Forum: Panorama
Limburger Bischofsresidenz: Teures Pflaster
DPA

"Ein Bischof braucht keine luxuriöse Residenz", sagte Franz-Peter Tebartz-van Elst, bevor er sein Amt in Limburg antrat. Dann rollte die Kostenlawine. Wann war der Bischof darüber informiert? Wussten die Kontrollgremien Bescheid? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Golo 14.10.2013, 18:26
1. Heimische Firmen

Zitat von sysop
"Ein Bischof braucht keine luxuriöse Residenz", sagte Franz-Peter Tebartz-van Elst, bevor er sein Amt in Limburg antrat. Dann rollte die Kostenlawine. Wann war der Bischof darüber informiert? Wussten die Kontrollgremien Bescheid? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Wo ist euer Problem?

30 Millionen Euro wurden investiert für handwerklich hochbegabte Unternehmer wie man aus dem Resultat feststellen kann.

Besser so als auf Schwarzkonten ;)

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lustiger_leser 14.10.2013, 18:35
2. Hm....

...wenn man sich das so vor Augen führt, sieht mir das nicht nach krimineller Energie aus. Denn dass man langfristig mit so einer Vorgehensweise nicht durchkommt, weil alles auffliegt, scheint doch offensichtlich. Bin ja kein Arzt, aber der ganze Umgang mit der Affäre besonders jetzt, wo der Druck zunimmt, lässt doch eher vermuten, dass gute Mann psychisch stark angeschlagen scheint. Verleugnen, Lügen, Abstreiten von Wissen trotz gegenteiliger Beweise, anderen Schuld zuweisen, kopflose Informationspolitik, gegenteilige Aussagen in kurzer Folge, Vertuschungsversuche nicht vertuschbarer Vorgänge, etc. usf. Das ist doch kein rationales Vorgehen eines "Managers", sondern eines panischen ... tja, mir fehlt leider der Fachbegriff. Hobbypsychater an Bord?

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genugistgenug 14.10.2013, 18:37
3. Satire oder Realität?

Satire oder Realität? Was meinen Sie?

1. Die Aufteilung in Segmente zur Unterlaufung von Kostenkontrollen ist überall üblich.
2. Die 3 Mio. stimmen - bei 10% Architektenhonorar - niemand hat was von Gesamtsumme gesagt.
3. Auch andere Bischöfe geben Millionen für ihre Bauten aus (deshalb sind die auch alle so ruhig)
4. Die 40 Mio sollte man sicherheitshalber verdoppeln als übliche Sicherheitsreserve.
5. Das seine Änderungen Geld kosten hat der Bischof sicher nicht gewusst - bzw er ist davon ausgegangen dass die Änderungen durch die nun fehlende Ausgangsbasis finanziert werden, weil die gibt es ja nun nicht mehr
6. Die Gemeinden sammeln sicher bald für die Unterstützung des Bischofs - statt 'Brot für die Welt' nun 'Badezimmerkacheln für den Bischof'
7. der Nachfolger freut sich über einen so eingerichteten Schuppen
8. bei 2.000 qm könnten hier einige Grundsicherungsbezieher (je 45 qm) einziehen
9. ebenso werden die Bischofsgehälter (bezahlt aus unseren Steuern) auf die Grundsicherung aufaddiert, bzw. Einmalzahlung
10. to be continued................

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bga 14.10.2013, 18:40
4. bga

Ein unglaublicher Vorgang. Mir fehlen die Worte. Ein Fall fuer den Staatsanwalt. Und ein unermesslicher Schaden fuer die katholische Kirche. Die Glaubwuerdigkeit ist dahin. Wie kann es sein, dass es heute noch Bischofskassen gibt? Schwarze Kassen also, die offensichtlich der Geheimhaltung unterliegen. Wie ein Mafia-Clan werden die Wissenden lebenslang zur Geheimhaltung verpflichtet. Schluss damit. Das schreibt nicht ein Kirchenfeind. Perversion des Evangeliums des armen Wanderpredigers aus Nazareth.

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bambus07 14.10.2013, 18:48
5. Seltsam erscheint,

dass nur Herr Riedel die Öffentlichkeit sucht. Die anderen beiden Mitglieder des Vermögensverwaltungsrats sind da wesentlich zurückhaltender. Liegt dies daran, dass Herr Riebel als Ex-Politiker eine gewisse Darstellungssucht innewohnt?

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valbris 14.10.2013, 18:52
6. Kostenlawine

Zitat von sysop
"Ein Bischof braucht keine luxuriöse Residenz", sagte Franz-Peter Tebartz-van Elst, bevor er sein Amt in Limburg antrat. Dann rollte die Kostenlawine. Wann war der Bischof darüber informiert? Wussten die Kontrollgremien Bescheid? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
wenn man an andere Fehlplanungen denkt, wie
die Energiewende, den Berliner Flughafen, Hamburger Elbphilharmonie, die Eurorettung, ... auch wenn das nur Steuergelder sind, sollte mit der gleichen Härte die Schuldigen genannt werden.

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Ferenc 14.10.2013, 18:53
7. Es muss sich etwas ändern damit alles beim alten bleibt

Das geheuchelte Entsetzen im "hohen Klerus" ist genau wie bei den exzessiven massenhaften Kinderschändereien katholischer Kleriker nichts als ein Versuch von Schadensbegrenzung, und Vertuschung der eigentlichen Wahrheit: So wie Tebartz van Elst haben nahezu alle Bischöfe, Kardinäle, Päpste etc. gehandelt, dies ist nicht die Ausnahme, sondern das Wesen der Kirche, Bescheidenheit zu predigen, lügen sie zu leben, aber unter dem herbei gelogenenen Heiligenschein zu protzen prunken und prassen.

Die Kirche beklagt laut das in der Welt ungerecht verteilte Gut, ist aber in der Realität ein ungeheuer reicher multinationaler Konzern, welcher mit niemandem teilt, ihre Geld und Besitzgier ist krankhaft.

Tebartz van Elst, der um Schadensbegrenzung bemühte Zollitsch, und der fromm gegen die tatsächliche Realität der Kirche lügende Papst, sie alle sind Nutznießer dieses parasitären Betrügervereines.

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saaman 14.10.2013, 18:55
8. So muss die RKK weitermachen ...

... damit sich die Zahl der Austritte kräftig beschleunigt. Ein Lügner, Großkotz, Blender, Aufschneider bleibt möglicherweise Bischof. Der Tepartz ist ganz schön clever. Er verarscht seine Organisation und diese fällt drauf rein. Skandal ist dafür ein sehr zurückhaltendes Wort.

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Stefan Wenzel 14.10.2013, 18:56
9. ...

Zitat von bambus07
dass nur Herr Riedel die Öffentlichkeit sucht. Die anderen beiden Mitglieder des Vermögensverwaltungsrats sind da wesentlich zurückhaltender. Liegt dies daran, dass Herr Riebel als Ex-Politiker eine gewisse Darstellungssucht innewohnt?
Genau das habe ich gestern auch gedacht, als ich ihn bei Jauch gesehen habe. Dem Vernehmen nach, dürfte es aber zudem auch die politische Nähe zu denen sein, die sich durch die Berufung von TvE übergangen fühlten. Es ging hier weder um Religion, noch Finanzen, sondern um knallharte Politik. Dass sich heute Politiker mit Bedenken zu Wort melden, wo wir in der Republik inzwischen mehrere Milliardengräber ("Wir begrüßen die Kölner U-Bahn als weiteren Zugang") haben, macht die Sache noch mehr zum Treppenwitz der Journallie. Aber bleiben wir in Köln. Kölner Messe, Köln-Arena, Kölner Kommissariat, Esch-Fond und Kölner Großmoschee - Abermillionen versenkt, aber: Schweigen im Walde.

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