Forum: Panorama
Leipziger Gefängnisdirektor zum Fall Albakr: "Ein Rückschluss auf Fehler weise ich zu

Der mutmaßliche Terrorist Jaber Albakr erhängte sich in seiner Leipziger Zelle - und löste damit einen Justizskandal aus. Im Exklusiv-Interview mit SPIEGEL TV reagiert Gefängnisdirektor Rolf Jacob auf Kritik.

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TS_Alien 16.10.2016, 22:56
10.

Um einen Selbstmord nahezu auszuschließen, muss man den Gefangenen ans Bett fesseln und die Zunge fixieren.
Will das jemand?

So oder so hätte man bei den Ermittlungen kaum interessante Informationen vom Täter erhalten.

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StFreitag 16.10.2016, 23:03
11. Das einzig

Bedauerliche ist doch, dass dieser Herr nichts mehr aussagen kann. Wenn jetzt für alle Häftlinge seines Kalibers Permanentüberwachung gefordert wird, ist die Justiz bald am Ende. Der Skandal ist doch, dass er als anerkannter Flüchtling nach einem Türkeiaufenthalt einfach so wieder einreisen konnte.

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jorgeG 16.10.2016, 23:05
12. Unfug

Permanente Video- (und sonstige) Überwachung geht selbstverständlich (auch) in Sachsen, da machen die auch reichlich Gebrauch davon, insbesondere standardmäßig bei Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Nennt sich bgH (besonders gesicherter Haftraum) oder im internen Jargon B-Zelle. Und wie der sich an einem T-Shirt der Anstaltskleidung erhängt hat, das müsste mir auch erst einmal einer vormachen. Aber in diesen Ländern geht das, da zünden sich ja auch an feuerfeste Matratzen gefesselte Gefangene ohne Feuerzeug an. Gruselig.

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Ottokar 16.10.2016, 23:06
13. Was soll die Aufregung

darüber das sich der Mann in seiner Zelle erhängt hat ? Er wurde von der Polizei festgenommen nach unseren Gesetzen inhaftiert und fertig. Das er sich das Leben genommen hat ist zu begrüssen da es in Deutschland keine Todesstrafe mehr gibt. Die Behörden haben aus dem Vorfall gelernt und gut ist. Nun lasst es endlich gut sein. Einige Parteien versuchen nun Kapital aus dem Vorfall zu schlagen. Das allein ist schändlich.

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alicesprings 16.10.2016, 23:16
14.

Wenn jemand sich umbringen will, wird nichts und niemand das verhindern koennen. Abgesehen davon ist mir schleierhaft, worueber sich jeder so aufregt, sparte dem Steuerzahler eine Menge Geld. Ein Selbstmord-Attentaeter ist nicht unbedingt selbstmordgefaehrdet, der Sinn eines Attentats ist ja in erster Linie andere zu toeten (wenn er nur sich selber umbringt, weiss ich nicht, ob er sich darauf verlassen kann, sich die Jungfrauen im Paradies verdient zu haben

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ruibok 16.10.2016, 23:21
15. Gibt es auch noch Medien...

...die über die Lebenswirklichkeit der deutschen berichten?
Seit anderthalb Jahren wird gefühlt nur noch über Flüchtlinge, Frau Merkels Flüchtlingspolitik, Integration, Seehofers Meinung dazu, die AfD als Gewinnerin der Masseneinwanderung etc berichtet. Es reicht! Davor ging es übrigens um Griechenland...

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Rathard 16.10.2016, 23:26
16. Die skandalgeilen Geier der Medien

Wenn ein Terrorist sich umbringt, ist das Routine, keine Nachricht.

Wenn Politiker und Journalisten glauben, dass es besser sei, dass die verhassten Deutschen sterben und sie diesen Terroristen tief betrauern, zeigt das nur deren Verworfenheit.

Das hatte man in Deutschland schon zur RAF-Zeit, als gewisse Teile der Journalistik sich dem RAF-Umfeld zurechnen lassen mussten. Es ist auffällig, wie krankhaft sich gewisse Teile der deutschen Journalistik zur Kriminalität hingezogen fühlt. Schliesslich bringen die die fettesten Tot-Schlagzeilen und demgemäss muss man sie unterstützen, wenn man davon lebt.

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kuac 16.10.2016, 23:29
17.

Zitat von pauli96
Was hätte konkret besser gemacht werden können? Permanente Videoüberwachung geht in Sachsen nicht. Ist jetzt bekannt. Also was?
Das müssen die Foristen nicht erklären. Bei so einem wichtigen mutmaßlichen Terroristen und potentiellen Informanten hätten die verantwortlichen in Sachsen von anderen Bundesländern Rat holen können. So wie jetzt gemacht wurde, geht auf jeden Fall nicht.

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räbbi 16.10.2016, 23:31
18.

Zitat von pauli96
Was hätte konkret besser gemacht werden können? Permanente Videoüberwachung geht in Sachsen nicht. Ist jetzt bekannt. Also was?
Ganz einfach...du setzt da ne Nase vor die Tür, die auf den Jungen aufpasst und im Zweifelsfall auf den Panikknopf drückt.
Kann auch ein Praktikant machen...
Wenn das zu menschenunwürdig erscheint - also für den Praktikanten: alle 5 Minuten ein Kontrollblick hätte auch noch gereicht. So schnell stranguliert man sich nicht mit einem T-Shirt. Da hat man länger Spass dran.

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economic-fool 16.10.2016, 23:32
19. Laut Titelbild des SPIEGEL war Albakr Terrorist, weswegen die Diskussion um seine Suizidgefährdung verwundert

Und seit wann ist "Selbstmordattentäter" ein Beruf? Zitat aus dem Artikel: "Die Anstaltsleitung und die Psychologin des Hauses schätzten die Suizidgefahr als nicht akut ein. Erstaunlich bei jemandem, der quasi von Berufs wegen selbstmordgefährdet ist. Auch dass der Haftrichter ihn für einen Selbstmordkandidaten hält und Albakr selbst die Nahrungsaufnahme verweigert, bringt die Mitarbeiter zu keiner anderen Bewertung. So wurde sein Raum nur halbstündlich kontrolliert." Kurzer Hinweis: Das Mitreißen von Ungläubigen in den Tod ist angeblich eine Märtyrer-Tat, Selbstmord m. W. nicht. Von daher muss man jemanden, der zum Selbstmordattentat bereit ist, nicht zwingend für suizidgefährdet halten. Wenn Albakr jetzt - entgegen dem Titelbild des SPIEGEL - zum Depressiven uminterpretiert wird, dann möge man mir erklären, was ich davon halten soll, dass er SPRENGSTOFF hergestellt hat und Zivilisten mit in den Tod reißen wollte. Ist das eine hinnehmbare "Nebenerscheinung" von Depression? Wer's bejaht, möge das den Angehörigen der Germanwings-Katastrophe in's Gesicht sagen ...

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