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Massaker in US-Synagoge: "Der dunkelste Tag in Pittsburghs Geschichte"
AFP

Elf Menschen wurden ermordet, "einfach nur wegen ihres Glaubens": Ermittler haben neue Erkenntnisse zum Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh mitgeteilt. Der Bürgermeister richtete eine emotionale Botschaft an die Bürger.

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rrippler 28.10.2018, 15:12
1. Schöne neue virtuelle Realität

Wer seine virtuelle Karriere bereits im Vorschulalter mit Tablet und TV beginnt, landet später bei der Spiele- und Videosucht. Und da die Reize allmählich abstumpfen, braucht es immer stärkere Dosen, und das endet zwangsläufig bei Gewalt-Spielen und -Videos. Und wenn selbst das keinen Adrenalin-Schub mehr bringt, dann gibts nur noch die Realität. Und wie das endet, sieht man jetzt wieder in den USA bei dem Briefbomben-Versender und dem Massaker in der Synagoge in Pennsylvania. Ich bin überzeugt, daß das ganz liebe Kinder gewesen und gute Erwachsene geworden wären, wenn sie nicht von klein auf von den Eltern mit dem elektronischen Schnuller ruhig gestellt worden wären. Seltsamerweise sind Gewalt-Spiele mittlerweile salonfähig geworden, der SPIEGEL online bringt regelmäßig Kritiken von derlei Spielen - vielleicht nicht von den schlimmsten, aber der Damm ist schon mal gebrochen.

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Spiegelleserin57 28.10.2018, 15:18
2. entsetzt!

es ist einfach nur zu verachten was dort geschah! Menschen wegen ihres Glaubens zu verfolgen muss aufhören. Es ist ein Menschenrecht sein seinen Glauben auszuüben ,egal welcher es ist.
Bedauerlicherweise werden Menschen immer wieder wegen ihres Glaubens verfolgt und es werden immer wieder Populisten auftreten die diese Taten auch noch befürworten. Extreme verbreiten sich in letzter Zeit auch hier und das obwohl wir alle die letzten Greueltaten doch gut im Gedächtnis haben.
Dies soll auch ein Aufruf sein für alle Menschen in Frieden miteinander zu leben und NICHT nach der Religion des anderen zu schauen und ihn deswegen zu verurteilen.

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hardeenetwork 28.10.2018, 15:18
3. Trump säht den Hass

Und unschuldige Amerikaner kommen dadurch grausam zu Tode. Und wenn er bei den Midtherms im November nicht zu stoppen ist, wird dieses Massaker nur der Anfang sein.

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senapis 28.10.2018, 15:22
4. Zu enger Blickwinkel...

Nein Herr Trump, hier irren sie. Es müssen nicht noch mehr Waffen vor einem Gotteshaus versammelt sein. Anders herum wird "ein Schuh daraus"! Nehmt den Ignoranten, Verantwortungslosen und Fanatikern die Waffen aus der Hand. Aber auf eine differenzierende Betrachtungsweise beim Potus zu hoffen scheint mir vergebliche Liebesmüh.

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ex_berliner 28.10.2018, 15:27
5. Solange Waffen ueber Menschenleben stehen...

...wird sich hier in den USA an diesen unzumutbaren Zustaenden und an dem taeglichen Morden in Amerikas Staedten nichts aendern. Die groesste Gefahr fuer das Leben der Amerikaner sind ihre schwer bewaffneten Landsleute und diejenigen in Politik und Lobbies, die den Status Quo mit aller Macht verteidigen.

Alle Kriege der US-amerikanischen Geschichte zusammen, einschliesslich des Buergerkriegs, haben nicht so viele Amerikaner hingerafft, wie der taegliche Waffenwahn in Amerikas Staedten und Gemeinden. Aber der Mann im Weissen Haus macht Panik ueber ein paar Tausen Migranten, die sich in Mexiko auf dem Weg an die US Grenze befinden. Komplett abgefuckte Welt.

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ColdDayInTheSun 28.10.2018, 15:28
6. Do the math...

Zitat von rrippler
Wer seine virtuelle Karriere bereits im Vorschulalter mit Tablet und TV beginnt, landet später bei der Spiele- und Videosucht. Und da die Reize allmählich abstumpfen, braucht es immer stärkere Dosen, und das endet zwangsläufig bei Gewalt-Spielen und -Videos. Und wenn selbst das keinen Adrenalin-Schub mehr bringt, dann gibts nur noch die Realität. Und wie das endet, sieht man jetzt wieder in den USA bei dem Briefbomben-Versender und dem Massaker in der Synagoge in Pennsylvania. Ich bin überzeugt, daß das ganz liebe Kinder gewesen und gute Erwachsene geworden wären, wenn sie nicht von klein auf von den Eltern mit dem elektronischen Schnuller ruhig gestellt worden wären. Seltsamerweise sind Gewalt-Spiele mittlerweile salonfähig geworden, der SPIEGEL online bringt regelmäßig Kritiken von derlei Spielen - vielleicht nicht von den schlimmsten, aber der Damm ist schon mal gebrochen.
Der Täter ist 49! Selbst wenn man mal das erste in manchen Ecken genannte bekannte "Killerspiel" der Geschichte mit Doom 1993 nimmt, war der Täter schon 24 beim Erscheinen dieses Titels, und definitiv kein Kind oder Jugendlicher mehr...

Die nun geschehene Tat mit Gewalt-Spielen in Verbindung zu bringen... den Aluhut der Größe muss man erstmal basteln können...

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undog 28.10.2018, 15:32
7. "...Populisten auftreten die diese Taten auch noch befürworten."

Zitat von Spiegelleserin57
es ist einfach nur zu verachten was dort geschah! Menschen wegen ihres Glaubens zu verfolgen muss aufhören. Es ist ein Menschenrecht sein seinen Glauben auszuüben ,egal welcher es ist. Bedauerlicherweise werden Menschen immer wieder wegen ihres Glaubens verfolgt und es werden immer wieder Populisten auftreten die diese Taten auch noch befürworten. Extreme verbreiten sich in letzter Zeit auch hier und das obwohl wir alle die letzten Greueltaten doch gut im Gedächtnis haben. Dies soll auch ein Aufruf sein für alle Menschen in Frieden miteinander zu leben und NICHT nach der Religion des anderen zu schauen und ihn deswegen zu verurteilen.
Bitte senden Sie entsprechende Zitate / links von solchen Populisten. Damit meine ich nicht irgendwelche religiösen Fanatiker.

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altais 28.10.2018, 15:33
8.

Zitat von rrippler
Wer seine virtuelle Karriere bereits im Vorschulalter mit Tablet und TV beginnt, landet später bei der Spiele- und Videosucht. Und da die Reize allmählich abstumpfen, braucht es immer stärkere Dosen, und das endet zwangsläufig bei Gewalt-Spielen und -Videos. Und wenn selbst das keinen Adrenalin-Schub mehr bringt, dann gibts nur noch die Realität. Und wie das endet, sieht man jetzt wieder in den USA bei dem Briefbomben-Versender und dem Massaker in der Synagoge in Pennsylvania. Ich bin überzeugt, daß das ganz liebe Kinder gewesen und gute Erwachsene geworden wären, wenn sie nicht von klein auf von den Eltern mit dem elektronischen Schnuller ruhig gestellt worden wären. Seltsamerweise sind Gewalt-Spiele mittlerweile salonfähig geworden, der SPIEGEL online bringt regelmäßig Kritiken von derlei Spielen - vielleicht nicht von den schlimmsten, aber der Damm ist schon mal gebrochen.
Wie erklären Sie dann diese Amokläufe (Auszug):
18. Mai 1927 in Bath, Michigan: In der Bath Consolidated School wurden 38 Grundschulkinder und sechs Erwachsene erschossen; mindestens 58 weitere Personen wurden verletzt. Siehe Schulmassaker von Bath.
6. Mai 1940 in South Pasadena, Kalifornien: An der South Pasadena High School wurden fünf Personen erschossen und zwei weitere verletzt.[11]
1. August 1966 in Austin, Texas: Auf dem Campus der University of Texas wurden 14 Personen erschossen und 31 weitere verletzt.[12]
30. Dezember 1974 in Olean, New York: An der Olean High School wurden 3 Erwachsene erschossen und 9 weitere Personen verletzt.[13]
12. Juli 1976 in Fullerton, Kalifornien: Der 37-jährige Edward Charles Allaway tötet an der California State University sieben Menschen und verletzt zwei weitere. Er wurde für nicht schuldfähig erklärt und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.
29. Januar 1979 in San Diego, Kalifornien: Die 16-jährige Brenda Ann Spencer tötet zwei Erwachsene und verletzt weitere neun Kinder an der Cleveland Elementary School.
17. Januar 1989 in Stockton, Kalifornien: Der 24-jährige Patrick Edward Purdy erschießt an der Cleveland Elementary School fünf Schüler und verletzt 30 weitere, ehe er Selbstmord begeht.

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freekmason 28.10.2018, 15:35
9.

Zitat von rrippler
Wer seine virtuelle Karriere bereits im Vorschulalter mit Tablet und TV beginnt, landet später bei der Spiele- und Videosucht. Und da die Reize allmählich abstumpfen, braucht es immer stärkere Dosen, und das endet zwangsläufig bei Gewalt-Spielen und -Videos. Und wenn selbst das keinen Adrenalin-Schub mehr bringt, dann gibts nur noch die Realität. Und wie das endet, sieht man jetzt wieder in den USA bei dem Briefbomben-Versender und dem Massaker in der Synagoge in Pennsylvania. Ich bin überzeugt, daß das ganz liebe Kinder gewesen und gute Erwachsene geworden wären, wenn sie nicht von klein auf von den Eltern mit dem elektronischen Schnuller ruhig gestellt worden wären. Seltsamerweise sind Gewalt-Spiele mittlerweile salonfähig geworden, der SPIEGEL online bringt regelmäßig Kritiken von derlei Spielen - vielleicht nicht von den schlimmsten, aber der Damm ist schon mal gebrochen.
den üblichen, widerlegten killerspielbullshit mal beiseite, was hat das mit dem thema zu tun? der typ ist 46. hat der sich in den 70ern mit pong und räuber und gendarm radikalisiert? war das killerspiel pacman der grundstein, der scheinbar für Sie ganz logisch zum antisemitismus und zum terroranschlag führte, aber nicht die antisemitischen, rechtsextremen verschwörungstheorien, der ganze irrationale hass?

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