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Managerin über Michael Schumacher: "Er ist noch nicht aufgewacht"
DPA

Seit seinem tragischen Ski-Unfall liegt Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher im Koma. Mit einem schnellen Aufwachen Schumachers sei nicht zu rechnen, sagte Managerin Sabine Kehm nun im Vorfeld des F-1-Saisonstarts in Melbourne. Trotzdem gebe es aber Anzeichen, die Hoffnung stiften.

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mat_yes 16.03.2014, 11:54
1. Das wichtigste Rennen

..deines Lebens Michael, gewinnst du hoffentlich auch.
Du bist ein Kämpfer und hast enormen Willen immer bewiesen!
Gewinne dieses Rennen. Ich hoffe ohne Blessuren und bleibende Schäden.

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vincent1958 16.03.2014, 12:01
2. Sorry..

Zitat von mat_yes
..deines Lebens Michael, gewinnst du hoffentlich auch. Du bist ein Kämpfer und hast enormen Willen immer bewiesen! Gewinne dieses Rennen. Ich hoffe ohne Blessuren und bleibende Schäden.
..aber da hoffen Sie wohl leider vergebens.Zu wünschen wäre es jedoch,dass die Schumacher Fans jeden späteren Zustand von Herrn Schumacher akzeptieren werden,egal wie er aussehen wird und ihm weiter die Treue halten.

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Kontra 16.03.2014, 12:17
3. Du musst ein Held sein in dieser Welt

Zitat von vincent1958
..aber da hoffen Sie wohl leider vergebens.Zu wünschen wäre es jedoch,dass die Schumacher Fans jeden späteren Zustand von Herrn Schumacher akzeptieren werden,egal wie er aussehen wird und ihm weiter die Treue halten.
Mir wäre es fast lieber die Fans würde dem Rollifahrer oder geistig behinderten der um die nächste Ecke wohnt genauso viel Mitgefühl entgegen bringen.
Tun sie aber nicht.Sind ja keine Helden.

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PetersMaus 16.03.2014, 12:27
4.

Zitat von Kontra
Mir wäre es fast lieber die Fans würde dem Rollifahrer oder geistig behinderten der um die nächste Ecke wohnt genauso viel Mitgefühl entgegen bringen. Tun sie aber nicht.Sind ja keine Helden.
Kommt drauf an, ob sie ihn kennen. MS ist aufgrund vieler Medienberichte über Jahre hinweg quasi ein "Bekannter", während irgendwer, dem man gelegentlich auf der Straße über den Weg läuf, eben ein Unbekannter leibt.

Jemandem, den man kennt (oder im Falle von MS: zu kennen glaubt), bringt man eben mehr Mitgefühl entgegen als einem Unbekannten.

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panzerknacker51 16.03.2014, 12:38
5. Das Eine und das Andere

Zitat von Kontra
Mir wäre es fast lieber die Fans würde dem Rollifahrer oder geistig behinderten der um die nächste Ecke wohnt genauso viel Mitgefühl entgegen bringen. Tun sie aber nicht.Sind ja keine Helden.
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Die behinderten oder altersgebrechlichen Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung haben bei Bedarf meine uneingeschränkte tätige Aufmerksamkeit. Deshalb darf man aber am Schicksal eines Prominenten durchaus Teilnahme zeigen oder etwa nicht?

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tapier 16.03.2014, 12:39
6. auch wenn es die Fans nicht hören wollen

Der Mann ist Tot, wenn er nicht er wäre hätte man die Maschinen schon längst abgeschaltet.
Und selbst wenn er auffwacht wird er nicht mehr er selbst sein, dazu dürften die Hirnschäden zu groß sein. Vielleicht irre ich mich ja auch, hoffen wir das Beste..

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vincent1958 16.03.2014, 12:42
7. Blickwinkel

Zitat von PetersMaus
Kommt drauf an, ob sie ihn kennen. MS ist aufgrund vieler Medienberichte über Jahre hinweg quasi ein "Bekannter", während irgendwer, dem man gelegentlich auf der Straße über den Weg läuf, eben ein Unbekannter leibt. Jemandem, den man kennt (oder im Falle von MS: zu kennen glaubt), bringt man eben mehr Mitgefühl entgegen als einem Unbekannten.
...dieser Blickwinkel auf den "Bekannten"MS ist wohl ein Phänomen der heutigen,medialen Zeit.Man verwechselt Schein mit Sein.Auch wenn für Sie MS ein Bekannter ist,Sie sind MS herzlich egal.Vieleicht hilft Ihnen dieser Blickwinkel, die "Star Anbetung" zu überdenken.

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Kontra 16.03.2014, 12:56
8. Man hat gar Mitleid mit Hoeneß.....

Zitat von panzerknacker51
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Die behinderten oder altersgebrechlichen Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung haben bei Bedarf meine uneingeschränkte tätige Aufmerksamkeit. Deshalb darf man aber am Schicksal eines Prominenten durchaus Teilnahme zeigen oder etwa nicht?
Meine Erfahrung sagt mir anderes.Da wird zu 99% aller Fälle schnell weg geschaut und sich bestenfalls gedacht, meine Güte, gut das ich besser dran bin.
Und wie gerne nach schwächeren auch hier in den Foren verbal getreten wird brauche ich nicht zu erwähnen.
Denn gerade Behinderte sind sehr oft durch ihre Handycaps sozial schlechter gestellt und überwiegend am unteren Rand der Gesellschaft verortet.

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PetersMaus 16.03.2014, 13:13
9.

Zitat von vincent1958
...dieser Blickwinkel auf den "Bekannten"MS ist wohl ein Phänomen der heutigen,medialen Zeit.Man verwechselt Schein mit Sein.Auch wenn für Sie MS ein Bekannter ist,Sie sind MS herzlich egal.Vieleicht hilft Ihnen dieser Blickwinkel, die "Star Anbetung" zu überdenken.
Wo entnehmen Sie meinem Beitrag, daß ich persönlich MS so sehe? Da ich Autorennen für mehr als sinnlos halte, ist mir MS als "Ikone" herzlich egal. Als Mensch wünsche ich ihm nichts Schlechtes und hoffe wie ich es für jeden anderen hoffen würde, dessen Schicksal mir bekannt würde, daß es so gut wie nur möglich für ihn ausgeht.


Es ist aber eben so, daß Menschen, die häufig in den Medien vertreten sind, den Medienkonsumenten "vertrauter" sind als Menschen, an denen sie auf der Straße vorbeilaufen. Das ändert sich auch nicht durch das Bewußtsein, daß man selbst demjenigen absolut unbekannt ist, weil man eben nicht in den Medien ist.

Sollte es mich berühren, daß MS, wäre ich in seiner Lage, keinen Gedanken an mich verschwenden würde? Nö, es wäre absolut normal, weil er gar nicht von meiner Lage erfahren würde.


Und daher, obwohl ich seinen "Sport" dämlich finde und ihn nach allein nach seiner medialen Darstellung nicht mal sonderlich leiden kann, wünsche ich ihm dennoch einen guten Ausgang.

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