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Lafontaines Ex-Frau Christa Müller: "Kein schlechtes Leben jetzt"
DPA

Oskar Lafontaine verließ sie und lebt heute mit Sahra Wagenknecht zusammen: Erstmals hat Christa Müller ein Interview über ihr neues Leben als Ex-Frau des Linkenpolitikers gegeben. Vieles bereut sie demnach nicht, schon gar nicht ihre umstrittene Einstellung zur Rolle der Frau in der Gesellschaft.

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stepanus34 28.04.2013, 19:30
1. nebenbei

Ist ne ganz tolle Frau. Ne starke Frau. Sie ist nicht kaputt gegangen, als sie verlassen wurde von einem Mann, der die Macht mehr liebt als Menschen. Sie wirkt nicht verbittert.
Sie lebt für andere Menschen - ihren Sohn, ihre Mutter, die Mutter Oskat Lafontaines. Diese Haltung gibt ihr wieder Kraft zurück. Sie steht für die Werte, die sie lebt; sie lebt die Werte, für die sie eintritt. Dabei ist sie nicht abhängig davon, dass andere ihr zujubeln.
Es sind sehr gesunde Werte. Man sieht ihr die innere Stärke an, auf dem Foto, neben Oskar, auf dem Weg zum Wahllokal. Oskar geilt nach Macht, Anerkennung, voll auf die Öffentlichkeit (wer oder was das auch immer ist) ausgerichtet. Sie ruht in sich selbst, den Blick, tja, fast möchte ich sagen ein wenig nach innen gerichtet. Wenn die Öffentlichkeit sie fallen lassen würde wie ne heiße Kartoffel, würde sie das nur bedingt tangieren. Ihr Leben spielt woanders. Für Oskar wäre es ne Katastrophe.
Die frühe Trennung von Mutter und Kind schadet dem Kind. SPON setzt es in Anführungszeichen - überflüssigerweise und als einziges aller anderen indirekten Zitate. Wohl um sich von dieser Haltung zu distanzieren. Ja, Haltung hat sie, diese Christa Müller.

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westerwäller 28.04.2013, 19:39
2. Und ein paar Mietshäuser ...

Zitat von stepanus34
I Ja, Haltung hat sie, diese Christa Müller.
... machen halt wirtschaftlich und intellektuell unabhängig ...

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mariannamancini 28.04.2013, 20:04
3. Wie Recht sie hat

Die frühe Trennung von Mutter und Kind ist schädlich. Ein wichtiges Thema, Staatsgelder anstatt in Krippenausbau in ein vollwertiges Erziehungsgehalt zu stecken.

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tutnet 28.04.2013, 20:07
4. und wen interessiert das?

Die Politiker der Linken war schon immer verlogen, Wasser predigen und Wein saufen. Hoffentlich fallen die endlich aus dem Bundestag raus. Wenn nicht 2013, dann 2017. Irgendwann sind genügend SED-Altkader tot, dann wird die Linke zu einer 2% Splitterpartei

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westerwäller 28.04.2013, 20:13
5. In Anlehnung an ein altes, sozialistisches Dogma ...

... könnte man es dialektisch auch folgendermaßen formulieren:

Die Überlegenheit des Kapitalismus als Wirtschaftsform zeigt sich auch daran, dass man auch mit der Bekämpfung desselben reichlich Kohle machen kann ...

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montaxx 28.04.2013, 20:44
6. Weiter.

Zitat von sysop
Oskar Lafontaine verließ sie und lebt heute mit Sahra Wagenknecht zusammen: Erstmals hat Christa Müller ein Interview über ihr neues Leben als Ex-Frau des Linkenpolitikers gegeben. Vieles bereut sie demnach nicht, schon gar nicht ihre umstrittene Einstellung zur Rolle der Frau in der Gesellschaft.
Auch wenn's banal klingt:Ob links oder rechts - wo Geld ist,geht's immer weiter...

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gazettenberg 28.04.2013, 20:48
7.

Zitat von mariannamancini
Die frühe Trennung von Mutter und Kind ist schädlich.
Ja, und die Erde ist eine Scheibe.

Grüße ins Mittelalter.

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egyptwoman 28.04.2013, 20:55
8. optional

Frühe Trennung von Mutter und Kind schadet diesem? Hm, also ab welchen Alter sollten denn dann dieser Schritt unternommen werden, wenn die Kinder in die Schule gehen und davor bleiben sie brav zu Hause nur umgeben von der Mutter, dem Vater und anderen Erwachsenen. Naja in den alten Bundesländern wars halt Gang und Gäbe das die Frauen daheim blieben und die Väter das Geld mit heimbrachten, was die Frauen in eine finanzielle Abhängigkeit gebracht hat und wenn sie sich denn doch entschieden sobald die Kinder aus dem Haus waren, sich zu trennen, dürfen sie heute von ner mickrigen Rente leben. - Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, da war es Gang und Gäbe das auch die Mütter gearbeitet haben und die Kinder in der Kinderkrippe und später Kindergarten und Hort gegangen sind, ich kann obwohl meine Tochter erst zur Wendezeit geboren wurde nicht sagen, das es ihr geschadet hat, im Gegenteil, durch das Zusammentreffen mit anderen Kindern und dem Spielen mit diesen entwickelt sich wohl eher soziales Verhalten als wenn die Kinder ausschließlich unter Erwachsenen aufwachsen, die das kindliche Spiel nun einfach mal nicht so rüberbringen können als das unter Kinder möglich ist. Vor allem dann wenn es dann auch noch Einzelkinder sind, die meist nicht lernen zu teilen, weil ja alles nur für sie ist. - Man muss ja heut auch sehen, das die Mütter auch gezwungen sind zu arbeiten, teils weil das Geld der Männer einfach nicht mehr reicht als alleiniges Einkommen und auch deswegen weil es immer mehr alleinerziehende Mütter gibt. - Das nächste Problem ist man gibt seinen Job auf und wenn die Kinder dann alt genug sind, findet man keinen neuen Job oder nur einen Minijob weil man zu alt ist und/oder zu lange aus dem Beruf raus. - Es mag zwar sein das diese Frau sich für die Familie entschieden hat, aber sie hatte auch einen Mann der gut Geld verdient hat und auch aufgrund dessen das sie zu den oberen Zehntausend gehört, konnte sie sich auch diese Mietshäuser leisten, von denen sie heute lebt. - Die meisten Frauen mit Kindern haben diesen Hintergrund nicht.

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spindoctw 28.04.2013, 21:55
9. Durchaus schlüssige linke Haltung...

... die zeigt, wie unzeitgemäß die Linke ist. Wenn eine Frau heute über Jahre zuhause bleibt, ist sie aus dem Beruf raus - insbesondere wenn es sich um mehr als einen Anlernjob wie Kassiererin oder Friseurin handelt. Wer studiert hat, kann sich das nicht leisten, das hat die Frau Ökonomin selbst sehen müssen. Gut, wenn man genut Kohle im Hintergund hat, um sich als Immobilienspekulantin zu betätigen... ach ja, das ist dann eher nicht mehr so links. Merkt das eigentlich jemand von deren Wählern oder denken die alle nicht weit genug?

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