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Kuckuckskinder: Mütter sollen zur Auskunft über Sexualpartner verpflichtet werden
DPA

Der Bundesjustizminister will Mütter von Kuckuckskindern verpflichten offenzulegen, mit wem sie im Zeitraum der Zeugung Sex hatten. Das neue Gesetz soll die Rechte der Scheinväter stärken.

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julia_m_78 29.08.2016, 14:38
10. Überfällige Reform

Männer, die wegen potentieller Unterhaltszahlungen belangt werden, haben keinerlei Möglichkeit, Auskunft zu ihrer Intimsphäre zu verweigern und noch nicht einmal, sich einem DNA-Test zu verschließen. Insoweit ist diese Reform letztlich nur gerecht. Männer haben anders als zukünftig Frauen übrigens auch jetzt schon keine Möglichkeit, im Einzelfall die Erteilung der Auskunft zu verweigern, wenn diese unzumutbar ist.

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larsmach 29.08.2016, 14:42
11. Aus welchem Jahrhundert ist DAS denn!!??

Wenn man(n) in einer Beziehung lebt und ganz glücklich damit ist, was soll dann so weltbewegend dabei sein, wenn die Frau z.B. nach einer Affäre ein Kind bekommt.

Ich schaue mich um und sehe zahllose "Patchwork"-Familien, in denen eh Kinder von ganz anderen Elternteilen stammen - und das nicht nur biologisch, sondern auch inklusive persönlicher Bindungen.
In erster Linie zählt für mich, ob ein Kind innerhalb einer Beziehung geboren wird und aufwächst. So geht "Familie".

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Atheist_Crusader 29.08.2016, 14:42
12.

Das klingt mir nach etwas das sich leicht umgehen oder missbrauchen lässt. Denn so weit muss es erstmal kommen, dass ein Scheinvater vor Gericht nachweisen kann, dass er nicht der leibliche Vater ist.

Sinnvoller wäre es in meinen Augen, die Voraussetzungen für einen gerichtlich akzeptierten Vaterschaftstest zu senken. Oder ganz allgemein mal die ganze Unterhaltsproblematik neu zu überdenken. Dass die Mutter mit dem Argument des Kindswohls einen mutmaßlichen Vater schröpfen kann, ist jedenfalls keine gute Lösung.

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brille000 29.08.2016, 14:45
13. Alles seltsam ...

Da darf ein zweifelnder "Vater" noch nicht einmal einen Gentest machen lassen, da muss einer, der unrechtmässig gelöhnt hat, den Unterhalt nicht von der Verursacherin, der Mutter, zurückfordern sondern vom richtigen Erzeuger. Wer kümmert sich denn darum, dass dieser auch zahlt? Wer kam übrigens auf diesen schäbigen Begriff "Kuckuckskind"?

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Gunter 29.08.2016, 14:46
14. Gedächtnis

Wie kann man der Frau das Gegenteil beweisen, wenn sie behauptet es nicht mehr zu wissen?
Eventuell hat sie gar nicht nach dem Namen gefragt?
Oder plant Herr Maas, dass man sich vor dem Sex den Personalausweis zeigen lassen muss?

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dissidenten 29.08.2016, 14:46
15.

Ein Gesetzesvorschlag, der Männern Rechte einräumt und die gegenwärtige Benachteiligung der Männer nicht weiter verschärft? Was ist mit unserem Justizminister passiert? Etwa ein Anfall von 'Nachdenken bevor man den Mund aufmacht'? Ich bin beeindruckt, zu welchen Gedankenleistungen ein SPD-Politiker fähig ist.

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peter_kraus 29.08.2016, 14:46
16.

na das hätte unser Hr Maas wohl gerne - wo lebt er ? Da kann er sich endlich mal dran aufgeilen - wer hat mit wem ? und dann gleich bitte als Datenbank anlegen. Geht's noch ? Anscheinend sind bei dem Maas gleich ein paar Sicherungen auf einmal durchgeknallt. Maas bitte verschrotten.

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Atheist_Crusader 29.08.2016, 14:47
17.

Zitat von card1959
Warum kann der Geschädigte Vater, dem das Kuckuckskind untergejubelt wurde, seinen Anspruch nicht gegenüber dem Schädiger (sic: die Mutter) geltend machen? Wohl, weil er noch nicht genug Schaden genommen hat. Recht und Gerechtigkeit driften in Deutschland offensichtlich immer weiter auseinander!
Weil die Mutter nicht als Schädiger gesehen wird. Gesehen wird das Kindswohl, für dessen Einschätzung teils der Staat, teils die Mutter zuständig ist.

Der Vater hat dabei sehr wenig Rechte. Aber ich sehe nicht, wie dieser Vorschlag viel daran ändern wird. Bis man erstmal soweit ist zu wissen, dass es sich nicht um den eigenen Nachwuchs handelt, hat man schon einen langen Kampf vor Gericht vor sich.
Man kann nicht mal eben ne Speichelprobe vom Kind nehmen und mit einer eigenen Probe ans Labor schicken. Das heißt... kann man schon, wird dann aber vor Gericht nicht akzeptiert - es sei denn, der Test wurde gerichtlich angeordnet. Und dafür brauchen Sie schon eine ziemlich gute Begründung. Einfacher Verdacht reicht nicht.

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paulvernica 29.08.2016, 14:47
18. Schluss mit den Lügen

Zitat von spmc-12355639674612
kann ja wohl nur von unserem Justizminister stammen. Wahrscheinlich wird das dann wieder einmal vom Bundesverfassungsgericht einkassiert.
Die Lügerei dieser Frauen muss ein Ende haben. Sie belügen den vermeintlichen Vater, sie belügen den biologischen Vater und sie belügen das Kind.

Ausnahmsweise mal ein gutes Gesetz von Herrn Maas.

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a.weishaupt 29.08.2016, 14:48
19. Alleine schon

Es gibt keine Erzeuger, nur Väter. Man stelle sich mal vor, eine Mutter würde als "Gebärerin" bezeichnet. Ein Sprachgebrauch, der wie direkt aus den 1930ern wirkt.

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