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Laubbläser im Herbst: Der große Krach
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Pünktlich zum Herbstbeginn dröhnen Laubbläser durch die Straßen, um herabfallende Blätter zu beseitigen. Im österreichischen Graz sind die Geräte nun verboten worden - damit ist das Laubproblem jedoch noch nicht gelöst.

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curlybracket 08.10.2014, 09:35
40. Das Problem sind nicht...

... die Laubbläser, sondern die mangelnde Lärmschutzverordnungen, die die Lautstärke nicht begrenzen. Die Hersteller und Andwender müssten stärker in die Pflicht genommen werden. Technisch ist es kein Problem, die Dinger auf ein erträgliches Lärmniveau zu bekommen. Alleine der Wille fehlt, denn es kostet ja Geld und dann kann Heinz Dumpf keine Laubbläser mehr für 20 Euro im Baumarkt kaufen.

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susiwolf 08.10.2014, 09:36
41. Die No. 4 unter der Windschutzscheibe ...

Bleibt am Anfang die Frage nach dem grünen Aufkleber (meist) rechts unten bei den meisten Autos ...
Wenn dann nun diese 'Laubgeräte' (schmeichel;-) losdröhnen ... wird doch die 'No.4 in grün' ad absurdum geführt !
Oder -vielleicht- dient es nur noch der Aussage:
'Mein Auto hat 4 Räder ...'

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Leitfossil 08.10.2014, 09:36
42. Einzelschicksale

Gehört nicht der Laubbläser zu den Dingen, die extra für uns Deutsche erfunden wurden, wie das Mülltrennen und das Dosenpfand?
Wobei der Laubbläser sozusagen die Krone der Schöpfung ist, vereinigt er doch viele Bedürfnisse unter einem zentralen Dach. Gemeint ist die Effektivität der Hygiene, die auf Einzelschicksale von Kleintieren und Ohren von Säugetieren keine Rücksicht nehmen kann, wenn es um das große Ganze geht.

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_scout_ 08.10.2014, 09:40
43. Sollen sie doch Arbeitlsose

zu halbwegs gutem Lohn die Blätter wegräumen lassen, also nicht für einen Euro sondern zu einem gerechten Lohn für harte Arbeit, dann finden sich auch Leute dafür.

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pille.palle 08.10.2014, 09:41
44. 2-Takt-Stinker? Nein Danke!

Es geht doch nicht nur um den Lärm: Die größte Sauerei in meinen Augen ist, dass die professionellen Bediener z.T. stundenlang mit diesen Geräten hantieren müssen. Gegen den Lärm kann sich noch halbwegs mit einem geeigneten Gehörschutz wappnen, aber gegen die mit blauem Ölnebel vermischte Abgasfahne, die von diesen hochtourigen, lauten 2-Takt-Motoren ohne jegliche Abgasreinigungsvorrichtung ausgestoßen wird, nicht. Meinens Erachtens wird in diesem Bereich DE FACTO gegen verschiedene Arbeits- und Gesundheitsschutzvorschriften verstoßen, "legal" ist dies wohl nur, weil die Arbeit bzw. das Bedienen im Freien erfolgt. Meines Erachtens gehören diese Geräte im beruflichen Umfeld komplett verboten!!!

Ich gehe davon aus, dass die Geartengerätehersteller mit der heutigen Li-Ion-Akku-Technologie einen leistungsmäßig nahezu gleichwertigen Ersatz anbieten könnten. Natürlich müsste man Wechselakkus mit sich führen und die Ausrüstung wäre teurer.

Obige Aussagen gelten meines Erachtens auch für verschiedene andere Geräte, insbesondere Handgeräte, mit denen die Bediener ebenfalls über längere Zeiträume hantieren müssen. Im professionellen Bereich sind dies insbesondere Motorsensen und Rasentrimmer. Die kommunalen Eigenbetriebe sollten an dieser Stelle Vorreiter sein!

P.S. Dass Angestellte in der Garten- und Landschaftspflege i.d.R. nicht viel verdienen ist zwar ein anderes Thema, passt aber ins Bild.

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an-i 08.10.2014, 09:42
45. was heißt hier im Herbst,

wenn die Hausmeister "Dienste" anrücken und mit ihrer "Bewaffnung", da gibt es zwei mal die Woche höllischen Lärm wegen ein paar Staubkörner...man hat den Eindruck die werden nach Lärm Stärke bezahlt...

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p2c2e 08.10.2014, 09:46
46. Laubproblem?

Wie waere es mit Besen, Rechen und 4 haendischen Arbeitern - und damit ein paar Menschen, die wieder einen Job haben?

Autos werden irgendwann bewegt, hier fegen die Strassenkehrer mehrmals am Tag und entfernen so auch das Laub und den Autos ...

Gruesse vom Mittelmeer

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Berg 08.10.2014, 09:47
47. Nervig und lästig

Laub ist kein "Problem", sondern seit ewiger Zeit eine einfache Herbsterscheinung. Aufm Lande auch heute kein Problem. Aber wer in der Stadt im Grünen leben will, sollte sich im Herbst an der Laubarbeit beteiligen, und zwar mit dem Rechen und Laubsäcken. Ansonsten: Wegziehen in die ungrüne Platte.

Aufm Lande gibt es weitaus mehr Motorenlärm, als man annimmt: Feldmaschinen aller Art, dazu Rasenmäher, Graskantenschneider, Motorsensen, Heckenscheren, Kreissägen, Schleifer, Häcksler u.v.m. bis hin zum brummenden Biogasblockheizkraftwerk. Einfach nur lästig und nervend.

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schmusel 08.10.2014, 09:48
48. Ich sag mal so:

In privater Hand haben diese Scheissdinger nichts verloren! Jeder Trottel glaubt seine paar Quadratmeter Garten mit einem solchen Gerät reinigen zu müssen - nicht nur im Herbst! Das ganze Jahr über hört man sie!

Ich bin erst 36, kann mich aber noch an Zeiten erinnern, da ging das auch ohne Lärm. Rechen und Besen - das hat schon funktioniert als es noch keine Verbrennungsmotoren gab.

In der öffentlichen Hand müssen die auch nicht unbedingt sein, jedenfalls nicht in dem Ausmaß. Meist sieht man ja ein ganzes Rudel Arbeiter das Laub hin und her blasen um es dann von diversen Häufchen einzusammeln. Mir gefällt da der Ansatz von fahrenden Laubsaugern sehr viel besser. Die saugen gleich mal 95% des Laubs ein - der Rest wird mit Besen oder von mir aus mit einem Laubbläser zugeführt. Und dann sind sie auch schon wieder weg. Das geht ein vielfaches zügiger als dieses rumgeblase.

Ausserdem gibt es wohl genügend Menschen die händeringend einen Job suchen und sich nicht zu schade wären, für den Mindestlohn einen Besen in die Hand zu nehmen.

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ontwoone 08.10.2014, 09:50
49. Harken u. Fegen ist Fitness pur

Jedes Jahr im Herbst harken und fegen wir wochenlang täglich ca. 1 Stunde. Körper und Kopf fit und keine Erkältungen. Davor haben uns die Bäume monatelang mit bester Luft versorgt.

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