Forum: Panorama
Leben mit ALS - Arbeit: "Woraus ziehe ich Kraft, wenn ich mich nicht mehr bewegen kan
Uta Wagner

Peter Spitzbart leidet an der tödlichen Nervenkrankheit ALS, sie nimmt sich immer mehr Raum im Leben des 50-Jährigen. Hier berichtet er von seinem alten Leben als Versicherungskaufmann - und seinem neuen als Sterbebegleiter.

hojas 19.09.2015, 18:48
1.

Vielen Dank für die Offenheit. Ihnen und allen anderen Betroffenen alles Gute und in der Schwäche Kraft.

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Karhu 20.09.2015, 06:19
2. Brain Computer Interface

Sehr eindrucksvoller Artikel aus dem starke Persoenlichkeiten und guter Familienzusammenhalt sprechen.

Fuer Herrn Spitzbart und seine Familie waere es vielleicht interessant, sich ueber Brain Computer Interfaces (BCI) zu informieren. Ein Ziel von BCI ist es, vollstaendig gelaehmnten Menschen zu ermoegelichen mit Hilfe von Signalen ihres Gehirns zu kommunizieren. Das kann die Patienten und ihre Familien zumindest etwas unterstuetzen, bevor - hoffentlich - einmal Methoden zu Heilung oder wenigstens Verlangsamung der Krankheit gefunden werden.

Zum Glueck scheint es Herrn Spitzbart im Vergleich zu anderen ALS Patienten recht gut zu gehen, und ich wuensche ihm, dass er nie ein BCI brauchen wird. Falls es aber doch dazu kommen sollte, waere es gut, sich fruehzeitig darueber zu informieren, damit man vor dem vollstaendigen Locked-In Zustand (completely locked in state (CLIS)) noch anfangen kann zu trainieren.

BCI Forschung gibt es unter anderem an den Universitaeten Tuebingen und Berlin.

Hier ist ein Artikel ueber BCI von 2006:

Die Macht der Gedanken
Auswege für Locked-In-Patienten
http://www.deutschlandfunk.de/die-macht-der-gedanken.740.de.html?dram:article_id=111443

Ich wuensche Herrn Spitzbart und seiner Familie alles Gute.

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bernhardine 03.10.2016, 11:36
3. Hoffnung

mein mann ist seid August 2016 auch betroffen.Bei ihm ist eine Limbische Enzephalitis 2014 festgestellt worden und dann COPD, keiner kann uns sagen ob das eine mit dem anderen etwas zu tun hat. wir sind noch recht ratlos und ihr Kommentar macht uns mut. Danke Bernhardine

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