Forum: Panorama
Legal Highs: Auf dem Horrortrip durch Badesalz

Kräutermischungen, die in Wahrheit Rauschdrogen sind: Der Drogenmarkt bringt immer neue gefährliche Substanzen hervor. US-Fahnder schlagen jetzt Alarm. Sie warnen vor Badesalzen, die Menschen in Depression, Selbstverstümmelung und Selbstmord treiben.

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Matyaz 23.01.2011, 21:40
90. straflose Selbsttötung

Zitat von Komm ran Koslovski
Selbstmord ist übrigends auch strafbar - es gibt aber trotzdem immer wieder genug denen das völlig schnurz ist. Komisch , ne?
Als was soll denn bitte Selbstmord strafbar sein? Sie können höchstens bei Ausführung des Selbstmordes andere Straftaten, etwa gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr o ä verwirklichen, Selbstmord an sich ist nicht strafbar.

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Komm ran Koslovski 23.01.2011, 21:48
91. Verbietet die Schokolade!

Zitat von marvinw
Sucht lieber eure Drogen im Sport und Meditation. Ist viel gesünder.
Oder Computerspiele, Pornos, wetten und Spiele (Poker usw.).
Das Probem ist damit leider nicht gelöst. Es gibt sportsüchtige Fitnessjunkies, Menschen die in Sekten für immer verschwinden, Kids die 16h täglich am Computer sitzen, Menschen die Haus und Hof verwetten oder verspielen.

Man kann alles übertreiben nicht nur den Konsum von bestimmten substanzen - die Sucht und Missbrauchgefahr und negative Konsequenzen für den Körper sind damit nicht gebannt.

Verbietet die Schockolade denn mein Nanchbar frisst drei Tafeln pro Tag und hatte gestern einen Herzinfarkt...

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Matyaz 23.01.2011, 21:56
92. schädlich oder nicht?

Zitat von ImmnlCnt
Von welchen "Folgen und Spätfolgen" reden wir denn bei Cannabis? Es gibt keinen einzigen dokumentierten, durch THC induzierten Todesfall und keine nachgewiesenen Langzeitauswirkungen auf Psyche und Gesundheit!;-)

Der Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Auftreten von Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis ist bewiesen, wobei allerdings unklar ist, ob die Psychosen lediglich durch den Konsum bei ensprechend veranlagten Patienten ´getriggert´ werden, also eventl. auch ohne Konsum,aber später aufgetreten wären. Ausserdem gibt es ein ´amotivationales Syndrom´ bei regelmässigem längerfristigen Konsum. Aber insgesamt sind die Folgen und Komplikationen des Cannabiskonsums im Vergleich zu denen legaler Drogen wie Nikotin und Alkohol eher gering.
Ich halte auch gar nichts davon, diese Folgen in erzieherischer Absicht ins groteske zu dramatisieren, der vermeintlich abschreckende Effekt dieser ´Aufklärung´ kehrt sich nach den ersten eigenen Erfahrungen von Erstkonsumenten schnell ins Gegenteil um, da ja die vorhergesagten Horrorfolgen ausbleiben und danach keinerlei auch berechtigte Hinweise auf Risiken mehr Ernst genommen werden.

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yato 23.01.2011, 22:00
93. canabis ist unschädlicher als nikotin und alk

die WHO zählt 74000 tote durch alk und ca 120000 tote durch nikotin jährlich in deutschland.

dagegen bitte einmal nach haschischtoten googeln, die gibt es zwar auch, jedoch nicht wegen haschisch, sondern wegen wegen der kriminalisierung, wegen schlägereien in gefängnissen etc.

in england wurden lieber die zuständigen gesundheitsminister entlassen, als sie darauf hinwiesen das hier das unschädlichere verboten ist und das diese praxis der gesellschaft sündteuer kommt, weil jeder häftling über 3000euro im monat kostet.

wir haben also auch heute noch unsere glaubenswahrheiten wie bei galilei, diesmal ist es nicht der klerus, sondern die justiz, die sich weigert durch das fernglas zu sehen. man müsste eingestehen das man sich geirrt hat und, das geht gar nicht.
;-)

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Tetsuori 23.01.2011, 22:06
94. Horrortrip

Nach dem lesen Ihres Artikels bin ich gerade auf einem ganz ganz üblen Trip. Die Ansammlung an wilden Geschichten über die wie aus dem Boden schiessenden Kräuter- und Badesalzlabore, selbstmordenden Amerikanern, hilflosen Polizeimeistern, etc. ist nun wirklich atemberaubend!

Was wollen Sie uns damit überhaupt mitteilen, hab ich irgendwo nicht aufgepasst? Es ist schade wohin die ganze Diskussion abwandert, anstatt vielmehr die spannende Thematik vom Recht am Rausch zu erörtern. Bitte informieren Sie sich hierzu einmal mit Hilfe der Pflichtlektüre vom werten Herrn Christian Rätsch (Enzyklopedie der Psychoaktiven Pflanzen) bevor Sie weiterhin mit des Teufels Tinte schreiben!

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vincentius 23.01.2011, 22:06
95. Mir kommt dieser Bericht irgendwie übertrieben vor

also irgendwie muss diesem Artikel noch eine spezielle Mission zugrundeliegen, denn an mutmaßlichen Übertreibungen wird nicht gespart:
"In Großbritannien sollen Millionen Menschen zu den Konsumenten von Kräutern, aufgemotzten Pilz-Konzentraten oder synthetischen Amphetaminen gehören.........."

Also das wäre ein Beispiel....das Gegenteil ist nicht beweisbar, aber hysterisch und mögliherweise aufrüherisch klingt die Aufmachung schon
Welche Mission? Klingt viellecht weit hergeholt, aber mir fällt dazu als Analaogie ein, dass die etablierte Medizin inkl. Pharma in Deutschland nicht wenig Einfluß ausübt, um gegen freiverkäufliche Mittel vorzugehen

Wenn man erstmal anfängt, neue Gesetze hinsichtlich Verkaufsrestrikitionen im Drogenmittelbereich einzuführen, dann kann man diese Instrumente auch weitergehender gegen

normale, durchaus hilfreiche Heilmittel aus dem Supermarkt ins Feld führen

Ich bitte, insbesondere angesichts der hysterischen Note dieses Artikels darum, meine Worte durchaus zu bedenken

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Pastor_David 23.01.2011, 22:09
96. Also...

Es gibt tatsächlich eine beträchtliche Anzahl kluger Foristen hier, ein gutes Zeichen.
"Drogen" (also getrocknete [Heil-]Kräuter) wurden verboten, damit die Geheimdienste einfach und ohne Risiko an grosse Geldmengen kommen - am Parlament vorbei, allen voran die CIA. Dank Einmarsch in Afghanistan können sie nun auch ihr eigenes Opium anbauen und deutsche Soldaten bewachen die Felder.
Zusätzlich profitiert die Pharmaindustrie, weil die wirksamen trockenen [Heil-]Kräuter ja verpönt und verboten sind.
Final ist das BtMG eine riesige Arbeits-Beschaffungs-Massnahme für staatlich alimentierte Juristen, Polizisten und (meistens) Anwälte und senkt die Arbeitlosigkeit drastisch.

Was also hiesse, den gesunden Menschenverstand zu nutzen und jede(n) angeblich mündige(n) Bürger(in) selber entscheiden zu lassen, was sie/er konsumiert, inhaliert, spritz, snieft oder sich irgendwo einführt? Ein paar mehr Steuern auf der einen Seite und ein bisschen mehr Beachtung der Menschenrechte, ein gesünderes, freieres Volk. Kein Politiker kann das ernsthaft wollen und es ist lächerlich in Relation zu den negativen Konsequenzen:
- marodierenden Polizisten, die an Waffen ausgebildet sind und dann im Kidnapping und Räubertum ihr tägliches Auskommen finden würden
- ein riesen Haufen bald arbeitsloser Richter, Staatsanwälte und Anwälte, die entweder aus jeder Fliege einen Elefanten machen und den Mittelstand als neue "Zielgruppe" ins juristische Auge fassen müssten oder zu extrem klagefreudigen HarzIV-Empfängern würden
- eine blamierte Medienlandschaft, die - wie der Spiegel - Jahrzehnte auf Seiten der Menschenjäger gegen Humanismus und Menschenrechte gewettert hat, um abstruse, sensationslüsterne Artikel unter das Volk zu streuen.
- drastisch fallende Aktienkurse von Pharmakonzernen, inkl. arbeitslos werdenden legale Pharma-Drogenpanschern
...
Wollen wir das? Oder führen wir der Justizmühle lieber weiterhin Randgruppen zum Zermalmen zu und haben Ruhe, solange es uns selber nicht erwischt?

Denken...

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kanopus 23.01.2011, 22:09
97. kanns...

...bald nicht mehr lesen: Es heißt Gesetz und nicht Gesetzt!

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nasenbärhh 23.01.2011, 22:13
98. Pseudoprofis

Zitat von ImmnlCnt
Das ist mal wieder ein typisches Beispiel für Anti-Drogen-Argumentation: Vorurteile gepaart mit schierem Unwissen. Von welchen "Folgen und Spätfolgen" reden wir denn bei Cannabis? Es gibt keinen einzigen dokumentierten, durch THC induzierten ......
Wer wird denn Ihrer Meinung nach in den Fachkliniken für Suchterkrankungen behandelt? Wer in den Psychatriestationen der Universitäts-Kliniken? Sprechen Sie doch mal mit cleanen Süchtigen - von diesen Menschen erfahren Sie aus erster Hand, welche Folgen der Konsum von Drogen - ja auch von Cannabis - hat. Dann können Sie sich gerne noch einmal über mangelnde Zurechnungsfähigkeit äußern!

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Krux 23.01.2011, 22:26
99. So ist es

Zitat von Komm ran Koslovski
Oder Computerspiele, Pornos, wetten und Spiele (Poker usw.). Das Probem ist damit leider nicht gelöst. Es gibt sportsüchtige Fitnessjunkies, Menschen die in Sekten für immer......
Das ist genau das Problem. Viele Menschen haben offenbar einen Hang zur Selbstzerstörung und eine Hang zur Sucht. Viele können das gut kontrollieren, andere weniger.

Diese neuen Drogen sind doch nur auf den Markt gekommen, um die Verbote zu umgehen, die Gesetze sind also kontraproduktiv.

Ich würde nicht alle Drogen zum Konsum frei geben, Crystal Meth zum Beispiel scheint ein wahres Teufelszeug zu sein. Auch bei Kokain hätte ich meine Bedenken. Aber mit harten Verboten kommt man offenbar nicht weiter. Vielleicht müsste man mal etwas offener die Möglichkeiten der teilweisen Freigabe diskutieren, mit flankierenden Massnahmen, auch, um die Jugend zu schützen. Doch der Jugendschutz allein ist für mich kein Argument für Verbote. Sonst müsste man zum Beispiel auch den Alkohol verbieten und auch sonst alles in der erwachsenen Gesellschaft, was der Jugend schadet. Und ich für meinen Teil will als Erwachsener nicht wie ein Kind behandelt werden...

Der Traum von der perfekten, gesunden, drogenfreien Gesellschaft wird immer ein Traum bleiben, dessen sollten wir uns bewusst sein. Ein solches Bewusstsein trägt auch zur Menschlichkeit bei, die ich in dieser Welt, wo alles immer öfter nur noch über Kosten und Nutzen wahrgenommen wird, ein wenig vermisse.

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