Forum: Panorama
Lufthansa-Maschine: Airbus flog mit beschädigtem Rumpf über Atlantik
DPA

Passagiere eines Lufthansa-Fluges von Chicago nach München sind im März womöglich knapp einem Unglück entgangen: Die Airbus-Maschine setzte beim Start mit dem Heck auf und flog mit beschädigtem Rumpf über den Atlantik. Erst nach der Landung wurde der Vorfall bemerkt.

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rodelaax 10.04.2013, 12:55
1. Naja ...

... ein tail strike passiert hinter dem Druckschott. Insofern wird es nicht so einfach zu einer Dekompression kommen. Besonders, wenn der Kontakt so leicht war, dass weder die Besatzung, noch der Tower etwas davon bemerkt haben.

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hennes8 10.04.2013, 12:56
2. Späte Schlagzeilen

Es wundert mich, dass dieser Vorfall erst jetzt große Schlagzeilen macht. Das stets bestens informierte Online-Portal The Aviation Herald aus Salzburg berichtete schon am 8. März ausführlich über den "Tailstrike" des Lufthansa-Airbus in Chicago:
Accident: Lufthansa A333 at Chicago on Mar 5th 2013, undetected tailstrike on takeoff

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flus 10.04.2013, 12:57
3. Nah ja !

So viel geht das schon .... wir muessen ja Kosten sparen . Ich bin nur gespannt wo dies eines Tages enden wird ?

Nach 998 Fluegen bin ich froh jetzt am Boden zu sein und hoffe nicht mehr so ein Geraet betreten zu muessen .

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criticalsitizen 10.04.2013, 12:58
4. Betriebswirtschatlich optimier, die Ländung häte ja den Gewinn geschmälert und ggf. den Flugpreis erhöht

denn der moderne Fluggast vergleicht ja die Flugpreise und bucht das billigst erscheinede, auch wenns nachher erstmal viel teurer wird (Internettverkauf ist immer teurer wegen der AGB bzw. er bezahlts mit schlimmsenfalls dem Leben).
Der dadurch enstandene ruinöse Wettbewerb unter den Fluglinien führt zu solchen "Störungen", wohl inzwischen auch bei der renommierten LH.

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wwwwalter 10.04.2013, 12:59
5. Ein paar Kratzer

Offenbar war die Berührung mit der Piste so schwach, dass die Piloten es nicht bemerkten. Ein paar Kratzer sind für mich keine "schwere Störung" und schon gar nicht die große Meldung wert, die jetzt daraus gemacht wird.

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spon-1290982200348 10.04.2013, 13:04
6. Panikmache

So etwas passiert weltweit beinahe täglich. Noch nie kam es deshalb zum Bersten der Druckkabine.

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Dromedar 10.04.2013, 13:08
7.

Also entgegen dem Artikel, selbst ein Druckabfall auf 11000 Metern Flughöhe gefährdet nicht unbedingt die Sicherheit. Ggf. gibt es Sauerstoff aus den herabfallenden Atemmasken, der Pilot wird auf 3000 Meter sinken und wahrscheinlich den nächsten Flughafen anfliegen. Im Tank jedenfalls ist genug Reserve um zur Not auch über den Atlantik in 3000m Höhe zu fliegen (man verbraucht da mehr Treibstoff). Würde allerdings kräftig die Kotztüten füllen :-), gibt halt mehr Turbulenzen auf der Höhe.

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dancar 10.04.2013, 13:09
8. Niemals wäre das Druckschott gebrochen!

Welch eine unnötige Aufregung! Was haben den Kratzer an der Außenhaut mit dem Druckschott vor der hinteren Türe zu tun? Unnötige Panikmache....der JAL Jumbo, der 1985 über Japan abstürtze, hatte eine unfachmässig zusammengenietetes Schott (es wurde nur eine Reihe Nieten gesetzt anstatt 2 Reihen) und nicht nur Kratzer an der Heck-Unterseite....

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einjenachdemer 10.04.2013, 13:09
9. schon wieder ein softwarefehler

Wann werden die Flugzeughersteller endlich einmal in die Pflicht genommen? Derartige "Unfälle" sind nichts weiter als das Resultat schlampriger Arbeit! Es ist ein Minimalaufwand aus den Positionsdaten und der Neigung des Rumpfes zu errechnen, wann sich die Aussenkontur in Bereichen bewegt, die gefährlich sind. Es wäre ebenfalls ein inimalaufwand eine entsprechende Warnung abzugeben, sobald sicherheitsrelevante Systemgrenzen berührt werden. Es wird wieder nichts geschehen....Vergleiche mit dem TA-Unglück in Schiphol vor einigen Jahren: Höhenmesser geben unsinnige Informationen wieder, und das System ist nicht in der Lage die Unsinnigkeit zu erkennen! Auch niemand bestraft worden

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