Forum: Panorama
Liveticker : Hubschrauber kippen Tonnen von Wasser auf Unglücksreaktoren

Ein neuer Kühlungsversuch hat begonnen: Militärhubschrauber überschütten den überhitzten Reaktor 3 im AKW Fukushima mit Wasser. Die japanische Polizei bereitet einen Einsatz mit Wasserwerfern vor. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

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Knutie 18.03.2011, 13:23
300. °

Zitat von georg_lm
Mit dem RICHTIGEN Schiff könnte man dort sicher etwas ausrichten: Die Bereiche für die Besatzung können dort luftdicht zur Außenwelt abgeschirmt werden. Man vergleiche auch die Feuerlöschkapazität mit dem, was die Hubschrauber so transportieren können...
Die Nordic ist ein Hochseeschlepper und kein Feurlöschschiff.

Sicher könnte man vieles machen, z.B. ein entsprechend ausgerüstetes Schiff samt Besatzungen in der Nähe eines AKW stationieren, hat man aber nicht.
Man hätte ja auch diese AKWs gegen Tsunamis absichern können, oder sicherer vor Erdbeben bauen können, oder einen zweiten externen Stromanschluss bauen können, oder mobile Generatoren in der Nähe haben, oder ein passendes Anschlusskabel parat liegen haben, oder eine zweite Zufahrt ermöglichen, oder, oder, oder, oder, ...

Und trotzdem bleibt ein Restrisiko. Immer, auch wenn es noch so klein ist. Und dieses Restrisiko bedeutet, dass es irgendwann mal eintreten wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, nicht ob.

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Roppichan 18.03.2011, 13:28
301. Schadensersatz und TEPCO

Folgendes befürchte ich wird in Japan passieren: Es kommt zu keiner schweren Explosion (hoffentlich) und die
zerstörten Meiler werden mit Beton zugekippt. Danach wird die ganze Gegend um Fukushima bis hoch zu Sendai unter hoher
Strahlenbelastung stehen. Es werden Menschen erkranken, es
wird zu großen Problemen bei Kleinkindern kommen usw.
Die Fa. TEPCO wird überschüttet mit Klagen und die jap.
Gerichte werden dann Jahrzente benötigen um " Recht zu sprechen ". Ich habe 15 Jahre lang in Japan gelebt und kenne
dieses Land. Wie sang Udo: Mit einem Bein im Marskanal, mit
dem anderen im Neandertal.

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hermann gottschewski 18.03.2011, 13:31
302. Bitte berichtigen!

Der Liveticker berichtet:

[11.38 Uhr] Der Sender NHK berichtet, am zweiten Tag in Folge sei in einem Gebiet 30 Kilometer nordwestlich des AKW Fukushima I hohe Radioaktivität gemessen worden. Den Angaben zufolge wurden 150 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Wenn jemand dieser Strahlung sechs oder sieben Stunden ausgesetzt sei, so der Bericht, sei das die für einen Menschen verträgliche Jahresdosis.
[Zitat Ende]

Ich hoffe, dass dieser Unsinn bald berichtigt wird. Wenn ein Mensch der Strahlung von 150 Mikrosievert pro Stunde acht Stunden lang ausgesetzt ist, entspricht dies einer Gesamtbelastung von 1200 Mikrosievert. Für Menschen, die in strahlenbelasteten Berufen arbeiten, gilt im Arbeitsrecht eine Obergrenze von 20 Millisievert (also 20000 Mikrosievert) pro Jahr. Früher waren es sogar 50 Millisievert. Selbstverständlich wird diese Dosis für gesundheitlich unbedenklich angesehen, sonst wäre das Arbeitsrecht längst geändert. Bis zu 1000 Mikrosievert pro Jahr gilt eine Umgebung noch nicht als strahlengefährdet, und erst ab 6000 Mikrosievert pro Jahr muss eine Überwachung erfolgen. Siehe hier:

http://www.arge-strahlenschutz-berg....uigkeiten.html

Irgendjemand muss sich hier also kräftig verrechnet haben! Im übrigen kann ich mir schwer vorstellen, dass ausgerechnet der NHK so einen Blödsinn berichtet, da dort sehr sachlich und gut recherchiert berichtet wird und garantiert keine Nachrichten verbreitet werden, die zu unnötiger Panik in der Bevölkerung führen.

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gears 18.03.2011, 13:33
303. ...

oh man konnte 50t wasser in das reaktorgebäude spritzen und verzeichnet sowas als erfolgsmeldung... tropfen auf den heißen stein...

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doctorwho 18.03.2011, 13:34
304. .

Zitat von firefly
Zu sehen hier.
hih . qualifiziertes fachpersonal bei der arbeit ...... :-)

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grubers 18.03.2011, 13:34
305. Wenn man keine Ahnung hat ...

Zitat von firefly
Selbst in deutschen Kernkraftwerken arbeiten zu 95% Laien, die von der Materie höchstens durch einen zweiwöchigen Fortbildungkurs gehört haben. Wenn sie da hochqualifizierte Kerntechniker einsetzen würden, dann würden ja die Kosten für den Betrieb ins unendliche steigen.
Da spricht js einer mit richtig viel Ahnung.
Wie oft waren Sie schon auf einer Warte? Wieviele Personen kennen Sie, die auf der Warte arbeiten?

Jeder der dort arbeitenden Personen hat ein qualifiziertes Ingeneurs-Studium im Bereich der Energie/Verfahrenstechnik oder artverwandten Studiengängen absolviert. Die Schichtleiter und Reaktorfahrer haben jahrelange Berufserfahrung und kennen sich aus. Nicht umsonst müssen jährlich Simulatorprüfungen absolviert werden und das eigene Wissen dadurch geprüft werden.

Es ist immer wieder witzig was für eine Ahnung die ganzen möchtegern Insider haben ....
Genau daraus resultiert die "German Angst"

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IchOnline 18.03.2011, 13:36
306. Upgrade

Zitat von IchOnline
[...] Vorschlag zur Güte: Wenn Ihr zwecks Vertuschung und aus politischen Pro-Atomkraft-Gründen kassieren wollt, dann können wir uns auf und eine für das Gesamtkunstwerk einigen.
Ach so, ich vergaß:

- Der Unfall kann nur durch das Verstrahlen von Arbeitern und Rettungskräften bewältigt werden

Machen wir doch lieber vier 6en draus.

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Knutie 18.03.2011, 13:42
307. °

Zitat von Dumme Fragen
AWenn ich die Experten richtig verstehe, hatten die in Tschernobyl das Glück (!), dass durch den Brand des Graphits im Reaktor ein Großteil des radioaktiven Mülls über die nördliche Hemisphäre verteilt und damit ordentlich verdünnt wurde. In Japan wird es anders kommen, da wird das Giftzeugs nur lokal verteilt werden. Lokal heisst in diesem Falle wohl, dass in einem Umkreis von 400 km kein menschliches Leben mehr möglich sein wird.
Das hängt stark von der Windrichtung und den Niederschlägen ab. Zwischen 150 und 400 km wird geschätzt.

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amgitsnops 18.03.2011, 13:43
308. Sie haben Ihre Pflicht übererfüllt

Zitat von leander204
... Jetzt über die "armen" Mitarbeiter zu jammern ist ja wohl ziemlich daneben. Es ist jetzt deren Pflicht, den Schaden, den sie mitangerichtet haben, in Grenzen zu halten.
Sind die Mitarbeiter "Erdbeben", "Tsunami" und "Chefetage" auch wirklich auf der namentlichen Liste zu finden?

Ihr Beitrag ist ziemlich daneben, denn die Dortmitarbeiter haben den Schaden weder angerichtet noch mitangerichtet.
Noch ein Spruch aus den Tiefen des Forums: "Mit voller Hose ist gut stinken"
In diesem Sinne haben Sie ihrer Pflicht, auf die armen Schweinen dort auch noch einzuschlagen, auf das vortrefflichste entsprochen.

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lalito 18.03.2011, 13:48
309. 7

Zitat von IchOnline
Also, streng nach INES mag Fukushima bisher ja nur sein. Aber bilanzieren wir mal: - Ausfall aller .....
Das würde - so verbreitet - schon eher Panik auslösen. Nicht gewollt.

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