Forum: Panorama
Kriminalität: Diebesbanden tricksen Polizei aus
DPA

Schnell und wendig schlägt langsam und behäbig: Mobile Einbrecherbanden machen der nordrhein-westfälischen Polizei zu schaffen. Ein internes Dokument der Ermittler zeigt, wie schwer sich die Beamten mit der Verfolgung der Profidiebe tun.

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karlkaefer 10.01.2013, 18:17
150. Gesetzlich vorgeschrieben

Zitat von sir.viver
dafuer gibt es Tresore. Gesetzlich vorgeschrieben.
Ich glaube, es ist gesetzlich sogar verboten, Straftaten wie Einbrüche und Raubüberfälle zu begehen. Und, unglaublich aber wahr, es passiert trotzdem.

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OskarVernon 10.01.2013, 18:18
151. Woher das:

Zitat von RMP1968
Ist Ihnen bekannt, dass nur jede 400. Alkoholfahrt aufgedeckt wird ?
... jemand so genau wissen will, hätt' ich doch gerne mal erklärt ;-)

Aber selbst wenn's tatsächlich stimmen sollte: Ist Ihnen denn bekannt, dass in Deutschland 2010 gut fünfmal so viele Menschen Opfer von Gewaltkriminalität als des Straßenverkehrs geworden sind - von Millionen Eigentumsdelikten ganz zu schweigen? oO

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karlkaefer 10.01.2013, 18:23
152. Oder doch?

Zitat von gsm900
einfach mal an die Verkehrsregeln halten und nicht rasen, drängeln, falsch parken. Dann zahlt man auch nichts.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Ordnungsamtsbüttel mich einfach mal so aufgeschrieben hat. Nach dem Motto: Der wird schon länger parken als bis zum Beginn des Parkverbotes. Erst nach Anhörung und jeder Menge durch Blabla verlorene Lebenszeit war die Sache geregelt.

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ein-berliner 10.01.2013, 18:24
153. Naivität hilft hier nicht

Zitat von ditor
Wie wäre es einfach mal eine funktionierende Datenbanklösung einzukaufen? Irgendwo auf der Welt wird es sowas doch geben was sich schon im Praxiseinsatz bewährt hat. Der Rest bekannter effektiver Maßnahmen sind bekannt und wären binnen Wochen umzusetzen wenn esnnur gewollt wäre. Schnelle Verurteilung von Ersttätern, Strafhärte gegen Intensivtäter, Null-Toleranz-Strategie und Anpassung der Einreisebestimmungen für bekannte Problemländer.
In welchem Land leben Sie?
1.
Hier werden Sie von unseren Datenschützern doch zufriedenstellend geschützt. Deshalb muß keine sinnvolle Datenbank zugelassen werden. Und wenn doch ohne die relevanten Daten, Täterschutz hat nun mal Vorrang, lt. Gesetz.
2.
Wer sollte die Datenbanken aktualisieren, etwa der einfache Schutzmann?
Kriminalbeamte gibt es ja kaum noch, sind ja immer ausgebucht, einen CSI gibt es hier nicht.
Mit Politessen ist leichter Geld zu machen.
3.
Schnelle Veurteilung von Ersttätern?
Waren Sie schon mal in Berlin in einem Gericht in einem solchen Fall? Jugend, Trunkenheit, schwere Kindheit usw. und Sie sind mit einer Ermahnung draußen.
Intensivtäter?
Na und?
Keine Termine wegen Überlastung.
Null-Toleranz in Berlin?
Wir haben kein NYPD. Da schützen uns die Grünen vor diesem Unsinn.
Einreisebestimmungen für Problemländer?
Innerhalb der EU nicht machbar, da Freizügigkeit ohne Kontrolle.
Wir sind grenzenlos. Offen!

Also wo liegt Ihr Problem? Ist doch alles in Ordnung hier.

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Helmius 10.01.2013, 18:28
154.

Zitat von sysop
Schnell und wendig schlägt langsam und behäbig: Mobile Einbrecherbanden machen der nordrhein-westfälischen Polizei zu schaffen. Ein internes Dokument der Ermittler zeigt, wie schwer sich die Beamten mit der Verfolgung der Profidiebe tun.
Ja ja, Projekt "Riegel vor".... man könnte meinen, die Politiker sind an den Sicherheitsfirmen beteiligt, weil uns das so angepriesen wird ;-)
Wehe aber dem Staatsbürger, der zur Selbstjustiz greift, um sich und sein Eigentum zu schützen.
Da ist der Staat dann im Sinne des politisch korrekten Täterschutzes wieder voll präsent.
Daß man Hunderttausenden von Asylanten den Aufenthalt ermöglicht und das die Justiz Kriminelle mit Vorliebe "auf freiem Fuß" anzeigt, paßt in dieses Bild.
Leid kann einem nur die Executive und der Bürger tun.

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karlkaefer 10.01.2013, 18:29
155. Noch'n Vorschlag

Zitat von digiman
Ohne Hände kann man schlecht Schlösser knacken.
Ohne Gonaden könnten sich solche Entitäten wie sich nicht reproduzieren. Das wäre ein echter Gewinn für die Gesellschaft.

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CMDR 10.01.2013, 18:32
156.

De Nichtnennung der Herkunft oder Nationalität von (mutmaßlichen)Straftätern ist Teil des Pressekodex'.



Richtlinie 12.1 - Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.

Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

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Werner655 10.01.2013, 18:37
157. Interne Schreiben des IM

Zitat von sysop
Schnell und wendig schlägt langsam und behäbig: Mobile Einbrecherbanden machen der nordrhein-westfälischen Polizei zu schaffen. Ein internes Dokument der Ermittler zeigt, wie schwer sich die Beamten mit der Verfolgung der Profidiebe tun.
Wenn man das euphemistische Herumgeeiere des ewig pol. korrekten Innenministers kritisiert, scheint man seitens der Forumswärter etwas empfindlich zu sein...
Jedenfalls schreibt die FAZ zum gleichen Thema explizit, dass es sich um "Banden aus dem osteuropäischen Raum" handelt, und das man diese Information aus zahlreichen internen Schreiben aus dem Innenministeriums (!) entnommen habe.
Der Innenminister weiß also ganz genau Bescheid!

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rosenvater 10.01.2013, 18:38
158. Setzen, Eins!

Zitat von exeblue
Nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe, ist mir klar woran es liegt. Der Polizei fehlt es an Kompetenz. Die ganz Schlauen gehen ja auch nicht zur Polizei fehlt (beruflich), sondern liefern in den Foren dieser Welt ihre geistigen Ergüsse ab. Man hat zwar keine Ahnung von der Materie, aber man ist mal beanstandet worden, hat also ein Knöllchen bekommen. Das oder andere aufregende Begegnungen machen einen ja denn wirklich zum Experten, was Polizeiarbeit betrifft. Foren sind manchmal unterirdisch im Niveau. Aber was manche absondern, wenn es mal wieder gegen die Beamten geht.... Ich habe schwer den Eindruck hier werden Minderwertigkeitskomplexe und Neid zu einem Klugschiss vermixt. Da können jetzt die RTL2 Hobby Polizisten aus ihren Löchern kommen und mich zerpflücken. Aber, den Spruch nehme ich euch gerne ab, der Beitrag war eigentlich schon zuviel. Auf so einen Käse wie hier vielfach geschrieben, sollte man gar nicht eingehen. Habe ich jetzt doch ein wenig Zeit verschwendet, naja. Trinkt noch eins und liefert weiter so tolle Tipps und werdet alle Polizisten, damit der Laden mal von solcher Kompetenz in Schwung gebracht werden kann.
Immerhin ist es doch gelungen, Ihnen mal die geballte Kompetenz des SPON-Forums vor Augen zu führen.
Schade, dass Sie nicht mehr Zeit haben, sonst könnten Sie sich noch in diversen Foren zu Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik etc. davon überzeugen, dass die Polizeiarbeit nicht das einzige Wissensgebiet ist, auf dem viele Foristen punkten können. Das Fachwissen wird ergänzt um Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und die unbedingte Bereitschaft, auch über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus, Beiträge zur Förderung des jeweiligen Wissensgebiets zu leisten. Das SPON-Forum, so darf man ohne Übertreibung behaupten, ist praktisch die größte gemeinnützige Beratungsgesellchaft Deutschlands, die in einem bespiellosen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Foren zum Thema "Beratung/Consulting" für immerwährende Steigerung sorgt.

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ibramaru 10.01.2013, 19:10
159.

Der deutschlandweite Polizeistellenabbau begann ca. 1990 und rächt sich heute. Ein Verfechter diese dummen Idee war der unlängst verstorbene Thomas Schäuble. Zuerst nur als Redner im Landtag und später als Innenminister in BW forderte er eine Reduzierung der Polizeikräfte mit dem Argument: `...soviel Polizei können wir uns gar nicht leisten...´ und dass, kurz nach dem Schengenabkommen. Cui bono? Den Geldkofferindieschweizbringern vielleicht?
Jetzt schreien andere Chefstrategen wie z.B. Bundesinnenminister Friedrich nach Überwachungskameras, streuen dem Michel Sand in die Augen und verschweigen, dass Kameras überwiegend posttraumatisch zur Geltung kommen und eher bei der Aufklärung dienen könnten, wo hingegen signifikant verstärkte Polizeistreifen unbestritten präventiv wirken.

Interessant sind die gefühlten 1000 Youtube Videos von Überwachungskameras in Brasilien.
Da sind unbekümmert mordende Räuber life zu sehen. Soviel zu Friedrichs Meinung, Kameras würden Täter abschrecken. Aber wir sind ja nicht in Brasilien und Täter sind in DE ganz anders gestrickt.

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