

Beitrag melden
r_saeckler 10.07.2017, 16:37
18. Falsche Perspektive!

Zitat von estiikay
Wie schon im 2. Kommentar geschrieben, sollte sich die Kommission NICHT aus der Polizei zusammensetzen. Es gibt ja Vorwürfe, der Beginn der Demo-Auflösung sei nicht rechtens gewesen und dies führte zur Eskalation.
Falls es Ihrer werten Aufmerksamkeit wirklich total entgangen sein sollte: da in Hamburg wurde überwiegend nicht "demonstriert" - da waren Plünderer, Brandstifter und Totschläger zugange. Also jede Menge schwerster Straftaten. Und wenn Ihrer verschrobenen Meinung nach die Polizei nicht für sowas ebenso zuständig wie kompetent sein sollte, dann können wir uns die Veranstaltung "Staat" gleich schenken und wieder zurückkehren zu Faustrecht und Blutrache. Tip von mir: wandern Sie aus, Sie werden sicher eine Weltgegend nach Ihrem Geschmack finden, ganz ohne Polizei (ja, das gibt es!). Wir Armen müssen dann eben hier bleiben und ohne Sie irgendwie zurechtkommen...

Beitrag melden
jeze 10.07.2017, 16:38
19.

Ich kann diese Anti-Polizei-Kommentare langsam nicht mehr hören. Die Sache ist ganz einfach: wenn gar keine Polizei vor Ort gewesen wäre, hätten trotzdem Autos gebrannt. Wenn keine Demonstranten, sondern nur Polizisten vor Ort gewesen wären, hätten keine Autos gebrannt. Wie kann ein Normal denkender mensch da eine neutrale Schuldfrage stellen. Aktion und Reaktion sind zu berücksichtigen.

Beitrag melden
Seite 2 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!