Forum: Panorama
Lob für Krisenkommunikation: "So stolz auf die Münchner Polizei"
DPA

Sie twitterte die ganze Nacht, in vier Sprachen: Die Münchner Polizei wird weltweit für ihre Informationspolitik gelobt - auch wenn noch Fragen bleiben.

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vegas333 23.07.2016, 12:36
50. Kranke Kommentare von kranken kleingeistigen Wesen

Jetzt kommen wieder alle besserwisser und sesselpupser und polizeihasser wieder zum Einsatz um ihren geistigen Dünnschiss los zu werden! Leute Eure Kommentare sind einfach nur krank genauso krank wie der Kopf dieses Amokläufers! Vor Euch müsste man Angst haben!

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Frida_Gold 23.07.2016, 12:36
51.

Zitat von Putin-Troll
Und was würden Sie sagen, wenn in Wahrheit die Russen einmarschiert wären, Ebola ausgebrochen oder ein Meteorit auf München gestürzt wäre? Es macht keinen Sinn sich über fiktive Schreckenszenarien den Kopf zu zerbrechen. Es reicht ein Jugendlicher mit Pistole um eine ganze Stadt abzuriegeln, und die Bundeskanzlerin aus dem Sommerurlaub zu holen. Völlig absurd das ganze.
Aber das war das Szenario, dass Zeugen gestern aufgebaut haben: Mehrere bewaffenete Täter! Dass die falsch lagen, weiß man heute, aber die Polizei musste gestern davon ausgehen, dass das wahr sein könnte.
Kommt es Ihnen nicht ansatzweise arrogant vor, heute der Polizei vorzuwerfen, von einer großen Bedrohungslage ausgegangen zu sein, wenn es Meldungen über weitere bewaffnete Männer gab?
Ja, die Männer gab es nicht wirklich. Zum Glück. Aber das konnte ja die Polizei nicht riechen!

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mwroer 23.07.2016, 12:37
52.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Ich glaube das wird schon noch Folgen haben. Da wird eine ganze Stadt lahmgelegt, nur weil die Polizei nicht erkennt, dass sie zwei ihrer Geheimpolizisten für Terroristen hält und in der ganzen Stadt suchen lässt.
Die Polizei muss erst mal den Zeugenaussagen folgen und vom schlimmsten Fall ausgehen. Da hat die Polizei keine andere Wahl - und wenn Sie Experte glauben man könne den Verbleib jedes Polizisten in Minuten verifizieren - speziell in einer solchen Situation wo noch 30 andere Schießereien in ganz München von Bürgern gemeldet werden - dann träumen Sie.

Die Polizei in München hat in dieser Nacht gute Arbeit geleistet. Die Münchener haben mit der opendoor Initiative gezeigt dass Sie auch in der Stunde nach einem solchen Attentat keine Angst haben fremde in ihr Heim zu lassen um zu helfen.

Ich bin froh dass Leute wie Sie die ohne jegliche Ahnung losmaulen selbst in Deutschland noch in der absoluten Minderheit sind.

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Igel 23.07.2016, 12:38
53. gute Reaktion aber...

was man aus diesem Einsatz lernen kann: bewaffnete Zivilpolizei einzusetzen ist in einer solchen Situation wohl keine gute Idee.
Auch muss man sich wohl insegesamt mehr Gedanken darüber machen, wie man Panik und falschem Alarm vorbeugen kann.

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Erft-Spector 23.07.2016, 12:38
54.

Zitat von David M
Für eine Stadt die wegen des Oktoberfestes seit Jahren vorgibt, auch auf einen viel größeren Anschlag vorbereitet zu sein, ist dieser Tag eine große Blamage. Ich finde es auch mehr als bedenklich den kompletten Nahverkehr einzustellen und so tausende Menschen zu zwingen in der Stadt zu bleiben wenn eine akute Gefährdungssituation besteht. Dazu stundenlang das komplette Informationschaos mit mehreren Tätern mit Langwaffen, weiteren Schießereien im Stadtgebiet, überlasteter Notruf 110, seltsame Aufrufe der Polizei die Autobahnen für anrückende Einsatzkräfte aus dem Umland zu räumen. Nur dieser Informationspolitik ist es zu verdanken daß es im Stadtgebiet immer wieder zu Massenpanik kam, zB im Hofbräuhaus. Zum Glück war der Täter so freundlich sich selbst umzubringen, nicht auszudenken was für ein Chaos auch heute noch herrschen würde wenn hier echte Terroristen am Werk gewesen wären.
Was erwarten Sie? Es gab in dieser Situation viele Kanäle. Allen voran waren es die privaten Sender, die Fehlinformationen lancierten. Einschaltquoten! Diese werden dann aufgegriffen und getweetet. Und augenblicklich herrscht ein Durcheinander das viele Verursacher kennt. Die Polizei hat den Einsatz etwas überdimensioniert, aber professionell abgearbeitet. Also! Was wollen Sie noch? So ist das nun einmal, wenn keiner gar nichts weiß. Dann muss nachgeschaut und gehandelt werden.

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Gmorker 23.07.2016, 12:39
55. Das Leben ist kein Computerspiel

Ich habe bei so manchem Beitrag grade der ersten Seite das Gefühl, die Leute verwechseln das echte Leben mit einem Computerspiel. In der Wirklichkeit wird der Aufenthaltsort einer Zielperson nunmal nicht mit einem "Questmarker" angezeigt und man kann auch nicht in der Missionsbeschreibung nachlesen, wieviele Täter es sind, und was das genaue Einsatzziel also die "Siegbedingung" ist. In der wirklichen Welt muss die Polizei mühsam erstmal herausfiltern, was zum Einsatz gehört und was einfach Unsinn ist. Der Aufenthaltsort der Täter kann eben nicht auf einer Echtzeitkarte als Blip abgelesen werden, so das man nur noch hingeht und die Mission gewonnen hat. Und im Gegensatz zu Computerspielen ist es im wirklichen Leben auch nicht möglich die Mission einfach neu zu starten, wenn man einen Fehler gemacht hat und die Situation eskaliert... daher sollte man alles tun, was das verhindert.

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arghh 23.07.2016, 12:39
56.

Zitat von KuGen
10% real, der Rest war Hype. EIne panische Bevölkerung , die zusätzliche Attacken im ganzen Statdgebiet hinzufantasiert, und eine Superkonhorte von 2300 ineffizienten Polizisten, die teils herumirren.
Mach dir mal Gedanken, wie die Polizei auf Hinweise reagieren muss. Wenn mehrere erwachsene Menschen übereinstimmend Berichten es ist mehr als ein Täter - dann muss das ernst genommen werden. Der Erfolg des Täters ist auch diesen Lemmingen zu zu schreiben!

Erschreckend für mich die Wertlosigkeit der Zeugen!
Mehrere Zeugen berichten Übereinstimmend von 3 Tätern mit Langwaffen: deutlicher Hinweis - kein Amoklauf.
Mehrere Zeugen berichten übereinstimmend von Langwaffen - aber es gab keine.

Mehrere Zeugen berichten von weiteren Schießerein.

Die Polizei wurde äußerst effizient daran gehindert ihre Arbeit zu machen - nicht vom Täter - sondern von phantasierenden Zeugen - denen die Wahrheit anscheinend nicht groß genug war.

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dirkozoid 23.07.2016, 12:40
57. Wofür die Polizei loben?

In dem stundenlangen Einsatz war die Polizei nicht in der Lage, den Täter, der sich einen (!) Kilometer vom Tatort schon längst erschossen hatte, auszumachen. Ob die Polizei Schlimmeres verhindert hat oder aber einfach nur zu spät kam, ist noch völlig unklar. Was soll also dieses Lob für die Polizei? Das ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut verfrüht!

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Realist50 23.07.2016, 12:41
58. Widerlich, nur noch widerlich

Es widert und ekelt mich als Polizisten der Bayerischen Polizei zutiefst an, wie hier hirnlose feige Schlaumeier die Arbeit meiner Kollegen in München in den Dreck ziehen. Solch eine Amoklage ist für alle (EZ, Streife, Spezialkräfte) eine absolute extreme Stresssituation. Vom Wohnzimmersessel aus super schlau daherreden, während wir den Kopf hinhalten, unser Leben einsetzen, aus der Freizeit kommend stundenlang, bis zum Rand der psychischen und physischen Erschöpfung gegen einen Amoktäter vorgehen usw. Es ist nur noch widerlich, widerlich widerlich, wie hier teilweise die Arbeit der Polizei kritisiert wird !! Der Pressesprecher hat auch einen hervorragenden Job gemacht. Kollegen/innen der EZ, der Streifen, USK, ED, SEK, ZEG, KP in München und alle außerbayrischen Kräfte, ich bin super stolz auf euch !!!

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HansSzymanski 23.07.2016, 12:42
59. Kompetent

Ein Lob dem Polizeisprecher.Selten im TV einen so klar, verständlich, ungeschörkelt, sachlich sprechenden Mann
gehört. Alle Achtung!

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