Forum: Panorama
Liveticker : Arbeiter nehmen Rettungsaktion im Reaktor wieder auf

Mehr als eine Stunde durften die 50 verbliebenen Arbeiter den havarierten Reaktor 3 in Fukushima nicht betreten - zuvor war stark erhöhte Strahlung gemessen worden. Jetzt setzen sie ihren verzweifelten Kampf gegen das atomare Desaster fort. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

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Liberalitärer 16.03.2011, 20:42
310. Improvisation

Zitat von scsimodo
... Warum um alles in der Welt wurde nicht spätestens nach dem Tsunami laut um Hilfe geschrien? Japan ist nicht die Mongolei, sondern ein hochentwickeltes Industrieland. Da werden sich doch innerhalb kürzester Zeit mobile Generatoren per Lastenhubschrauber einfliegen lassen... Wahrscheinlich war wieder diese alberne Angst sein Gesicht zu verlieren dran Schuld.
Ich denke auch. Das Bsp. mit der Mongolei macht es nicht einfacher - die hätten geschrien. Nebenbei hatten sie wohl wieder einen Generator - leider nicht kompatibel. Es könnte essentiell ein Problem der Steckverbinder oder eines fehlenden Trafos sein. Aber leider ist es wohl zu spät. Es unterstreicht aber, Japaner können sehr gut organisieren, im Improvisieren haben sie Defizite. Auch keine neue Erkenntnis. Das ist nicht herab wertend gemeint, so bilden sie galt aus.

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OvErDrIvE 16.03.2011, 20:45
311.

Zitat von mbockstette
Putin verspricht Japan Gas-Hilfe "Der Chef des Staatsunternehmens Rosatom, Sergej Kirijenjo, sagte, es stehe keine Atomkatastrophe (Anmerkung: In Japan) bevor. Russische Experten hätten den Unglücksfall simuliert". An solche russischen Experten hat Japan nun wirklich keinen Bedarf, denn an solchen Experten besteht in Japan kein Mangel. Gruß Michael
Ich habe es selber im russischen Nachriten Sender gesehen. Es ging dabei konkret um fernen Osten! Es wurde simuliert, was dies für Russland bedeuten würde, wenn in Japan mit sehr schlimmen Folgen zu rechnen ist.
Es sind also sehr wohl sehr kompetente Experten, nur müssen Sie eben richtig übersetzen!

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Harald Lennartson 16.03.2011, 20:46
312. Ach ja, aber dann ...

Zitat von Hauruck
Liebe Atomkraftgegner, Euch sollte man den Strom abstellen, wenn es demnaechst zu Engpaessen kommt. Es geht doch hier nicht um alles oder nichts, sondern darum, wie man innerhalb bestimmter Risiken die Zukunft gestalten will. Ohne Strom geht es nicht.
... werden alle AKW-Befürworter vom regenerativen Strom abgehängt.

Einverstanden?

Aber ansonsten:

http://www.wald.de/jetzt-19-oekostrom-in-deutschland/

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...

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IchOnline 16.03.2011, 20:46
313. Überraschung!

"RSK-Chef Rudolf Wieland sagte SPIEGEL ONLINE, man werde sich dabei auch mit neuen Szenarien befassen müssen: "Es gibt Dinge, die über unsere bisherige Vorstellung hinausgehen." [Hervorhebung von mir]

Wieviele Dinge gibt es dann wohl noch, die über die jetzige Vorstellung der Reaktorsicherheitskommission hinausgehen? Das ist ja wie beim Merkel, das will auch "aus Erfahrung lernen". Atomkrafttests am lebenden Objekt, quasi.

Wie lernt man, ob in der Revolverkammer eine Patrone steckt? Lauf an den Kopf halten und abdrücken. War sie leer, dann hat man was gelernt. Oder, wenn man schlau ist - und das sind sie alle - nimmt man den Kopf von jemand anderem.

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LaXo 16.03.2011, 20:49
314. ...

Zitat von scratty_84
Jetzt sollen zur Kühlung ja Wasserwerfer eingesetzt werden. Aber wenn die Strahlung für Löschhubschrauber zu groß ist, wie sollte das dann mit Wasserwerfern funktionieren, deren Mannschaft der Strahlung ja eher länger ausgesetzt wären? Oder ist es einfach leichter Freiwillige dafür zu finden als freiwillige Piloten für die Hubschrauber?
Der Reaktor hat ein Leck umd somit steigt radioaktiver Wasserdampf nach oben, wenn man nun mit einem Helikopter darüber Wasser abwirft, ist die Strahlung für die Piloten (evtl auch die Hitze?) enorm.
Bei Wasserwerfern weiß ich nicht wie groß die Reichweite ist, denke aber man hat da einen sichereren Abstand, da der Großteil ja nach oben steigt und Richtung Ozean geweht wird.... Ob das stimmt weiß ich nicht, ist nur eine Vermutung von mir.

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Günter Bodendörfer 16.03.2011, 20:51
315. Guter Einwand

Zitat von scratty_84
Jetzt sollen zur Kühlung ja Wasserwerfer eingesetzt werden. Aber wenn die Strahlung für Löschhubschrauber zu groß ist, wie sollte das dann mit Wasserwerfern funktionieren, deren Mannschaft der Strahlung ja eher länger ausgesetzt wären? Oder ist es einfach leichter Freiwillige dafür zu finden als freiwillige Piloten für die Hubschrauber?
Ein wirklich guter Einwand. Langsam hab ich den Eindruck, dass auf dem Gelände noch ein Hund begraben liegt der keinesfalls ans Tageslicht kommen soll. Irgendetwas stimmt dort nicht, was beispielsweise hat die US-Armee dort gemacht? Vermutung: Die Plutoniumgeschichte (Reaktor3) und das sogenannte an Zwischenlager beim Reaktor4 haben einen direkten Zusammenhang mit amerikanischen Militärprojekten.

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Crom 16.03.2011, 20:57
316. ...

Zitat von CStonre
Außerdem können wir bequem Ökostrom aus Norwegen importieren.
Wir kaufen dort höchstens Zertifikate, um unseren Strom grün zu lackieren oder glauben Sie, man transportiert Strom von Norwegen bis Deutschland und dafür Atomstrom von Deutschland nach Norwegen?

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gzollt 16.03.2011, 21:03
317. Phobie

Zitat von jaein
wenn es hier um ein anderes thema gehen würde, wäre ihre aussage zu einer phobie erklärt worden und mit menschen in angst kann man ja nicht einen diskurs führen...denken sie mal darüber nach!
Es geht aber hier um kein anderes Thema. Kernkraftwerke sind wie Häuser ohne Toilette. Weltweit wurden Dutzende AKW´s gebaut ohne eine Entsorgungsmöglichkeit. Es gibt weltweit kein einziges Endlager. Jeder Atomfreund kann sich ein oder auch mehrere Brennstäbe daheim einlagern, dann denken vielleicht auch die Borniertesten mal um.

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Crom 16.03.2011, 21:04
318. ...

Zitat von solomong.
Im Grunde stehen mir (durchschnittlich) 78% meines heutigen Strombedarfs zur Verfügung, da dieser nicht aus AKWs kommt, bei mir sind es übrigens 100% (wenn man den Anbietern glauben darf).
http://www.test.de/themen/umwelt-ene...15250-4215252/

"Kommt anderer Strom aus meiner Steckdose, wenn ich einen Ökostromtarif wähle?

Nein, aus der Steckdose kommt überall der gleiche Strom. Physikalisch ist Ökostrom nicht von herkömmlichem Strom zu unterscheiden. Bildlich gesprochen speisen alle Stromerzeuger – der Windmüller genauso wie das Atomkraftwerk – ihren Strom in einen großen See ein, aus dem alle Stromkunden gleichermaßen beliefert werden. In dem See entsteht also ein Mix aus Ökostrom und konventio*nellem Strom. Weil sich Strom schlecht speichern lässt, muss der See immer den gleichen Wasserstand haben. Das heißt, es wird immer genau so viel Strom eingeleitet, wie auch entnommen wird. Je mehr Ökostromkraftwerke gebaut werden, desto mehr Ökostrom wird in den See eingeleitet – und desto sauberer wird er."

Fazit: Alle bekommen den gleichen Strom.

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IchOnline 16.03.2011, 21:05
319. VT gefällig?

Zitat von Günter Bodendörfer
Vermutung: Die Plutoniumgeschichte (Reaktor3) und das sogenannte an Zwischenlager beim Reaktor4 haben einen direkten Zusammenhang mit amerikanischen Militärprojekten.
Hihi, meinen Sie die USA brauchen für so was ausgerechnet ein olles japanisches AKW?

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