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Limburger Bischofsresidenz: Tebartz-van Elst soll Kosten gezielt verschleiert haben
DPA

Mit einem Trick hat Franz-Peter Tebartz-van Elst offenbar verhindert, dass der Vatikan die Kosten der Limburger Bischofsresidenz erfährt. Die Summe wurde laut "FAS" gestückelt, um die Meldepflicht an den Kirchenstaat zu umgehen.

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topodoro 13.10.2013, 09:51
1. Aber einen guten Geschmack hat er ja...

Der Umbau auf engsten Raum zeigt aber auch den guten Geschmack des Bischofs.
Wenn man es so überlegt, sind die 30 Millionen ja gut angelegt, denn es wurden ja nur beste Materialien verwendet, die auch einige Zeit halten.

Also auf 30 Jahre angelegt wären das ja nur 1 Million im Jahr.

Ausserdem hat es ja nur ein Drittel der Schwarzen Kasse gekostet, die ja am Finanzamt vorbei geführt wurde.
(Ich wusste garnicht dass die Kirche offiziell schwarze Kassen führen darf.)

Wie auch immer: Das Gebäude sieht gut aus und hinterlässt einen modernen Eindruck, passt sich der Umgebung an, ist gute Architektur.

Der nächste Bischof freut sich.

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Hilfskraft 13.10.2013, 09:54
2. na und ?

dann hat er eben.
Was geht´s uns an?
Lediglich 2,8 Mio. stecken an Kirchensteuern drin.
Der Rest ist PAX-Geld.
Seit 1000 Jahren verhält sich die kath. Kirche so und wir verdanken ihr wunderbare Bauwerke.
Meine Stadt wäre ein Fliegenschiss auf der Landkarte ohne den Dom und dem Heer gothischer Kirchen.
Hat man damals nach den Kosten gefragt?
Fragt lieber nach den Kostentreibern von Stuttgart 21, Berlin-Flughafen, Hamburg-Elbphilamonie ...

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wurzelbär 13.10.2013, 09:56
3. soll Kosten gezielt verschleiert haben

Wenn die Medien genau so das Fehlverhalten dieser Politiker in Deutschland anprangern würden wie hier, bei dem "Limburger Käse", könnte man es verstehen. Aber nur, um von den politischen Unmöglichkeiten, Unzulänglichkeiten und Schwachsinn, den diese sich jetzt zur Zeit einfallen lassen um das Volk davon abzulenken, ist doch nur ein schlechter Witz ! Tiefstes Mittelalter, wie Plutokraten über ihre Schergen die Bauern knechten.

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schlob 13.10.2013, 09:57
4.

Zitat von sysop
Mit einem Trick hat Franz-Peter Tebartz-van Elst offenbar verhindert, dass der Vatikan die Kosten der Limburger Bischofsresidenz erfährt. Die Summe wurde laut "FAS" gestückelt, um die Meldepflicht an den Kirchenstaat zu umgehen.
wenn er etwas falsch gemacht hat,soll man das bestrafen-
andererseits ist die Architektur das beste was ich seit langem von der
Kirche gesehen habe-

und 40 Mio sind nicht gerade viel. Limburg wird im Fremdneverkehr mächtig profitieren usw

wenn die dämlichen windmühlen unserer 1000 mrd -wende längst abgerissen werden müssen,wird dies ensemble noch freude bereiten-

der papst sollte ihn zum berater bei kirchlichen baute ernennen.

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coyote38 13.10.2013, 09:57
5. NATÜRLICH wurden die Kosten verschleiert ...

... oder glaubt irgendjemand, dass sonst in DIESER Höhe Finanzmittel hätten fließen können ...?
Die offensichtlich kriminelle Ernergie TvE's ... und - Entschuldigung - einer RKK, die nicht willens oder fähig ist, solchem Treiben kompromisslos Einhalt zu gebieten, ist in der Tat SEHR bemerkeswert.

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hitfabrik 13.10.2013, 09:59
6. Scheinheiligkeit

wohin man blickt. Was ist eigentlich das Problem? Dieser Bischof hat die Baukosten von 5,5 Mio. im Laufe der Jahre durch Umplanungen auf vermutlich 40 Mio. erhöht. Es wurden immer nur Teilprojekte unter 5 Mio. beantragt, damit der Vatikan nicht Wind davon bekommt? NA UND? Auf jeder deutschen Baustelle (Dresdner Waldschlösschenbrücke, A72, Berliner Flughafen, Stuttgart 21 usw.) stiegen die Kosten ins Unermessliche. Der Kölner Dom hätte nach heutiger Währung 10 Mrd. gekostet. Gerade die katholische Kirche ist bekannt für seine luxurösen Prunkbauten, die hunderttausende faszinierte Besucher anziehen. Wir sprechen hier beim Limburger Bau über lächerliche 40 Mio! Selbst wenn TvE gehen muss, wird der Bau fertiggestellt und alle freuen sich über diese wunderbaren Um- und Neubauten. SCHEINHEILIGKEIT!!

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horchlöffel 13.10.2013, 10:00
7. tztztz ...

Ich schätze mal, dass wenn nicht alle, so doch sehr viele unserer heutigen von uns viel bestaunten, von Touristen besuchten und der Öffentlichkeit aufwendig restaurierten „Kulturdenkmäler“ zu ihrer Zeit verschleierte, aus dem Ruder gelaufene und von nur einem sehr kleinen, elitären Kreis von Nutznießern errichtete Werke auf der Höhe ihrer Zeit darstellen. Dieser Gedanke rückt mir den gescholtenen Bischof in ein etwas anderes, quasi „historisches“ Licht. Denn eines muss man ihm lassen: Geschmack und Sinn für Qualität scheint er im gleichem Maß zu haben wie Chuzpe, diesen durchzusetzen. So ein Bösewicht! Sein Kopf wird wahrscheinlich rollen und seine Nachmieter sowie deren Besucher gleichermaßen werden sich an seiner Hinterlassenschaft erfreuen ...

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tanmenu 13.10.2013, 10:04
8. Verschleiern

Zitat von sysop
Mit einem Trick hat Franz-Peter Tebartz-van Elst offenbar verhindert, dass der Vatikan die Kosten der Limburger Bischofsresidenz erfährt. Die Summe wurde laut "FAS" gestückelt, um die Meldepflicht an den Kirchenstaat zu umgehen.
Da hat die investigative Mannschaft aber was gefunden. Wowereit' Platzeck und Co verballern täglich soviel und die ach so kritische Presse hat schon längst abgeschaltet. Spon hat falsche Schwerpunkte.

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SozLib 13.10.2013, 10:06
9.

Dieser Vorfall nimmt im Spiegel mehr Platz ein als es die NSA und Eurokrise zusammen tun. Gehts noch? Ausserdem, der Mann hat wenigstens Geschmack!

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