Forum: Panorama
Mahnwache für Hund Chico: "Unser Held, unser Freiheitskämpfer"
Ricardo Nunes

Rund 80 Menschen haben in Hannover eine Mahnwache für Chico abgehalten, den eingeschläferten Staffordshire-Terrier-Mix. Wer zündet Kerzen an für einen Hund, der zwei Menschen tötete? Ein Ortstermin.

Seite 2 von 19
astaubach 23.04.2018, 03:45
10. Ich glaube es nicht

Über die Demonstranten schreibe ich jetzt lieber nichts, ich hoffe, die Leute meinen es komplett satirisch. 2016 wurden in Deutschland nebenbei fast 59,3 Millionen Schweine geschlachtet. Egal. Unser Mitleid gilt Chico und - äh - da war doch noch was. Ach ja, den beiden Menschen, die vermutlich von geheimen deutschen Untergrund-Polizisten tot gebissen wurden.

Beitrag melden
geotie 23.04.2018, 03:55
11.

Mein ehemaliger Arbeitskollege ist für die Einführung der Todesstrafe, aber diesen Hund würde er gerne ein Denkmal setzen. Ich versteh die Welt nicht mehr! Tierlieb, aber Menschen haben nicht allzu viel Platz, wie ich finde!

Beitrag melden
interessiert35 23.04.2018, 04:02
12. Vegetarier...

Ich hoffe die versammelten und Ihre Tiere sind allesamt Vegetarier, ansonsten ist ihr Protest die größte Lachnummer der Geschichte. Aber es gilt bestimmt auch hier wieder... man kann ja nicht allen helfen. Also... das mit dem Hund ist MORD! Aber mein Schnitzel ist Genuss. So long.

Beitrag melden
RalfHenrichs 23.04.2018, 04:31
13. Ich frage mich dabei immer

nach welchen Kriterien entschieden wird, über welche Demo in so breiten Raum berichtet wird. 80 Personen. Berichtet jetzt immer SPON mit einem großen Artikel, wenn irgendwo in Deutschland 80 Personen demonstrieren. Nein? Warum dann hier? Weil die Demo skurill ist? Sollte nicht eher die Relevanz das Kritierium sein?

Beitrag melden
Cyman 23.04.2018, 04:56
14. Ohne Worte

Es gibt echt viele Verrückte in Deutschland. Naja, immerhin dürfen sie ihre Meinung sagen und wenn sie mögen, gern auch am ganzen Körper tätowieren lassen, demonstrieren und dabei ein Bier in der Öffentlichkeit zischen. Aber wenn man von Mord spricht und wenn Vereinzelte so weit gehen, Morddrohungen auszusprechen, dann darf man am Geisteszustand der Beteiligten zumindest leichte Zweifel hegen.

Beitrag melden
T.Rödel 23.04.2018, 05:17
15. Was ist mehr 'Wert'?

Der Mensch kann mit einem Tier nicht umgehen, das Tier handelt instinktiv. Zwei Menschen müssen für den Fehler anderer sterben, das Tier auch?
Der Mensch ist IMMER Schuld, nicht das Tier.
Der Mensch ist immer das Risiko.

Beitrag melden
finchen0598 23.04.2018, 05:45
16. besser

wenn der gefährliche Hund eingeschläfert wurde. Der hat zwei Menschen getötet und ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Punkt.
Die Entscheidung der Behörde ist in diesem Fall richtig. da hilft auch keine Mahnwache.

Beitrag melden
fördeanwohner 23.04.2018, 05:45
17. -

Auch wenn der Hund durch Menschenhand so geworden ist, so musste er trotzdem eingeschläfert werden, oder nicht? Welchen Sinn hätte es denn gehabt, ihn zu sich zu nehmen, wenn er so gefährlich war?
Ganz ehrlich, diese Menschen können sich schön bei denjenigen bedanken, die Hunde so erziehen und behandeln, dass sie tickende Zeitbomben werden. Gegen sog. Hundeführerscheine sind sie wahrscheilich auch noch.
Man wundert sich immer mehr.

Beitrag melden
dasfred 23.04.2018, 05:49
18. Wenn Gefühle den Verstand vernebeln

Wir haben hier einen älteren Hund, körperlich krank, so dass er ohne Operation nicht leben könnte. Der Hund hat seine einzigen Bezugspersonen getötet und stellt somit eine potentielle Gefahr dar. Nur, weil er ein Hund war, wird er von den Demonstranten auf die selbe Stufe gestellt, wie ein gut erzogener Familienhund. Damit wird komplett ausgeblendet, dass dieses Tier nichts mit dem zu tun hat, was sich überbesorgte Tierfreunde als Kuscheltier kennen. Ich bezweifle, dass diese Demonstranten überhaupt geeignet sind Hunde zu halten, wenn sie so undifferenziert für Tiere eintreten.

Beitrag melden
eunegin 23.04.2018, 06:00
19. peinliche Kampfhundlobby

Wenn man sich Sachverhalt und Video ansieht, kann ich es kaum fassen. Verschwörungstheorien (gegen die Medien), Gewaltandrohung und krudes Lobbying für Kampfhunde aus der Mitte eines zweifelhaften Milieus heraus. Das sind doch nicht die üblichen Tierfreunde, sondern eben die Kampfhundehalter, wegen welchen man die Straßenseite wechselt. So mache ich es jedenfalls in Berlin. Halter und Hund passen (in diesem Fall leider) eben zusammen. Welch Inszenierung. Im Übrigen werden nicht alle Kampfhunde eingeschläfert, sondern ein Exemplar, das zwei Menschen totgebissen hat. Die "Demonstranten" sehen aber auch sehr sensibel und einfühlsam aus, sind sicher Abonnenten des "Tierfreund" und haben ein Pony-Poster über dem Bett. Aus der Berliner Erfahrung heraus freue ich mich ehrlich gesagt über jeden Kampfhund weniger auf der Straße, wobei es auch andere geben mag - aber wie gesagt: Halter und Hund...

Beitrag melden
Seite 2 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!