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Kuckuckskinder: Mütter sollen zur Auskunft über Sexualpartner verpflichtet werden
DPA

Der Bundesjustizminister will Mütter von Kuckuckskindern verpflichten offenzulegen, mit wem sie im Zeitraum der Zeugung Sex hatten. Das neue Gesetz soll die Rechte der Scheinväter stärken.

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accessfreeze 29.08.2016, 14:13
1. liebe die Väter zum zahlen verdonnern

ich fände es wichtiger sich darum zu kümmern das die Väter die wissen das SIE Vater sind auch für ihre Sprösslinge zahlen.
Mein Kind hat seit 10 Jahren nicht einen Pfennig gesehen, mache kann ich dagegen nichts. Ganz im Gegenteil, neulich auf dem jugendamt wurde mir gesagt das Kind (dann woohl ich) müsste selber die Gerichtskosten tragen und sein Sparkonto offenlegen ?
Kopfschüttel :/

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spmc-12355639674612 29.08.2016, 14:14
2. So eine verrückte Idee

kann ja wohl nur von unserem Justizminister stammen. Wahrscheinlich wird das dann wieder einmal vom Bundesverfassungsgericht einkassiert.

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Wolfvon Drebnitz 29.08.2016, 14:18
3. Fehler im letzten Satz

Im letzten Satz muß noch einmal negiert werden. "...wachsen nur ein bis zwei Prozent der Kinder bei Männern auf, die nicht wissen, der leibliche Vater des Kindes zu sein." Nach Kindes muß noch ein "nicht" eingefügt werden. Die wachsen ja nicht bei Ihren wirklichen Erzeugern auf, sondern bei den Scheinvätern". Am besten den Satz neu formulieren...

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card1959 29.08.2016, 14:22
4. ... und wieder so ein merkwürdiges Gesetz

Warum kann der Geschädigte Vater, dem das Kuckuckskind untergejubelt wurde, seinen Anspruch nicht gegenüber dem Schädiger (sic: die Mutter) geltend machen? Wohl, weil er noch nicht genug Schaden genommen hat. Recht und Gerechtigkeit driften in Deutschland offensichtlich immer weiter auseinander!

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acitapple 29.08.2016, 14:25
5.

Zitat von accessfreeze
ich fände es wichtiger sich darum zu kümmern das die Väter die wissen das SIE Vater sind auch für ihre Sprösslinge zahlen. Mein Kind......
Wäre es nicht im Sinne der Gerechtigkeit in alle Richtungen zu streben ? Wo sehen Sie keinen Handlungbedarf, wenn ein Ehemann Zweifel an der Vaterschaft anmeldet, aber aufgrund der Sturheit (ganz nett ausgedrückt) der Ehefrau muss er für immer für ein Kind aufkommen, das nicht sein eigenes ist.

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hamock 29.08.2016, 14:30
6. gute idee

männer müssen verantwortlich gemacht werden können für ihren biologischen nachwuchs. frauen sollten das unterstützen.

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C-Hochwald 29.08.2016, 14:31
7. Recht und Moral

Die Frage der leiblichen Herkunft stellen sich ja nicht nur die vermeintlichen Väter, sondern in vielen Fällen auch die Kinder selbst (zumindest die, welche zur Kenntnis gelangen dass sie adoptiert sind).

Kann ein Gesetz hier wirklich Rechtsfrieden erzeugen. Kann eine Familie, in der ein Kuckungskind lebt, mit dem Wissen um diesen Umstand leben, wenn er bekannt wird?

Für mich ist dies keine Frage von Gesetz und Klagerecht. Ich sehe diese Fälle viel besser bei einer Ehe- oder psychologische Beratung angesiedelt. Denn mit einem zerrütteten Vertrauen müssen die Beteiligten erst mal zurechtkommen. Ohne professionelle Hilfe sind Scheidungen allzu oft die (vor allem für das Kind, oder Kinder) weit mehr schadende Konsequenz.

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maipiu 29.08.2016, 14:34
8. Das Wohl des Kindes bleibt auf der Strecke

Das Interesse der "Scheinväter" ist verständlich. Aber ist es auch gut für die "Kuckuckskinder", wenn so viel Unruhe in die Familie kommt, wenn ihr vermeintlicher Vater plötzlich nicht mehr ihr Vater ist? Ich finde, man sollte da sehr vorsichtig sein, denn wie im Artikel richtig angemerkt ist, kann man ja eine Familie nicht über Jahre "rückabwickeln". Außerdem ist der Begriff "Kuckuckskinder" nicht gut, denn Kuckucke sind weder mit dem Ziehvater noch mit der Ziehmutter verwandt.

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kroxx 29.08.2016, 14:36
9. Weltfremd

Man wüsste gerne was passiert wenn die Mutter sich schlicht weigert oder behauptet dass sie es nicht weiß. Das Gesetzt scheint mir, wie alles aus dem Hause Maas, unglaublich weltfremd zu sein.

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