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Kundenfragen zu Fertiggerichten: "Muss das mit dem Beutel in die Pfanne?"
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Wie viel ist ein Viertelliter Wasser in Millilitern? Hat "auf höchster Stufe erhitzen" etwas mit Treppen zu tun? Fragen an Lebensmittelhersteller lassen Zweifel an den Kochkünsten der Deutschen aufkommen. Aber es gibt Hoffnung.

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ditor 01.02.2017, 12:40
1. Pfannkuchenfertigmischung

Es gibt Fertigmischungen für Pfannekuchenteig. Wer das weiß kann über minimalste Kochkünste vieler Mitbürger kaum erstaunt sein.

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c.PAF 01.02.2017, 12:47
2.

Das müssen Scherzanrufe gewesen sein. Bitte sagt, daß das wirklich nur Scherzanrufe waren...

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bstendig 01.02.2017, 12:48
3. Das wäre kein Job für mich

Bei solchen Fragen könnte ich wahrscheinlich nicht ruhig bleiben. Ich bewundere die Mitarbeiter in den Hotlines, die das können.

Respekt!

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curiosus_ 01.02.2017, 12:48
4. Bei derartig präzisen...

Früher habe die Anleitung gelautet: "Regelmäßig wenden", sagt Felix Ahlers. "Dann hatten wir immer Beschwerden, dass das Fischstück zerbrochen ist, weil die Leute zehnmal gewendet haben." Nun stehe auf den Packungen: Acht Minuten in der Pfanne garen und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

...Angaben braucht man sich auch nicht zu wundern. Der, dem klar ist wie oft das ist, der wendet auch ohne Packungsaufforderung. Und alle anderen ärgern sich hinterher, dass die Fischstäbchen immer ohne Panade aufs Teller kommen.

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schlipsmuffel 01.02.2017, 12:56
5. Und...

...in wieviel Mililiter Wasser "tut man" nun ein Kilo Pasta? Muss man das Wasser nicht vorher abkochen?

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Flari 01.02.2017, 12:57
6.

Viele Rezepte beinhalten nicht einmal, nach welcher Zeit aufgekochtes Wasser gar ist und wie man sein Anbrennen verhindern kann.
Klar, dass dann viele auf den Lieferdienst zurück greifen.

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lawyer78 01.02.2017, 13:00
7. Leider wahr!

Man wünscht sich zwar, dass derartige Anfragen "nur ein Jux" sind, aber leider ist es meistes wahr.

Im Zelturlaub wollte eine promovierter Mitreisender Tütensuppe (Pulver) zubereiten und wunderte sich über die aufsteigenden Rauchschwaden. Er wusste einfach nicht, dass man vor dem Erhitzen noch Wasser hinzugeben musste. Der Topf wanderte in den Müll.

Während meiner Schulzeit gab es ein halbes Jahr lang Hauswirtschaftsunterricht, in dem wir gemeinsam in der Schulküche gekocht haben. Das war eine gute Basis für eigene Versuche. Unsere Kinder helfen seit ihrem dritten/vierten Jahr bei der Zubereitung beim Essen. Learning by doing - die Eltern sind gefragt!


kann ich aus eigener Erfahrung leider nur bestätigen. Wir waren mit Freunden

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syracusa 01.02.2017, 13:02
8. falsche Fragestellung

"Ich habe eine Menge Erfahrung und Wissen zu den Themen Lebensmittel und Kochen"

Diese Fragestellung muss zwingend ein absurd falsches Ergebnis ergeben. Ich beispielsweise koche außerordentlich gerne, messe beim Braten die Kerntemperatur, habe mir ein eigenes Sous-Vide-Kochgerät gebastelt, mit dem ich auch einen 10-kg-Braten butterzart auf den Punkt garen kann, und habe mir in den Garten einen Holzbackofen gemauert, in dem ich mein eigenes Brot backe. Und ich lerne noch immer ganz begeistert dazu.

Dass ich bzgl. meiner Kochkünste so gerne dazu lerne, kann man natürlich auch so verstehen, dass ich noch immer das Gefühl habe, nicht genug zu wissen. Folglich müsste ich die obige Fragestellung als verneinen. Und ich denke, dass das auf alle anderen ambitionierten Hobby- und Profiköche gleichermaßen zutrifft.

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Sibylle1969 01.02.2017, 13:03
9.

Als Kind wollte meine Mutter, dass ich kochen lerne, denn ich sei ein Mädchen, und da müsse ich ja kochen können, wenn ich mal heirate. In den 80er Jahren fand ich diese Argumentation nicht mehr so richtig überzeugend und sagte daher trotzig, ich würde nur einen Mann heiraten, der kochen kann. Als ich dann meine erste eigene Wohnung während des Studiums hatte, stellte ich fest, dass es relativ langweilig ist, wenn man nur ein Spiegelei braten und eine Packung Miracoli zubereiten kann. Daher fiel es bei mir auf fruchtbaren Boden, als meine ältere Schwester mir zum 23. Geburtstag ein Single-Kochbuch schenkte, das eine Menge einfach und schnell zuzubereitende Rezepte enthielt, die mir schöne Erfolgserlebnisse bereiteten. So bekam ich Spaß am Kochen, kaufte mir mehr Kochbücher und wagte mich mit der Zeit an kompliziertere Rezepte. Seitdem kann ich einigermaßen gut kochen (mein Mann übrigens auch). Wenn wir nicht gerade auswärts essen, kochen wir jeden Abend. Am Wochenende probieren wir auch manchmal neue Rezepte aus. Wer also so wie ich nicht von seiner Mutter kochen lernt (lag an mir, ich wollte als Teenager nicht), wird es sicher später nur dann lernen, wenn man sich aktiv darum bemüht.

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